MOBILFUNK: Der Hamster ist Zeuge

Im Anhang finden Sie den Mobilfunk-Artikel:
"Der Hamster ist Zeuge", Der Spiegel Nr. 18/30.4.07 S. 154 - 159.

DER SPIEGEL (18/2007) - 30.04.2007 (16434 Zeichen)

Hunderte Bürgerinitiativen kämpfen gegen die Gefahr, die ihrer Meinung nach von Handy-Strahlung ausgeht. Sie werden unterstützt von überraschend vielen Medizinern. Eine praktische Ärztin aus Bamberg stieg zur Schutzpatronin des Widerstands auf.

Link auf diesen Artikel im Archiv: //service.spiegel.de/digas/find?DID=51373594
//www.spiegel.de/media/0,4906,15222,00.pdf


Die Anschrift für Leserbriefe an die Spiegel-Redaktion lautet:
leserbriefe@spiegel.de.

M.f.G.
Alfred Tittmann

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HLV INFO 42/AT

02-05-2007


Leserbrief von Dr. Wolf Bergmann 2-05-07

Im Anhang ein Leserbrief von mir zu dem Spiegelartikel.


Wolf Bergmann


Dr. med. Wolf Bergmann Facharzt für Allgemeinmedizin
Homöopathie

Reichsgrafenstr. 28
79102 Freiburg
Tel. 0761 – 55 611 41
Fax 0761 – 50 36 78 17
wolf.bergmann @tele2.de


Herrn Manfred Dworschak
DER SPIEGEL
Redaktion Wissenschaft und Technik
Oberlinden 80
60323 Frankfurt / Main

Freiburg, den 02.05.2007


Betr.: Ihr Artikel „Mobilfunk. Der Hamster ist Zeuge“ (Spiegel 18/07)

Sehr geehrter Herr Dworschak,

als einer der von Ihnen interviewten Ärzte frage ich mich und hiermit Sie:

Wie ist es Ihnen möglich, nach all dem, was Sie wissen, einen solchen Artikel zu schreiben? Oder wissen Sie wirklich so wenig? Oder dürfen Sie nichts wissen? Haben Sie selber als Journalist und Benutzer der Mobilfunktechnologie Angst? Warum sind Sie so ironisch und zynisch? Was ist Ihr Motiv, was Ihr Auftrag und von wem?

Was ich Ihrem Artikel entnehme:

--- Die Interessen der Mobilfunkindustrie sind für Sie unantastbar oder müssen unausgesprochen bleiben oder existieren gar nicht.

--- eine unabhängige, seit über 7 Jahrzehnten etablierte Wissenschaft von reproduzierbaren schädigenden biologischen Wirkungen von Mobilfunkfrequenzen auf lebende Organismen existiert für Sie nicht.

--- Die ärztliche Beobachtung von Menschen, die subjektiv und objektiv unter Mobilfunkbelastung erkranken und unter Entlastung gesunden, existiert für Sie nicht oder zählt nicht wirklich.

--- Die Erfahrungen und Schilderungen von Betroffenen ist für Sie im zu belächelnden Reich des Glaubens angesiedelt.

--- Die von Ihnen flapsig beschriebene Möglichkeit der Projektion von anderen Leiden auf den Mobilfunk und die Möglichkeit der Retraumatisierung von durch Mobilfunk Traumatisierten ist real und ein sehr sehr schwieriges menschliches und wissenschaftlich-ärztliches Problem. Für Betroffene. Und für Behandler, an die es sehr hohe Anforderungen an Ausbildung, Erfahrung, Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen stellt. Sie lassen hinter diesem realen Problem die realen Probleme der schweren und schwersten Gesundheitsschäden durch Mobilfunk verschwinden und leisten damit der Diffamierung von Elektrosensiblen Vorschub ebenso wie der Unterlassung von dringend notwendiger Hilfeleistung und Schutz. Sie dienen damit der Mobilfunkindustrie und einer Verdrängung durch die Konsumenten.

--- Daraus folgend vermisse in Ihrem Artikel menschliche Betroffenheit und Anteilnahme. Im Telefonat mit mir erklärten Sie, weder auf der einen noch der anderen Seite in diesem Konflikt zu stehen. Ich vermisse Ihre journalistische Unabhängigkeit.

