Das Ende des Ölzeitalters

Verendete Fische, arbeitslose Fischer, hilflose Ingenieure, ein angeschlagener Weltkonzern und ein schwacher US-Präsident, angeblich der mächtigste Mann der Welt. So stellt sich seit über fünf Wochen die vielleicht größte, von Menschen gemachte Umweltkatastrophe der Menschheitsgeschichte dar.

//sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=d8741688888ms209



Das Ende der Besatzung

Die Energiewende vollzieht sich nur langsam. Doch unbemerkt von einer breiten Öffentlichkeit finden sich überraschende neue Netzwerke, die auch politisch sehr bald einflussreich genug werden könnten, um die Macht der großen Energieversorger zu brechen. Kommentar von Jochen Schönmann

//sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=d8741688890ms209

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Öl, das man nicht sieht, gibt es nicht

Armee hilflos, BP wischt PR-Schaufenster: Öl-Desaster nimmt kein Ende.
//www.heise.de/tp/blogs/2/147735

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Das schwarze Loch...

Scheibchenweise zugeben, was nicht mehr abzustreiten ist, ist eine der ältesten Vorgehensweise der unternehmerischen (und politischen) Schadensbegrenzung: BP beherrscht sie. Die seit vielen Wochen täglich austretende Ölmenge wächst ebenso stetig an, wie die Zahl der Dokumente, die verdeutlichen, dass vor den Gefahren sehr wohl gewarnt wurde. Zum Alltag gehört es inzwischen auch, dass die jeweiligen BP Sprecher gezwungen sind, sich gegen immer mehr kritische Fragen zu wehren, bzw ihnen auszuweichen. Aber nicht nur sie - auch die Regierung und, gerade in den USA, auch jene Umweltorganisationen die sich eng mit Großunternehmen verbunden haben...Unsere kleine Materialsammlung "Schwarzes Loch" vom 03. Juni 2010, mit einigen weiterführenden Links: //www.labournet.de/internationales/usa/schwarzesloch.html


"Ölpest? Wir haben immer Ölpest!"

Die Industriekatastrophe in den USA erweist sich täglich als weitreichender, denn am Tage zuvor jeweils eingestanden. Zwar wissen die Kommerzmedien noch nicht so recht, wie sie in diesem Fall kund tun sollen, dass die Welt am deutschen Wesen genesen könnte und beschränken sich konsequent auf das, was alle wissen - aber ebenso konsequent wird in der BRD die gesamte Bedeutung der Problematik Ölförderung ohne Erwähnung gelassen. Was nicht überall so ist. Das titelgebende Zitat ist aus dem Artikel "Nigeria's Agony Dwarfs the Gulf Oil Spill. The US and Europe Ignore It" von John Vidal im britischen Oberserver am 30. Mai 2010 veröffentlicht, in dem die permanente Katastrophe im Nigerdelta in Zusammenhang mit der aktuellen am Golf von Mexiko gebracht wird. Die Katastrophe Nigerias beginnt mit den permanenten Explosionen, die regelmässig medial nie erwähnte Todesopfer fordern. Und geht weiter damit, dass die ehrenwerte Firma Shell bei ähnlichen Vorkommnissen das Öl schon mal sechs Monate lang einfach laufen lässt, ganz ohne Fernsehshow - wo einst Wälder waren, sind jetzt ölige Sümpfe, wo einst Fische gefangen wurden, kann jetzt niemand mehr leben. Die jährliche Menge Öl, die sich im Delta und den Weltmeeren verbreitet, ist bis heute immer noch größer, als alles, was bisher am Golf von Mexiko auslief..: //www.guardian.co.uk/world/2010/may/30/oil-spills-nigeria-niger-delta-shell

Siehe dazu unbedingt auch: "Niger Delta: Oil spills in perspective" von Sokari am 30. Mai 2010 bei Black Looks wo über den Widerstand gegen 50 Jahre Ölverschmutzung berichtet wird..: //www.blacklooks.org/2010/05/niger-delta-oil-spills-in-perspective/


Kein Wasser. Trotzdem Ölpest

Während die Medien seit Ende April 2010 voll sind mit Showberichten über BPs Deepwater Horizon (und das mindestens ebenso verseuchte Nigerdelta kaum irgendwo auftaucht) kümmert sich die Ölindustrie in Kanada weniger ums Wasser - dafür um den Sand, genauer die Teersände in Nordalberta. Die First Nations leisten Widerstand gegen ein Projekt, wie es gigantischer kaum sein könnte - und fataler auch nicht, wird in "Tar Sands of Alberta" von Michael Werbowski am 20. Mai 2010 in worldpress.org berichtet: //www.worldpress.org/Americas/3552.cfm


Aus: LabourNet, 4. Juni 2010



//freepage.twoday.net/search?q=Obama
//freepage.twoday.net/search?q=Ölpest
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