Mobilfunkmonstrum an der Gemarkungsgrenze Königstein und Bad Soden

Hier die Presseschau zum traurigen Höhepunkt der Auseinandersetzung mit O2. Es wird Zeit Grundsätzlicher zu werden. Demnächst mehr. Antistrahlungsgrüße aus Königstein

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Claudia Weiand
BUND Ortsverband Königstein-Glashütten Goethestr. 28
61462 Königstein i.Ts.
Tel: 06174-969309
Fax: 06174-969310
e-mail: dres.ncw@t-online.de
//www.bund.net/koenigstein-glashuetten



Es gibt keinen Versorgungsauftrag

Zum Bericht „Handy-Turm: Königstein kocht, Soden kassiert“ (HK vom 27. Juli) über die neue Sendeanlage an der B 8 schreibt der Sprecher der „Initiative Schwalbach – Keine Mobilfunkanlagen in Wohngebieten“:

Es ist wirklich haarsträubend, wenn man sich den Artikel durchliest, mit welchen Begründungen der Standort gerechtfertigt wird. Die Bad Sodener hätten nur einfach an die Installation von Sendeanlagen in Neuenhain denken brauchen, dann hätten sie erkennen können, welchen Zündstoff dieser Standort bietet. Vermutlich ist es ihnen auch gedämmert, aber wen interessiert das am letzten Zipfel von Bad Soden? Dies ist ein echtes Paradestück in der Machart nach St. Florian. Allein schon das mit Nichtwissen begründete Informationsdefizit zur Diskussion um den Hardtbergturm und die KVB-Klinik zeigt doch schon das geringe Interesse an einer sinnvollen Standortfindung. Dieses Thema hat man einfach dem Betreiber O2 überlassen, der jetzt sogar noch händereibend die Königsteiner bloßzustellen versucht, wie dumm ihre damalige Entscheidung angeblich war, den Neubau des Hardtbergturms abzulehnen.

Doch die Argumentation von O2 hinkt auch heftig. Mit der Errichtung eines neuen Turms mit Richtfunkanlage hätte man sich auch einen Standort für Mobilfunksendeanlagen gesichert, selbst wenn diese nicht sofort errichtet worden wären. Es gab auch einen Vorschlag des Bauausschusses, den neuen Hardtbergturm für andere Betreiber freizugeben, der dann zwar nicht weiter verfolgt worden ist, jedoch eine ähnliche Konstellation zugelassen hätte wie der jetzige Sendeturm an der B 8. Letztendlich war dies aber aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes so nicht gewünscht.

Das Pünktchen auf dem „i“ ist die immer wieder vorgebrachte Argumentation der Betreiber, sie hätten einen gesetzlichen Versorgungsauftrag. Diese Lüge wird von dem netten Mobilfunkmann jeder Stadtverwaltung unterbreitet als hätte er es aus der Bibel abgelesen. Zitat aus einem Urteil des Bayrischen Verwaltungsgerichtshofes (Aktenzeichen 15N98.2262 vom 18. März 2003: „ . . .Mit dieser ,Versorgungspflicht’ hat das Bundesministerium der Antragstellerin aber weder eine öffentliche Aufgabe noch die Wahrnehmung öffentlicher Belange übertragen . . “ Definitiv gibt es diesen Versorgungsauftrag nicht !

Klaus Böckner
Schwalbach

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HLV INFO 82/AT

30-07-2006

FRANKFURTER RUNDSCHAU 28-07-06

//www.fr-aktuell.de/frankfurt_und_hessen/lokalnachrichten/bad_homburg/?em_cnt=937120&sid=203a4313e5e12f9a134a8bbd20860817

Handy-Mast treibt Leute um

Auch neuer Standort in Bad Soden beschert Königstein Nachteile

Königstein ist die Aufregung um einen Mobilfunkmast nicht los: Nachdem die Stadt eine Anlage auf dem Hardtbergturm abgelehnt hat, geht die Station auf der Gemarkung der Nachbarstadt in Betrieb.