--- Sie beteiligen sich als Journalist eines weit verbreiteten Magazins an der Verbreitung und Verharmlosung einer Technologie, die über Resonanzphänomene tief in biologische Regelkreise als permanenter Störsender eingreift und technische Information zu biologischer Desinformation werden läßt. Auf diese Weise werden Sie selbst Teil einer gewollten Desinformationskampagne und fördern gesundheitsschädliche Gewohnheit, Verdrängung und Resignation. Möglicherweise ungewollt.

--- Falls Sie sich nicht in Ihrem persönlichen Bereich ganz anders verhalten als aus Ihrem Artikel zu schließen ist, schaden Sie Ihrer eigenen Gesundheit.

--- Das Wissen über diese Zusammenhänge ist da und steht Ihnen zur Verfügung. Die Erfahrungen dazu ebenfalls. Wenn Sie den Mut haben hinzuschauen, haben Sie reichlich Möglichkeit dazu. Das erfordert allerdings u.a. kritisches und unabhängiges Hinsehen und etwas Civilcourage.

--- Davon wünsche ich Ihnen sehr viel mehr, als ich in Ihrem Artikel erkennen kann.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen



Dr. Bergmann an Spiegel
30-05-07
//www.buergerwelle.de/pdf/dr_bergmann_an_spiegel.htm



Fwd: Spiegelartikel

Lieber Herr Dr. Bergmann,

schade, dass es dieser Dworschak immer wieder schafft, sich in das Vertrauen ehlicher Leute zu schleichen, mit dem Ziel, das Vertrauen gründlich zu missbrauchen. Auch ich darf mich als sein Opfer fühlen und kann als Spiegel-Geschädigter aus leidvoller Erfahrung einige Beiträge beisteuern.

Dworschak hatte sich 2001 in eine Televorlesung eingeschlichen, die ich gerade mit der TU Berlin abhielt. Er wollte über den Inhalt berichten, aber in dem veröffentlichten Beitrag fand sich nichts dergleichen, gerade so, als hätte er schon vorher das Manuskript fertig gehabt. Er wollte es mir auch vor der Drucklegung faxen, aber an seine Versprechungen von gestern kann sich ein Spiegelreporter nicht mehr erinnern! Statt dessen schnüffelte er in den Unterlagen der zufällig neben ihm sitzenden Studenten und notierte heimlich dessen Handy-Nummer. Ohne zu fragen, ob es dem Studenten recht ist, bekam der nach der Vorlesung einen Anruf von Dworschak. Er wollte den Studenten dazu animieren, Schlechtes über mich und meine Vorlesung zu sagen. Er hatte aber keinen Erfolg. Stattdessen hat der Student mir alles geplaudert und seine Empörung über den Spiegel-Redakteur zum Ausdruck gebracht. Danach versuchte er das damalige Dekanat und Rektorat aufzumischen, immer auf der Suche nach Material, um es gegen mich verwenden zu können (1).

Tatsächlich hatte Dworschak eine Vorlage und die hat ihm ein führendes Mitglied der GWUP-Sekte zukommen lassen. Der Ghostwriter hinter dem Reporter gibt sich als Mathematikprofessor der TU Darmstadt aus. Tatsächlich aber existiert dort namentlich kein solcher. "Das muss ein Betrüger sein", hatte mir der Dekan der TU erklärt. Da der Betrüger auch schon zusammen mit einem ehemaligen Kollegen namens Bruhn auf der Seite der TU publiziert hatte wurde bei Bruhn nachgefragt, wer dieser Betrüger sei. Daraufhin hat Bruhn gesagt: er sei es selber!

Fazit: beim Spiegel darf jeder Betrüger zu Wort kommen, wenn die Story am Ende nach dem Geschmack der Redaktion ist. Über ihr Opfer hat sich von denen noch keiner Gedanken gemacht. Immerhin hatte der Spiegel erreicht, dass meine Televorlesung vorübergehend gestoppt worden war und die Skalarwellenforschung für viele Jahre nahezu zum Erliegen gekommen war. Es konnten sogar Zweifler generiert werden, die tatsächlich den Gerüchten von diesem Bruhn Glauben schenkten, in meinen Herleitungen seien Fehler - Fehler, die in Wirklichkeit von Bruhn selber stammen und von ihm kunstvoll in meine Herleitungen eingebaut wurden.

