Atomkatastophe von Tschernobyl vor 20 Jahren: WHO halbiert Opferzahlen

München, 19.03.2006:

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Weltgesundheitsorganisation verharmlost die Folgen von Tschernobyl und spielt die Erkenntnisse der eigenen Forscher herunter. "Bis zu 4000 Menschen könnten durch die Strahlenbelastung sterben, die das Unglück von Tschernobyl mit sich brachte", berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vergangenen September. Bei lediglich 50 Menschen hätte die Strahlenbelastung bislang zum Tode geführt.

//www.umweltjournal.de/fp/archiv/NaturKosmos/10148.php

Mit freundlichen Grüßen übersandt:

Pesché Jeannot (Luxemburg)

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Für eine grundlegende Wende in der Energiepolitik

Der Verein Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. hat gemeinsam mit dem Internationalen Versöhnungsbund, Landesgruppe Baden-Württemberg folgende Initiative gestartet: zum 20. Jahrestag des Super-GAUs von Tschernobyl soll eine Erklärung “Für eine grundlegende Wende in der Energiepolitik“ als Zeitungsanzeige veröffentlicht werden. Finanziert wird dies durch die finanzielle Beteiligung von möglichst vielen UnterstützerInnen.

In der Erklärung heißt es, das Gedenken am 20. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl mahnt unerbittlich, dass die Welt frei werden muss von Atomkraftwerken und Atomwaffen! Die fossil-atomare Energiewirtschaft ist vollständig abzulösen durch konsequente Energie-Einsparung, durch Erhöhung der Energie-Effizienz und vor allem durch die Nutzung eines umfassenden Energiemix aus Erneuerbaren Energien.

Die Erklärung findet ein sehr gutes Echo. Fast 400 Einzelpersonen und Organisationen/Initiativen aus ganz Deutschland haben inzwischen den Appell unterzeichnet. Das macht die Initiatoren zuversichtlich, mehr als eine (leider sehr teure) Anzeige in dann verschiedenen überregionale Tageszeitungen veröffentlichen und finanzieren zu können.

Dafür wird noch einige Unterstützung benötigt! Deshalb die Bitte: möglichst die Erklärung selber unterzeichnen (wer dies online macht, erscheint namentlich auch im Internet) – und andere Menschen auf diese Anzeigenkampagne hinweisen, mündlich, per E-Mail, Hinweise in Internetseiten und Publikationen, durch Weiterverbreitung von unseren gedruckten Informationsblättern (Informationsblätter zum Auslegen oder zum Beilegen in Zeitschriften/Rundbriefen stellen wir gerne auch in größerer Stückzahl zur Verfügung). Unterzeichnungen sind noch bis zum 19. April 2006 möglich.

Weitere Infos unter den nachfolgenden Links:

Vorstellung der Anzeigenkampagne >>
//www.lebenshaus-alb.de/mt/archives/aktionen/003539.html

Erklärung online unterstützen >>
//www.lebenshaus-alb.de/mt/archives/aktionen/003539.html#formular

Link zu den ErstunterzeichnerInnen + UnterzeichnerInnen >>
//www.lebenshaus-alb.de/mt/archives/aktionen/003539.html#unterzeich ner


Kontakt: Michael Schmid, Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3,
72501 Gammertingen, Tel.: 0 75 74 / 28 62, Internet: //www.lebenshaus-alb.de/mt/ , E-Mail: info@lebenshaus-alb.de

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Sie mussten ihr Leben der Atomenergie opfern

Junge Männer schaufelten radioaktiven Müll zurück in den Katastrophenreaktor von Tschernobyl und damit ihr eigenes Grab

Von Angelika Claußen

Die Explosion im Kernkraftwerk von Tschernobyl vor 20 Jahren hätte das Ende der Atomenergie sein können. Doch so ist es nicht gekommen, klagt die Autorin. Neue Gefahren bedrohen die Menschen.

