Tschernobyl: Wissenschaftler bezichtigen die WHO der Lüge

HLV INFO 43/AT

4-04-2006

Evangelische Landeskirche EKHN strahlt in Sachen Tschernobyl positive Signale! Wissenschaftler bezichtigen die WHO der Lüge!

HLV – Anmerkung:

Auf dem kürzlichen Symposium berichten Wissenschaftler von den fatalen Folgen der Katastrophe. Besonders bemerkenswert ist auch die unverblümte Kritik gegenüber der WHO, welche wie immer wieder der Presse entnommen werden kann, die Folgen verharmlosend herunterspielt. Referenten des Symposiums kritisieren die diesbezügliche lobbyistische WHO –Strategie und bezichtigen die WHO der Lüge.

(eine bekannte Symbiose zur Mobilfunkthematik!)

Solange dort von der Industrie “gesponserte“ sogenannte „Experten“ wie Repacholi das Sagen haben, kann und wird auch weiterhin auf anderen Gebieten die Wahrnehmung der Menschenrechte nur nach lobbyistischen Prinzipien gewürdigt. Deswegen müssen die Protagonisten der WHO, die für eine solche Publizierung verantwortlich sind, stärker kritisiert werden.

Dies ist schlichtweg eine Skandal!

Nicht umsonst läuft ja auch im Internet die internationale Petition gegen Repacholi!

//www.thepetitionsite.com/takeaction/409444403

Formular zum Ausfüllen auf deutsch unter //iddd.de/umtsno/PetitionremoveDeutsch.htm

Herr Repacholi ist eine bedeutsame Reizfigur für die Mobilfunkkritiker - als Koordinator für den EMF Bereich manipuliert und unterschlägt er gegenüber der Weltöffentlichkeit ganz im Sinne der Mobilfunklobby kritische und warnende Studien. Er verharmlost nicht nur, sondern er bestreitet generell auch die Existenz von warnenden Studien und fordert sogar dazu auf, bezüglich der Bewertung von Krebserkrankungen etc. den EMF-Bereich völlig auszuklammern!

Für seine „Aktivitäten“ wird er von der Mobilfunkindustrie honoriert!

Die Glaubwürdigkeit der WHO sollte weiterhin verstärkt von Wissen- und Ärzteschaft hinterfragt werden.


Alfred Tittmann


//www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&key=standard_document_20646914

20 Jahre Tschernobyl Kirche kritisiert Haltung zur Atomkraft

(ohne Bild dpa des zerstörten Reaktors - am 26.04.1986 zerstörte eine Explosion Block Vier des Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine)

Tschernobyl, eine „vergessene Katastrophe“?

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) will das verhindern. Mit einem Symposium hat sie am Samstag an die Reaktorkatastrophe vor 20 Jahren erinnert – und die heutige Haltung der Öffentlichkeit zur Atomenergie kritisiert.

Kernkraft gelte heute wieder als sauberer Energieträger, sagte der Beauftragte der EKHN für ökumenische Diakonie, Hans-Jürgen Steubing, im mittelhessischen Langgöns. Themen wie Klimawandel und knappe Ressourcen seien wieder in.

Bilder von Kindern mit Schilddrüsenkrebs, Erbkrankheiten und Behinderungen seien in der Öffentlichkeit kaum noch präsent. Atomkraft gelte wieder als „Sauber, sicher und zuverlässig“. „Es gibt immer weniger Interesse an dem Thema“, so Steubing. In Langgöns beschrieben Wissenschaftler die gesundheitlichen Folgen der Katastrophe und Bürgerrechtler berichteten von ihren Erfahrungen aus der Tschernobyl-Region.

Physikerin: "Lüge und Verharmlosung"

Nach Ansicht der Physikerin Inge Schmitz-Feuerhake werden die Folgen der Reaktorexplosion weltweit bagatellisiert. Wenn die Weltgesundheitsorganisation bisher nur eine erhöhte Zahl von Schilddrüsenkrebs-Erkrankten als Folge akzeptiere, sei dies eine „Lüge und Verharmlosung“, sagte die Wissenschaftlerin. Neben den 4000 krebskranken Kindern hingen genetische Schäden, vermehrte Behinderungen bei Kindern von Verstrahlten, Totgeburten und erhöhte Krebsraten in der Region klar mit der Katastrophe zusammen.

Mit bloßen Händen verstrahlten Schutt weggeräumt

Der ehrenamtliche Koordinator des Projektes „Leben nach Tschernobyl“, Reinhard Knauf, organisiert Hilfe wie Geräte und Ausstattung für ein Krankenhaus in Borsipol im betroffenen Gebiet in der heutigen Ukraine. Knauf war selbst inzwischen 16 Mal vor Ort. Besonders betroffen machten ihn dort die Treffen mit den so genannten „Liquidatoren“ - damals jungen Männern, die nach der Katastrophe zu Aufräumarbeiten gezwungen wurden. „Sie mussten teils mit bloßen Händen den hoch verstrahlten Schutt weg räumen“, berichtete der pensionierte Betriebsrat. Heute zeigten die Männer ihm meist als erstes ein Foto von ihrem behinderten Kind.

"...das wurde uns vor Tschernobyl auch gesagt"

Seit der Katastrophe holen Organisationen der EKHN laut Steubing jedes Jahr 350 Kinder aus dem belasteten Gebiet nach Hessen. Es handelt sich um eine Region der Größe von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zusammen. Für ein paar Wochen könnten sie dann sauberes Wasser trinken und unverstrahlte Lebensmittel essen. Trotz der Probleme im eigenen Land plane die Ukraine den Bau von 20 neuen Atomkraftwerken. Dies sei nur wegen des veränderten Images von Kernenergie möglich, kritisierte Steubing: „Uns wird gesagt, Atomenergie ist beherrschbar geworden, aber das wurde uns vor Tschernobyl auch gesagt.“

(chde)

Stand: 01.04.2006

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Chernobyl may have killed 1000 British babies - UN accused of ignoring 500,000 Chernobyl deaths
//freepage.twoday.net/stories/1735858/

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