Kurzum, der Spiegel war vorübergehend erfolgreich, Zweifel an meiner Skalarwellenforschung zu generieren, um von meinem Argument abzulenken, dass Mobilfunksender, Handys wie Funkmasten, eine ungenehmigte Strahlung abgeben, für die gar keine Grenzwerte existieren. Meine Gegner verschafften sich Luft, indem sie kurzerhand behaupteten, es gäbe keine Skalarwellen, was gleichbedeutend ist mit dem Leugnen des Antennenrauschens, das jeder kennt. Mit diesem Scheinargument wurde der Antrag auf Erforschung des Skalarwellenanteils in der Strahlenschutzkommission abgelehnt.

Hand in Hand mit Bruhn hat dieser die allgemein anerkannte Definition einer Skalarwelle (gerichtete Ausbreitung skalarer Größen) umdefiniert in eine Bruhnsche Skalarwelle (ungerichtete = skalare Welle), die es in der Tat nicht geben kann und seine Kreation als Beweis hergenommen, dass es keine Skalarwellen gibt. Das ahnungslose Volk hat diesem Ringschluss ein Stück weit Glauben geschenkt. Gemerkt hat den Betrug erst die Staatsanwaltschaft Konstanz, nachdem sie auf Anweisung, mich mit Hilfe des Gerichts zu stoppen, sich plötzlich damit konfrontiert sah, dass sie wegen der biologischen Wirksamkeit und Gefährlichkeit von Skalarwellen aktiv geworden war, die es doch gar nicht geben darf! In der Folge der dpa-Meldung (2) "Handys darf man nicht anfassen!" sind in meinem Umfeld erstaunlich viele Personen ausgewechselt worden, vom Staatsanwalt über den Rektor, Prorektor, Dekan, Prodekan bis zum Kanzler meiner Hochschule.

Die zweiseitige Spiegel-Reportage über mich und meine Arbeit war so zu einer Voraussetzung geworden, um den Mobilfunk mindestens 4 Jahre unbehelligt weiter ausbauen zu können. Von daher gesehen ist sich Dworschak in seiner öffentlichen Meinungsmache tatsächlich treu geblieben. Aber die Spur verbrannter Erde, die diese Reporter hinter sich her ziehen, wird immer breiter ...

Mit freundlichen Grüßen
Konstantin Meyl

Prof. Dr. Konstantin Meyl, Hochschule Furtwangen University Robert-Gerwig-Platz 1, D-78120 Furtwangen, Tel.: 0-7723-920-2231 Mail: meyl @hs-furtwangen.de, Internet: //www.Meyl.eu

PS 1: M. Dworschak: Schwarzwälder Kopernikus, Spiegel-Artikel vom 21.5.01, S. 198-199, //service.spiegel.de/digas/servlet/find/DID=19237596

PS 2: Mobiltelefone darf man nicht anfassen, Weltweit erstmalig wird Elektrosmog durch deutsche Justiz anerkannt! Staatsanwaltschaft Konstanz widerspricht der offiziellen Meinung der FH Furtwangen, //omega.twoday.net/stories/639038/

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HLV INFO 43/AT

3-05-2007

Leserbriefe zum Spiegel Artikel “Mobilfunk. Der Hamster ist Zeuge” Spiegel Nr. 18 v. 30-04-2007

Gerhard Kampschulte 2-05-07

Zu Ihrem Artikel fällt mir nur ein, was hat der Spiegel dafür kassiert von den Mobilfunkbetreibern und seiner Propagandaabteilung IZMF. Hier werden Millionen von Menschen die unter Mobilfunk leiden für bekloppt erklärt. Es kann nur heißen, keinen Spiegel mehr zu kaufen für diese Menschen. Es ist eine Unverschämtheit des Spiegel Reporters, Menschen die unter Mobilfunk leiden, lächerlich zu machen, Wissenschaftler und Ärzte auf die Seite von Spinnern zu stellen. Es liegen genug Beweise vor, die für die Schädlichkeit des Mobilfunks sprechen, diese werden aber von der Politik und den Betreibern nicht anerkannt. Hier wird der Gewinn der Mobilfunk-Lobby höher eingeschätzt als die Gesundheit der Menschen. Mit zum teil kriminellen Methoden sind die Menschen mobilfunksüchtig gemacht worden. Sittenwidrige Verträge sind gang und gebe. Die Warnungen des Bundesamts für Strahlenschutz für die Benutzung der Handys durch Kinder werden völlig ignoriert. Jedes andere Produkt mit diesen Nebenwirkungen, wäre schon längst vom Markt verschwunden aber hier geht es um 50 Milliarden Euro. Dem Spiegel sind die Gelder für die Werbung von Mobilfunkbetreibern und Handyherstellern wichtiger als die Vorsorge für die Menschen. Grenzwerte die nichts mit Vorsorge zu tun haben sondern als Planungssicherheit und Schutz vor Regress für die Industrie dienen, werden als Schutzschild benutzt. Der Spiegel ist auf ein tiefes Niveau gesunken das bestimmten Blättern mit den großen Buchstaben sehr nahe kommt.

