Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): Forschungsprojekt Elektrosensibilität

Elektrosensibilität, ein rein psychologischer Effekt?
//forum.golem.de/list.php?14549
//tinyurl.com/wmyb6

Belastung durch Handystrahlen nur Einbildung?
//www.heise.de/newsticker/meldung/81445

Forscherin Dr. Gerlinde Kaul: Elektrosensibilität nicht nachweisbar
//www.scienceticker.info/2006/11/23/forscherin-elektrosensibilitaet-nicht-nachweisbar/

"Elektrosensibilität": ein rein psychologischer Effekt?
//www.inside-handy.de/forum/tp32977-1-Elektrosensibilitaet-ein-rein-psychologischer-Effekt-.html

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Forschungsprojekt Elektrosensibilität BAuA-Stellungnahme

Lieber Herr Hartenstein,

in der Tat ist die Versuchsanordnung von Frau Dr. Kaul der BAUA wenig hilfreich, neue Erkenntnisse zu gewinnen. Aber das Projekt scheint ja so fest geschrieben zu sein, dass Änderungen offensichtlich nicht mehr akzeptiert werden. So wurde auch mein Einwand nicht berücksichtigt.

Was wollen wir denn erreichen? Dass die Grenzwerte ausreichen, wenn es um Kurzzeitexpositionen geht (konkret 6 Minuten nach DIN/VDE 0848)? Warum werden die Experimente nicht von einem gut ausgebildeten Biowissenschaftler durchgeführt, der das Fingerspitzengefühl für Biosysteme besitzt (oder zumindest während seines Berufslebens erworben hat)? Die derzeitige Maxime dieser der Politik unterstellten Institutionen geht doch nur in die Richtung, einem scheinbar zukunftsträchtigen Wirtschaftsfaktor zu hofieren. So muss dem Rest der vielleicht noch nicht elektrosensiblen Bevölkerung ins Gehirn gebrannt werden, dass die von Starkstrom -und HF-Ingenieuren an einem Phantom entwickelten Grenzwerte nach den Spielregeln der Energieeinkopplung und kritischen Temperaturerhöhung auch für ein hochsensibles biologisches Regulationssystem zu gelten haben. Dafür geben gerne einige Universitätsprofessoren ihren Namen hin, da sich so ja wieder Gelder (selbstverständlich nur für weitere Forschungen) akquirieren lassen. Das Ganze ist doch mittlerweile eine Farce, über die sich die zukünftigen Generationen keineswegs "kaputt lachen" werden, wenn die schon heute aus den vielfältigen Erfahrungen prognostizierten Erkrankungen für jeden Realität geworden sind.

Anstatt sich dem Problem heute ernsthaft zu widmen, wird der einfache Weg der drei Affen gewählt: die Augen vor der Realität verschließen, den Mund halten, dass nur nicht schon Bekanntes an die Öffentlichkeit dringt und die Ohren verschließen, um späterhin sagen zu können: wir wussten es nicht. Im übrigen: schon einmal geschehen bei der Holzschutzmittel-Problematik. Aber die Politiker haben es gelernt in der Hoffnung zu agieren, dass der Bürger ein kurzes Gedächtnis hat...

So traurig es klingen mag: reagiert werden wird erst, wenn es zu spät ist. Und dann heißt es wieder: nach dem seinerzeitigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse .....u.s.w. Nur sollte auch hinterfragt werden, wer diesen wissenschaftlichen Erkenntnisstand eingeholt hat. Und da schließt sich ganz harmonisch der Kreis.

Mit freundlichen Grüßen
Lebrecht von Klitzing



Dr.-Ing. Hans Schmidt
Gebhardtstr. 2d
82515 Wolfratshausen WOR, den 14.04.04

Auf Hinweis des Hese-Projektes habe ich mich bei Frau Dr. Kaul, Projektleiterin bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit für die Forschungsarbeit „Untersuchungen zur Wirkung eines niederfrequenten 50 Hz-Magnetfeldes und zur Wirkung eines gepulsten Hochfrequenzfeldes des GSM-Mobilfunkstandards“ gemeldet.

1) Zur Person

Ich selbst bin leicht elektrosensibel und reagiere mit stechenden Ohrenschmerzen (je nach Abstand) auf Handytelefonate die näher als ca. 50 cm an meinem Kopf stattfinden.

Außerdem reagiere ich mit Herzrhythmusstörungen und stechenden Ohrenschmerzen auf die Strahlung von Siemens Gigaset Basisstationen (DECT-Schnurlos-Telefone) wenn diese näher als ca. 1.5 m stehen. Wenn eine solche Basisstation im gleichen Raum ist, fühle ich mich unwohl und bekomme vor allem im Bereich des Hinterkopfes eine Art Gänsehaut.

Dieses Unwohlsein beginnt bei mir bei Strahlungsdichten von ca. 1-10 nW/cm², gemessen mit einem HF-Detektor II Profi der Firma Aaronia (Anm. Red.: Umrechnung auf W/m² ganz einfach mit dem izgmf-Einheitenumrechner).