Weiter unter:
//www.frankfurter-rundschau.de/fr_home/startseite/?sid=a92e719ba9c475c81eb6ca8020fdd12d&cnt=841339

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Atomkatastophe von Tschernobyl vor 20 Jahren

AUFRUF DES AKU

ZUR TEILNAHME AN DER DEMO AM AKW BIBLIS

29. APRIL 06 12:00UHR

KIRCHPLATZ BIBLIS

Auf zur Demo!

20 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl schwindet das Wissen der Menschen über die Gefahren der Atomenergie. Gleichzeitig wittern die großen Energieversorgungsunternehmen (EVU) Morgenluft: Der Ruf der Atomindustrie und ihren Wasserträgern nach längere Laufzeiten für marode AKWs dient lediglich der Profiterhöhung der Atomstromkonzerne. Die bereits amortisierten Altmeiler erweisen sich als Gelddruckmaschinen. Und wer schaltet eine solche schon ab, bevor sie wirklich kaputt ist?

Wir weisen die Forderungen von Roland Koch, Wirtschaftsminister Glos u.a. nach Laufzeitverlängerung oder sogar Neuerrichtung von Reaktoren entschieden zurück. Diese Maximierung des Profits der EVUs geschieht auf Kosten unserer Sicherheit und hemmt den Ausbau einer erneuerbaren Energieversorgung.

Dagegen müssen wir uns wehren.

Link zum Artikel: //www.aku-wiesbaden.de/artikel_110.htm

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Studie: Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl (06.04.06)

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW und die Gesellschaft für Strahlenschutz veröffentlichte am Donnerstag eine Studie zu den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl. Sebastian Pflugbeil von der Gesellschaft für Strahlenschutz warf der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEA) und der Weltgesundheitsorganisation WHO bei ihrer Darstellung der Tschernobyl-Folgen "gravierende Unstimmigkeiten" vor: In einer Pressemitteilung im September 2005 sei mitgeteilt worden, dass künftig höchstens 4.000 zusätzliche Krebs- und Leukämietote unter den am meisten belasteten Menschengruppen zu befürchten seien, obwohl in der Originalquelle 10.000 bis 25.000 zusätzliche Krebs- und Leukämietote zu entnehmen seien. Nach Auffassung der IPPNW-Vorsitzenden Angelika Claußen kann es nicht darum gehen, "den offenkundig falschen Zahlen der IAEO" die "richtigen" Zahlen gegenüberzustellen, da es diese aus methodischen Gründen niemals geben könne. Es sei "aber möglich, Anhaltspunkte dafür zu geben, mit welcher Vielfalt von Gesundheitsschäden wir uns befassen müssen und mit welchen Größenordnungen man es zu tun hat, wenn man von den gesundheitlichen Folgen von Tschernobyl spricht", so Claußen.

Die ganze Nachricht im Internet: //www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=13331

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20 Jahre Tschernobyl – und kein Ende in Sicht

Am 26. April 1986 ist das passiert, was eigentlich erst in Millionen Jahren hätte passieren sollen: ein Atomkraftwerk ist explodiert. Das so genannte Restrisiko hat zugeschlagen. Heute, 20 Jahre nach dem GAU, sind die Atommeiler nicht ungefährlicher geworden, denn sie sind in die Jahre gekommen. Trotzdem wird über Laufzeitverlängerungen gesprochen, und auch der Neubau von Atomkraftwerken ist wieder in der Diskussion. Der falsche Weg, denn zu den Risiken einer nicht beherrschbaren Technik kommt die nicht lösbare Frage der Lagerung des Atommülls. Und was zusätzliche Sorge bereiten muss: Der weltweite Handel mit waffenfähigem Brennstoff floriert. Allerhöchste Zeit, dass wir uns von der Nutzung der Atomenergie endgültig und unwiderrufbar verabschieden. Wir müssen bei der Energiewende hin zu den Erneuerbaren aufs Tempo drücken. Einen Ausstieg aus dem „Atomausstieg“ darf es nicht geben! Das Sonderheft der „Münchner Stadtgespräche“ zu 20 Jahren Tschernobyl informiert über den GAU im russischen Atomkraftwerk und, warum das Thema heute wieder so wichtig ist. Was ist damals genau passiert, was waren die Folgen der Katastrophe, wie kann eine Gemeinde oder auch der Einzelne dazu beitragen, eine verantwortbare Energiepolitik zu etablieren? Hier können Sie die 32-seitige Sonderausgabe herunterladen: //www.umweltinstitut.org/frames/all/m423.htm