Mit freundlichen Grüssen

Ute u. Gerhard Kampschulte



Alfred Tittmann 3-05-2007

DER SPIEGEL
c/o Herrn Manfred Dworschak
Redaktion Wissenschaft und Technik
Oberlinden 80
60323 Frankfurt / Main
leserbriefe@spiegel.de


3. Mai 2007

Leserbrief zu “Mobilfunk. Der Hamster ist Zeuge.“ Spiegel Nr. 18 v. 30.04.2007 S. 154 - 159.


Sehr geehrter Herr Dworschak,

mit Ihrer unausgewogenen Interpretation haben Sie leider die komplexe Thematik verfehlt. Schade, dass man als langjähriger Spiegelleser den Eindruck gewinnen muss, dass Ihre Recherchen von einer Instrumentalisierung der Mobilfunklobby geprägt sein könnten. Jedenfalls sind Ihre Ausführungen von einem investigativen Journalismus weit entfernt und leider auch der Sachlage entsprechend nicht dienlich.

Tausende von Bürgerinitiativen, nahezu über 2000 Ärzte in “Ärzte-Appellen“, stützend auf zahlreiche wissenschaftliche Studien mit warnenden konsistenten Hinweisen und vorliegende ernstzunehmende Kasuistiken fordern zu Präventionsmaßnahmen auf.

Ihre Recherche gegenüber Betroffenen und Engagierten ist tendenziös zynisch angelegt.

Während immer mehr Elektrosensible von dem Krankheitsbild “Mikrowellensyndrom“ durch den Einfluss von elektromagnetischen Feldern gesundheitliche Belastungen erfahren, wird das betroffene “Klientel“ Ihrerseits mit sarkastischen Äußerungen gewürdigt.

Dass industrieabhängige Forschung in vielen Fällen von einer wissenschaftlichen Evidenz weit entfernt ist, belegt die Vergangenheit. (Radar, Contergan, Asbest, Rauchen usw).

Siehe Studie einer Schweizer Forschungsgruppe der Institute für Sozial- und Präventivmedizin an den Universitäten Basel und Bern (Huss et al.2006), welche im September 2007 veröffentlicht wurde.

Wenn Wissenschaftler und Journalisten sich von der Industrie manipulieren lassen, muss man sich über eine unausgewogene Berichterstattung und der Ignoranz realer wissenschaftlicher Erkenntnisse nicht wundern.

Ihre Aussage, “dass Mobilfunkgegner zur endzeitlosen Kulturkritik neigen würden“ ist völlig absurd und belegt Ihre oberflächlich Recherche.

Ihre Bewertung gegenüber den “vereinzelten Fachwissenschaftlern“, welche lt. Ihrer Aussage auf der Seite der Mobilfunkkritiker stehen, wobei für diese sozusagen als Lohn ein dankbares Publikum gewährleistet ist strotz von Häme und Diffamierung.

Statt Betroffene in die Schublade der Hypochonder zu schieben, hätten Sie Ihren Bericht einmal unter den Aspekt der Prävention stellen sollen. Vorsorge ist zu treffen, wenn aufgrund tatsächlicher Anhaltspunkte eine Schadensmöglichkeit zu vermuten ist, ein Kausalitätsnachweis aber gerade (noch) nicht geführt werden kann, also bei zumindest potentiellen, nicht voll nachweisbaren Risiken, die einen “Anfangs- oder Gefahrenverdacht“ begründen. (EG Leitlinie 2.02.2000 Ziff 5)

Die amtlich betriebene Verharmlosung der Risiken (die “organisierte Unverantwortlichkeit“, wie es der Soziologe Beck treffend ausdrückte) verstößt gegen den Vorsorgeauftrag in den Artikeln 2 Abs. 2 und 20a des Grundgesetzes sowie Artikel 174 des EG-Vertrages.

