G8-Staaten zu langsam im Wettlauf gegen den Klimawandel - G8 nations lagging in climate change race

Die Klimapolitik der G8-Staaten wird nicht ausreichen, um das Rennen gegen den Klimawandel zu gewinnen. Mit den bislang ergriffenen Maßnahmen werden sich die internationalen Vorgaben nicht erfüllen lassen.

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G8 nations lagging in climate change race

None of the leading industrialized nations are currently on target to reduce greenhouse gas emissions enough to avoid the threshold level for unacceptable risk of catastrophic climate change, according to new research into national policies and performance.

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Studie sieht nur geringe Fortschritte beim Klimaschutz

Für den Klimaschutz haben die vergangenen zwei Jahre kaum messbare Fortschritte gebracht.

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Japan leidet zunehmend unter dem Klimawandel

WWF-Report: Klimaschock im Land der aufgehenden Sonne. //sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=d8741683913ms108



Kollaps der weltweiten Fischerei

Trotz internationaler Warnungen vieler Experten, geht der Raubbau in den Ozeanen der Welt weiter. Beifang als massiv unterschätztes Problem.

//sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=d8741683901ms108



Der Atomrausch auf dem G8 Gipfel

Statt sich auf effiziente Maßnahmen zum Klimaschutz zu einigen, haben sich die G8-Staaten in dieser Woche in Japan einem neuen Atomrausch hingegeben. Ausgerechnet der größte Klimasünder George W. Bush will mit 100 neuen Atomkraftwerken das Klima retten.

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7. Juli 2008

Kurswechsel nicht in Sicht

Steigende Energiepreise und die Krise um Nahrungsmittel sind ebenso wie der Klimawandel Themen des derzeitigen G8-Gipfels in Japan. Dazu erklärt das Mitglied des Parteivorstandes Wolfgang Methling:

Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem G8-Gipfel in Japan beabsichtigte Initiative gegen die Produktion von Biokraftstoffen ist kein wirksames Rezept gegen den Hunger in der Welt. Dafür ist verstärkte Hilfe zur Selbsthilfe unverzichtbar. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn die G8-Staaten ihre Zusagen einhalten, die Entwicklungshilfe bis 2010 jährlich um 50 Milliarden zu erhöhen und die Armut in der Welt zu halbieren. Von den sogenannten Milleniumszielen sind die reichsten Staaten der Erde momentan weiter entfernt denn je. Die in verschiedenen Regionen der Erde auftretende Knappheit bzw. die rasant steigenden Preise von Nahrungsmitteln haben verschiedene Ursachen. Dazu gehört nur zum Teil auch der stärkere Anbau bzw. die stärkere Nutzung von Kulturpflanzen für die Erzeugung von Bioenergie. Eine größere Rolle spielt jedoch die auf erhöhte Nachfrage und Spekulation beruhende Preistreiberei. Notwendig ist jedoch eine kritische Bewertung der Energieeffizienz und Gesamtökobilanz der verschiedenen Vorhaben zur Erzeugung von Biokraftstoffen der ersten Generation (Biodiesel) und zweiten Generation (Sunfuel). Der Anbau und die energetische Nutzung von Pflanzen muss regional organisiert werden. Es darf nicht sein, dass die Industrieländer nicht nur fossile Energieträger (Erdöl, Erdgas, Kohle), sondern biogene Energieressourcen aus Entwicklungs- und Schwellenländern abziehen. In punkto Atomenergie darf Deutschland sich von den anderen Staaten nicht in die Ecke stellen lassen. Atomenergie ist keine Ökoenergie. Längere Laufzeiten der Kraftwerke sichern vor allem höhere Gewinne für Energiekonzerne und bedeuten eine Belastung künftiger Generationen mit radioaktiven Abfällen. Notwendig ist ein Kurswechsel auf den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien.

//www.die-linke.de/presse/presseerklaerungen/detail/artikel/kurswechsel-nicht-in-sicht/

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G8-Regierungschefs sprechen 2008 über das Jahr 2050

Nach monatelangem Ringen haben sich die acht führenden Industrienationen auf ein sehr langfristiges Ziel zum Klimaschutz verständigt. Sie wollen die Treibhausgase weltweit bis 2050 um mindestens 50 Prozent reduzieren, teilte Japans Ministerpräsident Yasuo Fukuda am Dienstag (8. Juli) auf dem G8-Gipfel in Toyako mit. Dies sei "Ziel und Orientierungspunkt", sagte er. Damit gehen die G8-Staaten nicht weit über die Vereinbarung des Gipfels von Heiligendamm von 2007 hinaus, wo vereinbart wurde, dass eine Halbierung des CO2-Ausstoßes "ernsthaft" geprüft werden sollte. Wie 2007 wird aber auch diesmal auf die UNO-Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen verwiesen, wo endgültige Ergebnisse erwartet werden.