Königstein - Das Gerüst des Mobilfunkmastes steht bereits, im September soll die Anlage des Telefonanbieters O2 in Betrieb gehen. Nachdem die Stadt 2004 den Hardtbergturm in Königstein als Standort abgelehnt hatte, installiert O2 den Mast nun auf der anderen Seite der Gemarkungsgrenze zu Bad Soden an der Bundesstraße 8.

In Königstein läuft der Protest. Unterschriften der Anwohner gegen den Mast sollen Bürgermeister Leonhard Helm (CDU) übergeben werden. "Es gibt intensive Beratungen der Bürger, wie der Rückbau beziehungsweise die Verlegung des Turms erreicht werden kann", berichtet Frank Ertinger stellvertretend für die Anwohner.

Sie untermauern ihre Einwände damit, dass die Klinik der Krankenversicherung der Bundesbahnbeamten (KVB), die Bischof-Neumann-Schule und die Wohnsiedlung Neuenhainer Wald "im unmittelbaren Strahlungskegel" lägen. Auch der Verwaltungsleiter der Klinik sieht den Mast "als sehr problematisch" an.

"Gefährlich und hässlich"

Thilo Kruse ist skeptisch, dass eine Gesundheitsgefahr durch die Strahlung ausgeschlossen werden kann. "Selbst wenn es völlig ungefährlich wäre, ist der Mast natürlich sehr hässlich."

Kruse befürchtet einen wirtschaftlichen Schaden, weil der Anblick des 50 Meter hohen Turms neben der KVB-Klinik die Patienten verunsichere und sie eine andere Einrichtung bevorzugen könnten. "Wenn eine Aussicht bestanden hätte, hätte ich geklagt", sagt der Verwaltungsleiter.

Der Mobilfunkbetreiber hat jedoch ordnungsgemäß einen Bauantrag eingereicht, der genehmigt wurde. Nach Aussage von Christoph Stephan, Unternehmenssprecher für die Region West, "bestehen keine Bedenken" gegen den Standort. Der Sicherheitsabstand von 11,73 Metern, den die Bundesnetzagentur festgelegt habe, werde eingehalten. Die KVB-Klinik sei 160 Meter weit vom Mast entfernt.

"O2 will Königstein schaden"

Anwohner vermuten, dass O2 mit der Standortwahl der Stadt Königstein "maximalen Schaden" zufügen wollte, weil sie die Funkstation auf dem Hardtbergturm abgelehnt hat. Stephan hält dagegen, dass 16 Alternativen geprüft worden seien. Bad Soden lässt sich das Geschäft bezahlen. Die Stadt erhalte eine Grundstücksmiete, sagt Stephan. Für die gerodeten Bäume seien Ausgleichszahlungen an die Untere Naturschutzbehörde geleistet worden.

Der Unternehmenssprecher macht jedoch keinen Hehl daraus, dass der Hardtbergturm für die Königsteiner eine bessere Alternative gewesen wäre. "Die Bürger hätten einen neuen Aussichtsturm bekommen, und die Klinik hätte zufrieden sein können, weil sie 700 Meter weit weg gewesen wäre", meint Stephan.

Auf dem Hardtbergturm sei auch nur eine Richtfunkstation geplant gewesen, nun werde der Mast mobilfunktauglich. "Dadurch bekommen wir eine bessere Versorgung der Handy-Nutzer", sagt Stephan. Zudem wäre der Mast auf dem Hardtbergturm zehn Meter niedriger geworden, fügt er an. Die Höhe sei erforderlich, um die nötige Sichtverbindung der Richtfunkantennen zueinander zu ermöglichen.

Der Sammler in Bad Soden empfängt Signale der umliegenden Mobilfunkstationen und leitet sie gebündelt weiter. Zur Kritik am optischen Eindruck sagt der O2-Sprecher Christoph Stephan: "Wir haben uns bemüht, den Mast so filigran zu bauen wie möglich." Barbara Haas

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