Allein die auffallende Häufung von Krankheitsfällen im Umfeld von Sendeanlagen sind zur Vorsorge Anlass genug!

Es ist betrüblich feststellen zu müssen, dass einerseits Ihr Bericht inkompetent ist, andererseits sich der Spiegel damit m. E. bei der Mobilfunkthematik der “Großwetterlage“ gebeugt hat und dass die kritische Kompetenz, die ich bisher so sehr an Ihrem Magazin schätzte, aufgegeben wurde.


Mit freundlichen Grüßen

Alfred Tittmann
Kettelerstrasse 3
63486 Bruchköbel



Betr. Spiegel Bericht -- "Mobilfunk- Der Hamster ist Zeuge" -- Spiegel Nr. 18 v. 30.04.07


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Anhang finden Sie ein Schreiben an die Geschäftsleitung des Spiegel Verlages.
//www.buergerwelle.de/pdf/at_spiegel_3_05_07.rtf


M.f.G.
Alfred Tittmann

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HLV INFO 44/AT

4-05-2007

Astrid Peter 3-05-07:

"Der Hamster ist Zeuge", Der Spiegel Nr. 18


Leserbrief

Mobilfunkgeschädigte brauchen keine Wissenschaftler, um zu beweisen, was sie seit Jahren erleiden müssen. Und es gibt Tausende von ihnen. Ich mache mir Sorgen um die vielen unwissenden Menschen, denen vielleicht irreparable Schäden zugefügt werden, weil der momentane Erkenntnisstand mit den tatsächlichen Ereignissen nicht Schritt hält. Und ich warte auf den Tag, an dem elektrosensible Menschen ihr Recht beanspruchen können, in dieser Welt unversehrt leben zu können.

Astrid Peter, Kahl

Und noch eine Randnotiz: Anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit sprach tagesschau.de mit Lutz Tillmanns vom Deutschen Presserat: Tillmanns: "Wenn es um Inhalte geht, wächst zunehmend die Einflussnahme von PR auf den Journalismus. Da gibt es einen großen Graubereich und immer mehr Beschwerden".



Leserbrief an den SPIEGEL

Zum Artikel Ausgabe 18/2007 “Der Hamster ist Zeuge” von Manfred Dworschak

Ihr Artikel wird vom Anfang bis zum Ende durch billigen Zynismus und Verhöhnung Mobilfunk-Kranker getragen. Sie bedienen sich vordergründiger Effekthascherei und erhoffen sich journalistischen Erfolg durch kollektives Schenkelklatschen. Aber nur weil Sie offensichtlich nicht in der Lage sind (oder sein wollen), die einfachsten Journalismus-Grundregeln anzuwenden: Saubere Recherche. Es gibt aber eine zweite mögliche Ursache für Ihre Entgleisung: Auch Sie sind nur ein Opfer von SPIEGEL-internen Strategen, die aus dem Kniefall vor dem Lobbyismus der milliardenschweren Mobilfunkindustrie eine arrogante “Bericht”-Erstattung verlangen. Die Werbeeinnahmen von Handy & Co. tun auch Ihrem Blatt gut. Oder etwa nicht?

Jürgen Groschupp
1. Vorstand u. Sprecher
Mobilfunk Bürgerforum e.V.

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HLV INFO 46/AT

12-05-2007

Anbei erhalten Sie ein Schreiben von der Kompetenzinitiative an die Redaktion des Spiegels betr. des Artikels "Mobilfunk - der Hamster ist Zeuge" vom 30.04.07 .

//www.buergerwelle.de/pdf/spiegel_journalismus_0704.pdf

Auf die Weitergabe der dazugehörenden Anlagen
(Spiegelbericht sowie dem Bericht "Vom Teufel bezahlt" im Deutschen Ärzteblatt Heft 12 v. 23.03.07 ) verzichtet der HLV in seiner heutigen Ausgabe wegen höherem Datentransfer und weil bereits solche Anlagen verbreitet wurden.