//www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?H=N&Nr=18305

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9. Juli 2008

Chance für den Klimaschutz vertan

"Außer Spesen, nichts gewesen", so wertet das Mitglied des Parteivorstandes Wolfgang Methling die Ergebnisse des G8-Gipfels zum Klimaschutz. Er erklärt:

Erneut haben die Industrie- und Schwellenländer die Chance vertan, mehr für den Klimaschutz zu tun. Mehr als Postulate, schwammige Visionen und kaum umgesetzte Vereinbarungen auf dem Papier haben die G8-Staaten derzeit nicht zu bieten. Das Ziel, den CO2-Ausstoß zu halbieren wurde auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben, ohne konkrete Zwischenschritte zu vereinbaren. Angesichts der Dramatik des Klimawandels fällt die bisherige Bilanz der Ergebnisse nach elf Jahren Kyoto-Protokoll bescheiden aus. Die Industrieländer haben ihre Treibhausgasemissionen kaum reduziert, der geringe Fortschritt ist zudem noch den mittel- und osteuropäischen Staaten zu verdanken. Die übrigen Industrieländer verbuchen sogar eine Steigerung der Emissionen. Obwohl Bundeskanzlerin Angela Merkel sich ständig als Vorkämpferin für den Klimaschutz darstellen möchte, ist es auch Deutschland nicht gelungen, zwingende Maßnahmen einzuleiten. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz war ein richtiger Schritt, muss aber unbedingt ausgebaut werden. Wir brauchen neben dem Ausstieg aus der Kernenergie das Ende der Verbrennung fossiler Energieträger. Stattdessen werden Milliarden in den Bau neuer Steinkohlekraftwerke gesteckt und über die Wiederbelebung der Kernenergiegewinnung philosophiert. Sichere Energieversorgung aller Menschen zu sozialverträglichen Preisen ist ohne jede Einschränkung auch ohne Atomstrom möglich. Deshalb ist DIE LINKE für den generellen Vorrang von erneuerbaren Energien vor allen anderen Energieträgern. Das Beharren auf Kernenergie und Kohlekraftwerken verzögert den Ausbau erneuerbarer Energien. Vor der Drohkulisse steigender Energiepreise wird zum wiederholten Male versucht, den vereinbarten Atomausstieg aufzuweichen. Erneut macht sich die Union damit zum Sprachrohr der Energiegiganten. Längere Laufzeiten für AKW bringen weder Sicherheit in der Energieversorgung noch günstigere Preise für die Verbraucher. Längere Laufzeiten bedeuten Extraprofite für die Energiekonzerne und eine weitere Belastung der künftigen Generation mit radioaktiven Abfällen. Es ist im Interesse der Verbraucher, der Versorgungssicherheit der Bevölkerung und im Hinblick auf zu hohe Energiekosten notwendig, die Macht der Stromkonzerne zu begrenzen. Wir fordern die Bundesregierung und speziell die SPD auf, sich diesem Druck nicht zu beugen. Immer wiederkehrende Störfälle in AKW zeigen deutlich: Atomenergie ist nicht beherrschbar und der Ausstieg aus der Atomenergie keine nationale Angelegenheit. DIE LINKE wendet sich deshalb ebenso gegen den EU-subventionierten Bau von AKW ins Süd-Osteuropa.

Quelle: //www.die-linke.de/presse/presseerklaerungen/detail/artikel/chance-fuer-den-klimaschutz-vertan/

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UNEP-Chef Steiner enttäuscht vom G8-Gipfel - Merkel zufrieden

Der Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner, zeigt sich enttäuscht vom G8-Gipfel in Japan. Wenn die unverbindliche Klimaeinigung der führenden Industrienationen das "große Signal" sein solle, als das es jetzt hingestellt werde, dann sei das schon "ernüchternd", sagte Steiner am Mittwoch (9. Juli) im ARD-"Morgenmagazin". Er vermisse konkrete Zwischenziele, wie die klimaschädlichen Treibhausgase in nachvollziehbaren Schritten und Etappen beispielsweise bis 2020 reduziert werden können. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war dagegen ganz zufrieden.

//www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?H=N&Nr=18320

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G8-Gipfel: Unverbindliche Klimavereinbarung

Gesetzt wird auf Biosprit, Atomenergie und CO2-Einlagerung.
//www.heise.de/tp/blogs/2/110639

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Abgesang auf die G8 und multilaterale Perspektiven
//www.meta-info.de/?lid=31920

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Hungerkrise und IWF

Brot für die Welt, aber gekauft wird’s hier

„Die so genannte Ernährungssicherheit war ein zentrales Thema beim G8-Gipfel. Doch selbst bei der Nothilfe werden die wirtschaftlichen Interessen nicht vergessen…“ Artikel von Martina Backes in Jungle World vom 17. Juli 2008 //jungle-world.com/artikel/2008/29/22226.html


Aus: LabourNet, 22. Juli 2008



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