2) Beschreibung der Strahlungsbelastung beim Hochfrequenzversuch

Zusammenfassung der Diskussion mit dem Messtechniker, Herr Golz:

Verwendet wird ein Handy (D1-Netz) mit 916 MHz, 217 Hz gepulst. Mit einem SAR-Messystem wurde am Kopf 0.875 W/kg gemessen, in 30 cm Entfernung (aktueller Versuch) noch 0.75 mW/kg, was ungefähr der Auflösung des verwendeten Messgerätes entspricht. In diesen 30 cm Entfernung weist das unmodulierte Feld eine Feldstärke von 13 V/m bzw. Strahlungsdichte von 44800 nW/cm² auf, für das gepulste Feld wurden noch 4.2 V/m bzw. 4680 nW/cm² gemessen (wohl Mittelwert).

Nebenbemerkung: Dies unterstreicht deutlich die Unzulänglichkeit des SAR-Wertes für die Kennzeichnung der Strahlenbelastung – wenn dieser praktisch nicht mehr messbar ist, ist die Strahlenbelastung noch um den Faktor 1000 (in nW/cm²) höher als mein individueller Schwellenwert, ab dem ich sensibel reagiere.

3) Zusammenfassung der Telefonate mit der Projektleiterin Frau Dr. Kaul

Frau Dr. Kaul formulierte sehr vorsichtig, weil sie ihre Aussagen immer als offizielle Stellungnahme der BAuA betrachtete. Sie revidierte ihre Äußerung, dass mit dem vorliegenden Versuchsaufbau „biologische Wirkungen ausgeschlossen seien“, jedoch erst nach meinem eindringlichen Hinweis, dass die geltenden Grenzwerte ja nur für thermische Wirkungen und eben nicht für biologische Wirkungen gelten würden.

Beim aktuellen Versuchsaufbau wird im Doppel-Blindversuch die oben angeführte Strahlung in ca. 10-Minuten-Intervallen ohne Wissen der Versuchsperson eingeschaltet, der Versuch findet in einem Faradaykäfig statt, also ohne Störstrahlung von außen.

Meine Frage, ob diese 10 Minuten ausreichend seien, damit der Organismus wieder in sein Ruhepotential komme, konnte sie nicht beantworten (ich weiß von mir, dass die Körperreaktion erst nach dem Einsetzen der Bestrahlung beginnt, also verzögert, aber dann längere Zeit nach dem Absetzen der Bestrahlung fortdauert).

Nachdem ich die hohe Strahlungsdichte beim aktuellen Versuch bestimmt hatte, schlug ich ihr eine alternative Vorgehensweise vor, um zu verhindern, dass ich gleich massiv reagiere: stufenweises Hochfahren der Strahlungsbelastung (natürlich ohne dass ich es weiß) von 0.1 nW/cm² über 1 / 10 / 100 / 1000 auf die eigentliche Belastung von 4680 nW/cm².

Nachdem sie sich nicht darauf einließ, habe ich eine Teilnahme an dem Versuch abgelehnt, da ich mich nicht bewusst einem starken Feld aussetzen will – meine Elektrosensibilität nimmt sowieso von Jahr zu Jahr zu, und ich möchte dies nicht beschleunigen.

4) persönliche Schlussfolgerung und Alternativvorschlag für Versuchsdurchführung

Mit dem festen Versuchsaufbau, nur mit einer Strahlenbelastung von 4680 nW/cm² (zum Vergleich: der revidierte Salzburger Grenzwert liegt bei 0.1 nW/cm²) ist nicht auszuschließen, dass Elektrosensible massiv geschädigt werden. Als alternatives Versuchsszenario wird deshalb vorgeschlagen, die Strahlenbelastung stufenweise im Doppelblindversuch solange hochzufahren, bis die Versuchsperson anspricht. Selbstverständlich sollen die geltenden Grenzwerte als Maximalwerte nicht überschritten werden.

Diese Versuchsdurchführung würde die individuellen Schwellenwerte für die Reaktion der einzelnen Versuchspersonen ergeben und wäre damit mindestens genauso aufschlussreich wie die jetzige Versuchsserie, jedoch ohne potentielle Schädigung der Versuchsperson.

Quelle:
//www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_04/BAuA_Antwort/baua_antwort.html

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"Elektrosensible" Versuchspersonen gesucht (PM 152/03 der BAuA) Pressemitteilung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
//tinyurl.com/y68gqf

Versuchspersonen gesucht
//tinyurl.com/y3pen6

FORSCHUNGS-AUFTRAG „ELEKTO- SENSIBILITÄT“
//tinyurl.com/v4ebc

Forschung: BAuA findet keine Elektrosensiblen
//www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_05/BAuA/baua.html

Elektrosensibilität im Versuch
//omega.twoday.net/stories/3837204/



//freepage.twoday.net/search?q=Elektrosensibilität
//omega.twoday.net/search?q=Elektrosensibilität

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