--------

Mobilfunkgegner sind eingebildete Kranke: Ab in die Therapie
Der Spiegel (30.4.07):

Häme bei Mobilfunkfreaks, Entsetzen bei anderen, nicht nur Mobilfunkgegnern: Wie wird im Spiegel Meinung gemacht?

Dazu drei beeindruckende Stellungnahmen:

Prof. Karl Richter / Dr. Scheiner / Dr. Kern: „Journalismus im Dienst der Herrschenden“
//www.der-mast-muss-weg.de/pdf/presse/KompSpiegel0704.pdf

Caro Wenzel, Journalistin (Stuttgart): „Der Spiegel-Artikel über Mobilfunk und der Pressekodex des Deutschen Presserates“
//www.der-mast-muss-weg.de/pdf/presse/SpiegelWenzel.pdf

Philippe Ressing, Journalist und Mitglied der Bürgerinitiative Burgholzhof: „Der Spiegel-Artikel zu Mobilfunk – oder wie mache ich Stimmung gegen Mobilfunkkritiker“
//www.der-mast-muss-weg.de/pdf/presse/SpiegelRessing.pdf


Aus: Kurzmittteilung Nr.7 der Bürgerinitiative gegen den Mobilfunkmast Bismarckstr.57, Stuttgart

--------

HLV INFO 53/AT

28-05-2007

Diskurs mit Spiegel hält an!

Nachfolgend erhalten Sie einen Dialog zwischen der Kompetenzinitiative und dem Spiegel.

Wir hatten Ihnen in dieser Angelegenheit bereits mit unserer HLV INFO 46/AT v.12.05.07 das Schreiben der Kompetenzinitiative v. 12.05.07 an den Spiegel zur Kenntnis gebracht.

In der Anlage ein erneutes Schreiben der Kompetenzinitiative v. 20.05.07 an den Redakteur Manfred Dworschak.


HLV Redaktion
AT


Volker Hartenstein, MdL a.D.
26-05-07

Liebe Gründungsmitglieder unserer Kompetenzinitiative,

hier geben wir Ihnen und einigen interessierten Journalisten den gegenwärtige Stand der Auseinandersetzung mit dem 'Spiegel'. Alle Texte sind für die Weiterverbreitung freigegeben. Sie werden auch auf unserer Homepage //www.kompetenzinitiative.de eingestellt. Wir haben beschlossen, die Auseinandersetzung mit den Medien zu einem in einer ganzen Reihe von Projektthemen zu machen, auf die wir uns weiter konzentrieren.

Das gilt für das Gebiet industriefinanzierter Ärzteschulungen ganz analog. Auch da setzt sich die heftige Auseinandersetzung fort.

Mit herzlichen Grüßen
K. Hecht, M. Kern, K. Richter und H.-Chr. Scheiner


To: "Manfred Dworschak"
Cc:
Sent: Tuesday, May 22, 2007 11:37 AM
Subject: Re: Offener Brief der "Kompetenzinitiative"


Sehr geehrter Herr Dworschak,

Dank für Ihre Mail-Antwort auf unseren offenen Brief. U. E. macht er Ihren Umgang mit dem Stand der Forschung, mit Bürgern und der Funktion der Medien in der Demokratie nicht überzeugender. Für eine seriöse Berichterstattung wäre mehr denn je erforderlich auch zur Kenntnis zu nehmen, was derzeit ebenso in zahlreichen anderen europäischen und aussereuropäischen Ländern an elektromagnetischen Schädigungen von Menschen, Tieren und Pflanzen diskutiert wird.

Wir setzen den kritischen Dialog mit Ihnen und dem 'Spiegel' deshalb mit einem weiteren offenen Brief fort, der Ihnen und der Chefredaktion anbei als Datei, parallel aber auch per Post zugeht.

Vom Systemkritiker zum Mitmacher?
//www.kompetenzinitiative.de/033ea299230d69701/033ea2992e09a3308/033ea299380da1601.html


Wir machen die Auseinandersetzung u. a. auf unserer kürzlich eröffneten Homepage //www.kompetenzinitiative.de zugänglich, die kontinuierlich über unser Programm und unsere Arbeit informieren soll. Wir fänden es aber auch sinnvoll, wenn Sie den um sich greifenden Widerstand gegen diese Art von Berichterstattung auch den "Spiegel"-Lesern zugänglich machen - als Gegendarstellung aus der Sicht einer großen Zahl industrieunabhängiger Ärzte und Forscher sowie der noch größeren Zahl von betroffenen Menschen.