Rund um den 20. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl gibt es eine Reihe von Veranstaltungen, die wir Ihnen empfehlen. Am Dienstag, 18.4. berichtet die Liquidatorin Natalia Manzurova über ihre Erfahrungen damals und heute. Sie ist ausgebildete Radiobiologin und war als eine der wenigen Frauen von 1987 bis 1991 in Tschernobyl bei den Aufräumarbeiten beteiligt. Auch auf die Matinee „20 Jahre Tschernobyl – Nie wieder!“ mit dem Kabarettisten Jörg Hube und dem Trio Infernale möchten wir Sie besonders hinweisen. Die Benefizveranstaltung für die „Kinder von Tschernobyl“ findet am So, 23.4.06 im historischen Festsaal im Alten Rathaus am Marienplatz in München statt. Das Spektrum ist groß, suchen Sie sich „Ihre“ Veranstaltung aus. Unsere ergänzte Terminübersicht finden Sie hier: //www.umweltinstitut.org/frames/all/m434.htm

Hans Ulrich-Raithel, Dipl.- Ing. (FH) Vorstand
Umweltinstitut München e.V.

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Atomenergie: Greenpeace-Jahreskalender mit 365 Gründen gegen Atomkraft (07.04.06)

Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki waren die schlimmsten Ereignisse in der Geschichte der Atomkraft. In einem Kalender, den Greenpeace am Freitag veröffentlichte, nehmen sie drei Tage ein. Insgesamt 365 der gravierendsten Ereignisse hat Greenpeace aus tausenden Unfällen und Atombombentests ausgewählt. Die Datensammlung zeigt für jeden Kalendertag einen Vorfall in der Geschichte der Atomkraft: Diebstahl von Atommaterial, einen Unfall in einer Atomanlage oder den Test einer Atombombe. Der Kalender beginnt mit dem 26. April, dem 20. Jahrestag des Unglücks in Tschernobyl.

Die ganze Nachricht im Internet: //www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=13345

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Tschernobyl, der Krebs und die widersprüchlichen Todeszahlen

08.04.2006

Die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) in Wien ging bisher von 4.000 Toten durch den Tschernobyl-Atomunfall vor 20 Jahren aus...

Weiter unter:
//www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n4964

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Die Todeswolke, die ganz Europa verseuchte

Vor 20 Jahren explodierte Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl
//www.telepolis.de/tp/r4/artikel/22/22436/1.html

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Greenpeace rechnet mit 90.000 Todesopfern durch Tschernobyl (18.04.06)

Die Umweltorganisation Greenpeace schätzt, dass die Opferzahl des Reaktorunglücks von Tschernobyl deutlich höher ist als bisher angenommen. "Wer behauptet, es hätte 4000 Opfer gegeben, leugnet die Schwere dieses Unglücks und ignoriert das Leid unzähliger Menschen", sagte Thomas Breuer von Greenpeace am Dienstag in Berlin. Entsprechende Schätzungen von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Internationaler Atomenergiebehörde (IAEO) würden ein "zu harmloses Bild" zeichnen. Neueste Studien der Russischen Akademie der Wissenschaften kämen für die Länder Weißrussland, Ukraine und Russland alleine auf 270.000 zusätzliche Krebserkrankungen, von denen voraussichtlich 93.000 tödlich enden würden. Weitere Studien vermuteten noch weitaus höhere Folgen.

Die ganze Nachricht im Internet: //www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=13387

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Tschernobyl: Frauen aktiv
//www.genanet.de/tschernobyl.html

WHO works for industry? - The answer is the question
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