Sozialpolitische Komponente bei der Entstehung der Finanzkrise

//www.meta-info.de/?site=metainfo&lid=32817

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Finanzmarktkrise 2008

Gewerkschaften in der Weltwirtschaftskrise: Weiter so - oder Krise als Chance?

„Hilflos, kopflos, wehrlos – so der prägende Eindruck des bisherigen Agierens bzw. Schweigens der Gewerkschaften angesichts der Krise. Wirtschaftsinteressen diktieren unangefochten die Agenda des globalen Krisenmanagements, in dem jetzt die Weichen neu gestellt werden. Gewerkschaften spielen auf dieser Bühne keine Rolle. Im Folgenden sollen die absehbaren Folgen für die Lohnabhängigen, die bisherigen Reaktionsmuster der Gewerkschaften sowie mögliche strategische Auswege beschrieben werden…“ Diskussionsbeitrag des AK Weltwirtschaftskrise ver.di Baden Württemberg von Bernd Riexinger und Werner Sauerborn vom Nov. 2008 (pdf) //www.labournet.de/diskussion/wipo/finanz/riexsauer.pdf


"Ich krieg die Krise..." Die K-Frage stellen!
//www.dazwischengehen.org/de/projekt/ich-krieg-die-krise


Die Pest der Gegenwart - Wirtschaftskrisen können menschliche Existenzen tilgen, nicht aber den Kapitalismus

Artikel von Holger Marcks aus der Direkte Aktion 190 bei der FAU //www.fau.org/artikel/art_081102-114030


Aufklären und Eingreifen statt Anprangern und Anbetteln

Ein Diskussionsbeitrag von attac campus bochum zu der Frage, wie Attac in der BRD mit der Finanzmarktkrise umgehen sollte //le-chat-pitre.blogspot.com/2008/10/aufklren-und-eingreifen-statt.html


Die Kontraktion kommt (wahrscheinlich) - wir müssen sie nützen (das ist sicher)

„Dass ein paar Wallstreet-Zündler die Weltwirtschaft in Flammen setzten, ist skurril. Wenigstens in ihrer groben Variante scheint nun die Phantasie vom Tisch, es handele sich um ein Strohfeuer, das rasch verlischt. Trotzdem gilt die Dynamik der Entwertung dem medialen Sprachgebrauch noch immer als eine Krise der Finanz. Bald wird man sie eine Wirtschaftskrise nennen…“ Artikel von Andreas Exner (Social Innovation Network) vom 13.10.08 bei den Streifzügen //www.streifzuege.org/druck/str_autor_exner_081013_sinet_kontraktion.html


Hintergründe des Börsencrashs

Eine Bröschure von Ottmar Lattorf vom Oktober 2008 zur aktuellen weltweiten Finanzkrise auf seiner Homepage „Was die Massenmedien verschweigen“ (pdf) //www.was-die-massenmedien-verschweigen.de/boersencrash/HintergruendeDesBoersencrashs.pdf


Trink, trink, Brüderlein trink. Rhetorik und Rituale des Finanzkrisenmanagements

„Wie jedes andere Großereignis auch schafft sich die gegenwärtige Finanzkrise ihre eigenen Umgangsformen, zunächst vor allem in der Sprache…“ Artikel von Marcus Hammerschmitt in telepolis vom 02.11.2008 //www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29015/1.html

Aus dem Text: „Was ist ein Rettungspaket? Eine unschuldige, ja moralisch unterstützenswerte Sache, die der Rettung von Notleidenden dient. Man könnte zu den aktuellen "Rettungspaketen" auch "Hochfinanz-Sozialhilfe" sagen, oder "Mutter aller Subventionen", aber das würde der Realität gefährlich nahekommen: dass es sich nämlich hier um einen gigantischen Akt der Solidarität der Schwächeren mit den Stärkeren handelt, genau wie bei den zurückliegenden Steuerverschiebungen von unten nach oben auch…“

Zitat zum Thema:

„Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.“

Anton Pawlowitsch Tschechow


USA: 700 Milliarden US Dollar für die Wall Street

Rettungspaket bizzar: US-Banken zahlen üppige Dividenden dank Staatshilfen

„Das gigantische Rettungspaket der Regierung Bush sichert ihr Überleben - doch das hindert große US-Banken nicht daran, einen Teil der Kapitalhilfe gleich wieder auszuschütten: als Dividenden an die Aktionäre. Kritiker protestieren. Rund 250 Milliarden Dollar stellt die US-Regierung in diesen Tagen bereit, um die angeschlagene heimische Finanzindustrie mit frischem Kapital zu stützen. Doch die Institute nutzen die Hilfe nicht nur zur Stabilisierung der Bilanzen - einen großen Teil wollen die Banken offenbar auch an ihre Aktionäre ausschütten, die damit von den Steuergeldern profitieren würden. Die 33 Banken, die das Rettungspaket abrufen, planen allein in diesem Quartal Dividendenzahlungen in Höhe von rund sieben Milliarden Dollar, berichtet die "Washington Post"…“ Artikel in Spiegel online vom 30.10.2008 //www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,587446,00.html

Siehe dazu auch:

Dividendenschub bei US-Banken. Staatsgeld fließt an Aktionäre

Artikel in Financial Times Deutschland vom 30.10.2008 //www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Dividendenschub-bei-US-Banken-Staatsgeld-flie%DFt-an-Aktion%E4re/432881.html

Aus dem Text: „…Das US-Finanzministerium weist die Kritik zurück. "Wir haben die Bedingungen, zu denen die Banken Geld aus dem Rettungspaket erhalten, bewusst attraktiv gestalten. Damit wollten wir eine breite Teilnahme sicherstellen", sagte eine Sprecherin auf Anfrage.“


"Hört auf, von den Banken zu reden - sprecht von ihren Opfern!"

„Im Jahr 2008 wurde im Zuge der kapitalistischen Krise in den USA alle 10 Sekunden ein Haus beschlagnahmt - macht in der Jahressumme runde 2 Millionen. Mit Abschiedsbriefen, die darauf verwiesen, sind im Verlauf des Jahres mehrere hundert Selbstmorde registriert worden. Die Kommerzmedien sorgen sich um die Banken: LabourNet Germany versucht, in der aktuellen knappen Materialsammlung "Bankenopfer" vom 31.Oktober 2008, den Blick nicht auf beschenkte Millionäre sondern auf beraubte Millionen Menschen zu lenken…“ Dossier von Helmut Weiss in unserem Newsletter vom 31.10.08 unter „Internationales > USA > Lebens- und Arbeitsbedingungen //www.labournet.de/internationales/usa/bankenopfer.html


Aus: LabourNet, 3. November 2008

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USA: 700 Milliarden US Dollar für die Wall Street

Verrat am Steuerzahler: Die Plünderung

„Bushs vielleicht kreativste Erfindung: der risikofreie Kapitalismus. In den letzten Tagen vor der Wahl schienen viele Republikaner den Machtkampf schon aufgegeben zu haben. Was aber nicht heißt, dass sie Däumchen drehten. Man schaue sich nur an, mit welchem Einsatz die Verteilung des 700-Milliarden-Dollar-Rettungsfonds angegangen wurde. Großes Interesse zeigte auch der republikanische Senator Bob Corker bei einer kürzlich abgehaltenen Sitzung des US-Bankenausschusses und hatte dabei vor allem einen Termin im Auge: die Amtseinführung des Präsidenten. "Was glauben Sie, wie viel wir bis zum 20. Januar ausgeben werden?", fragte Corker Neel Kashkari, den 35-jährigen ehemaligen Banker und Interims-Verwalter des Rettungsfonds…“ Artikel von Naomi Klein in der FR vom 5.11.08 //www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1624457_Die-Pluenderung.html


Aus: LabourNet, 5. November 2008

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Stilles Kanonenfutter

Was mich am meisten überrascht an der Finanzkrise, ist nicht der Kurssturz an den Börsen. Auch nicht die Insolvenzen der Banken. Schon gar nicht die Feigheit der betroffenen Bankvorstände, die nun abgetaucht sind.

Kommentar vom ECOreporter.de-Chefredakteur Jörg Weber //sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=d8741684705ms127



Was macht die Bank mit unserem Geld?

Das Buch zum gleichnamigen Dokumentarfilm von Erwin Wagenhofer. //sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=d8741684708ms127



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