Mit freundlichen Grüßen
gez. K. Hecht, M. Kern, K. Richter und H.-Chr. Scheiner


----- Original Message -----
From: "Manfred Dworschak"
Sent: Thursday, May 17, 2007 3:29 PM
Subject: Offener Brief der "Kompetenzinitiative"

- Nachrichtlich an die Chefredaktion zur Kenntnis -

Sehr geehrter Herr Dr. Kern, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Richter,

Sie haben mich in Ihrem Schreiben vom 7.5. an die Chefredaktion der Ignoranz bezichtigt unter anderem gegenüber "einer unabhängigen internationalen Forschung, die elektromagnetische Schädigungen auch von Pflanzen und Tieren verlässlich nachgewiesen hat - z. T. sogar mit staatlichen Fördermitteln (ein Beispiel anbei)".

Erlauben Sie mir, dass ich dazu eine Richtigstellung anbringe. Ich habe in vielen Fällen die Belege überprüft, die Mobilfunkkritiker mir vorgelegt haben - so auch in diesem. Das Ergebnis wird Sie interessieren. Der von Ihnen als Beispiel beigefügte Projektbericht "Studies on the Effects of Radio-Frequency Fields on Conifers" ist noch nicht einmal aus Sicht seiner Autoren ein Beleg für irgendwas. Prof. Dr. Alexander Lerchl schreibt dazu:

"Die wenige cm hohen Keimlinge (von 'Bäumen' zu reden ist sicherlich falsch) wurden zusammen mit den Anzuchttöpfchen exponiert. Auffallend war ein höherer Wasserbedarf der exponierten Pflanzen. Dies deutet darauf hin, dass die Pflanzen möglicherweise indirekt, und zwar durch thermische Wirkungen auf die Anzuchterde, zu Schaden kamen (Wasserstress, Nährstoffmangel etc.). Die Exposition der Erde, in der Bäume in der Natur stehen, findet so wie in dem Experiment geschehen nicht statt. Auch die in der Umwelt vorhandenen wesentlich geringeren Feldstärken lassen keinesfalls den Schluss zu, dass die Experimente an Keimlingen unter den geschilderten Versuchsbedingungen für relevante Expositionen von Bäumen Schäden oder ursächliche Zusammenhänge vermuten lassen."

Einfacher gesagt: Mobilfunkstrahlung kann feuchte Erde in sehr kleinen Töpfchen ein wenig erwärmen (die "thermische Wirkung", die niemand bestreitet). Das kann auf Dauer wegen erhöhter Verdunstung zu Wassermangel bei den Keimlingen führen. Bäume im wahren Leben draußen betrifft das aber nicht, weil die Wurzeln von der Strahlung gar nicht erreicht werden; die Eindringtiefe der Funkwellen beträgt nur wenige Zentimeter.

Ich weiß nicht mehr, wieviele verlässliche Beweise für die Schädlichkeit des Mobilfunks ich bereits präsentiert bekam, die sich allesamt schon nach ein bißchen Nachforschung in nichts auflösten. Sie sollten wirklich einmal Argumente vorlegen; andernfalls überdenken Sie bitte Ihre Anschuldigungen.

Mit freundlichem Gruß,

Manfred Dworschak
DER SPIEGEL Redaktion
Wissenschaft & Technik
Oberlindau 80
60323 Frankfurt am Main
Tel 069-971268-22
Manfred_Dworschak@spiegel.de

--------

HLV INFO 54/AT

29-05-2007

Diskurs mit Spiegel

3. Schreiben der Kompetenzinitiative an Spiegel


Herrn Manfred Dworschak

To: Manfred Dworschak
Sent: Saturday, May 26, 2007 10:25 AM
Subject: Re: Offener Brief der "Kompetenzinitiative"


Sehr geehrter Herr Dworschak,

hier Ihnen und dem "Spiegel" unser 3. offener Brief, der Ihre kurze Email vom 23. 5. beantwortet (im Text wiedergegeben). Die postalische Sendung folgt.

Dass wir den Dialog nicht wunschgemäß privatisieren, hat eine ganze Reihe von Gründen:

1. Es geht um allgemeinere Fehlleistungen des heutigen Journalismus, die wir nicht länger hinnehmen wollen.

2. Wir wollen das System "Mobilfunk und Gesundheit" durchleuchten, von dem Funktionäre der Mobilfunkindustrie sprechen und das im soeben entlarvten Projekt "Rauchen und Gesundheit" eine unrühmliche Parallele hat. Und wir wollen fragen, wie weit der deutsche Journalismus an diesem Projekt "Mobilfunk und Gesundheit", das nach dem Stand unserer Erkenntnis ein Projekt "Mobilfunk und Krankheit" verschleiert, mitwirkt.

3. Wir beobachten, dass nicht nur übergebene Dokumente, sondern auch Leserbriefe der Betroffenen ignoriert und unterdrückt wurden und werden.

4. Wir stellen in allem fest, dass sich der so diagnostizierte 'Journalismus im Dienst der Herrschenden' schneller bewahrheitet als vorausgesehen. Denn wo Ihr Artikel bereits bis in unsere 'Rechtspflege' hinein genutzt wird, um potenzielle Gutachter abzuwerten und die Klagen von Bürgern abzubügeln, generieren Ihre Einkünfte auch sehr konkrete materielle Schädigungen von Bürgern.

Sie werden vom 'Fall Kind' in Dresden, um den es uns dabei geht, noch hören, sobald die laufende Etappe des Prozesses abgeschlossen ist und gedeutet werden kann.

Warum durchleuchten Sie nicht die deutsche Justiz, die gegenwärtig mit ihrer Kritiklosigkeit, ja Bestechlichkeit von sich reden macht? Wo sind die Zeiten demokratischer Gewaltenteilung und eines funktionierenden Schutzes der Bürger- und Menschenrechte durch die Medien geblieben?

Falls wir jedenfalls einen Fonds einrichten müssten, um Opfern dieses Systems "Mobilfunk und Gesundheit" zu helfen, werden wir den öffentlichen Spendenaufruf bis hinein in Zeitungen auch an den "Spiegel", einige Vertreter der deutschen Justiz sowie die politisch Zuständigen und Verantwortlichen richten.


Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Karl Richter, gemeinsam mit Prof. Dr. Karl Hecht, Dr. med. Markus Kern und Dr. med. Hans-Christoph Scheiner

s. pdf-Anlage
//www.buergerwelle.de/pdf/spiegel_dworschak_3._brief.pdf
Überlegungen zu www.kompetenzinitiative.de

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Spiegel in der Kritik

Überlegungen zu //www.kompetenzinitiative.de

Lieber Herr Richter,

auch anderswo ist der Spiegel bzw. sein Chefredakteur in die Kritik geraten, z.B. hier //www.validome.org/blog/news/Item-18
//spiegelkritik.de/warum/
//www.watchberlin.de/vipo/portal/watchberlin_video_62828?pg=0

Letzteres ist ein schönes Beispiel für Internetfernsehen, welches mehr und mehr vor allem von der jungen Öffentlichkeit wahrgenommen werden und welches unzensiert veröffentlicht wird. Sollten wir vielleicht ähnliches für unsere Anliegen planen - also eine ähnlich attraktiv aufgemachte Nutzung der Internetmedienwelt?


Herzliche Grüsse
Dr. Angelika Schrodt

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Hamster haben keine Handys
//freepage.twoday.net/stories/3796241/

Journalismus im Dienst der Herrschenden
//omega.twoday.net/stories/3774824/

Spiegel in der Kritik
//freepage.twoday.net/stories/3789538/

Warum wir den Pressekodex mehr denn je brauchen
//freepage.twoday.net/stories/3979426/

Ärzte-Appelle gegen Mobilfunk
//omega.twoday.net/stories/1064751/



//freepage.twoday.net/search?q=Selsam
//omega.twoday.net/search?q=Selsam
//freepage.twoday.net/search?q=Wolf+Bergmann
//omega.twoday.net/search?q=Wolf+Bergmann
//freepage.twoday.net/search?q=Konstantin+Meyl
//omega.twoday.net/search?q=Konstantin+Meyl
//omega.twoday.net/search?q=Scheiner
//omega.twoday.net/search?q=Schrodt
//freepage.twoday.net/search?q=Schrodt
//omega.twoday.net/search?q=Mikrowellensyndrom
//omega.twoday.net/search?q=Mobilfunklobby

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