Ärztekammer gegen Mobilfunk-Grenzwerte

07. Februar 2006 11:19

Ärztekammer gegen Mobilfunk-Grenzwerte FMK: Gesundheit der Bevölkerung nicht beeinträchtigt

Neuerlich ist ein Streit in Sachen Handy-Strahlung und die kürzlich beschlossene ÖNORM E 8850 entbrannt. Mit der im Fachnormenausschuss einstimmig beschlossenen ÖNORM gelten die bisher bereits angewendeten Grenzwerte der WHO für elektromagnetische Felder in Österreich als verbindlich. Dagegen erhob die Ärztekammer am Dienstag Einspruch. Die Norm sei ungeeignet, den erforderlichen Schutz der Gesundheit zu garantieren, hieß es in einer Aussendung.

//www.aek.or.at/

Vorschläge aus dem Jahr 1998

"Die ÖNORM orientiert sich an überalterten Vorschlägen aus dem Jahr 1998 und ist von neuen seriösen Studien völlig unberührt", kritisierte ÖÄK-Präsident Reiner Brettenthaler. Die Ärztekammer habe bereits im Vorfeld gegen die Verabschiedung der Norm erfolglos Einspruch erhoben. Thomas Barmüller, Geschäftsführer des Forum Mobilkommunikation (FMK), wies die Kritik zurück.

Abgelehnt

Die Einwände der Ärztekammer seien im Fachnormenausschuss ausgiebig erwogen und letztendlich abgelehnt worden. Die geltenden Grenzwerte etwa für Mobilfunk seien so festgelegt, dass selbst unter ungünstigsten Bedingungen weder Gesundheit noch Wohlbefinden der Allgemeinbevölkerung beeinträchtigt werden, so Barmüller. (APA)

//derstandard.at/?id=2333561



Ärztekammer: Neue ÖNORM ignoriert mögliche Handy-Gesundheitsgefährdung

Brettenthaler: Schutz der Bevölkerung nicht garantiert – Ärzte-Bedenken vom Tisch gewischt – Oberfeld: Auch Hochspannungs-Leitungen und Transformatoren betroffen - Ernsthafte Diskussion gefordert

Wien (OTS) - Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) warnte Dienstag in einer Aussendung vor der Anwendung der jüngst beschlossenen „ÖNORM zu elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern“. Diese Norm ignoriere nach Ansicht führender Umweltmediziner aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse über die gesundheitsschädigende Auswirkung der Mobiltelefonie und anderer Elektrosmog-Ursachen. „Die ÖNORM orientiert sich an überalterten Vorschlägen aus dem Jahre 1998, ist von neuen seriösen Studien völlig unberührt und daher ungeeignet, den erforderlichen Schutz der Gesundheit zu garantieren“, kritisierte ÖÄK-Präsident Reiner Brettenthaler.

Den Bedenken der Ärztekammer und anderer Verbände gegen die Beschlussfassung der neuen Norm sei in keiner Weise Rechnung getragen worden, ergänzte ÖÄK-Umweltreferent Gerd Oberfeld.

Ein Einspruch der Österreichischen Ärztekammer gegen die Verabschiedung der ÖNORM E 8850 zeigte tatsächlich keine Ergebnisse. Darin heißt es unter anderem, dass die Basisgrenzwerte und die Referenzwerte der Norm zum Teil erheblich über jenen Grenzen lägen, bei denen in der Literatur bereits eine Reihe von schädlichen Effekten auf die Gesundheit mit nachfolgenden Erkrankungen dokumentiert sei. Oberfeld: „Wenn man nachweislich aktuelle Erkenntnisse negiert, stellt sich die Frage, welchen Wert diese Norm hat.“ Eine potentiell gesundheitsschädigende Wirkung des durch die Mobiltelefonie erzeugten Elektrosmogs sei in mehreren Studien seriös nachgewiesen, so der ÖÄK-Umweltreferent weiter. Ebenso würden elektromagnetische Wellen des Mobilfunks zu einer nachhaltigen Schädigung von Genen führen. Weiters von der neuen ÖNORM betroffen seien magnetische Wechselfelder, die etwa bei Hochspannungsleitungen und Trafos zur Stromversorgung entstünden. All diese Tatsachen würden in der ÖNORM E 8850 nicht berücksichtigt.

Abschließend forderte die Österreichische Ärztekammer eine „offene, ernsthafte, den Prinzipien der Gesundheit verpflichtende Diskussion, um neue und verbindliche Referenzwerte mit hohem Schutzniveau festzulegen“. Eine entsprechende Arbeitsgruppe im Rahmen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sei dafür einzurichten.

//tinyurl.com/7onwh

sowie

Ärzte: Schutz der Bevölkerung nicht garantiert

//www.vienna.at/engine.aspx/page/vienna-article-detail-page/cn/vienna-news-netzere-20060207-091113/dc/om:vienna:wien-aktuell

Nachrichten von der BI Bad Dürkheim



Keine Besserung der Bestrahlungssituation

Die Bürgerinitiative Gablitz - Bezirk Wien-Umgebung - nimmt zur Presseaussendung des Forum Mobilkommunikation vom 3.2.2006 wie folgt Stellung: (siehe Link). Durch die neue - rechtlich unverbindliche - Vornorm zur ÖNORM erwarten wir für Gablitz keine Besserung der Bestrahlungssituation.

Quelle des Dokuments: //www.schutz-vor-elektrosmog.at/Buergerinitiativen/BIG%20PR%20Aussendung%202006-02-07.doc

Ich stehe Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mag. Robert Marschall
Erster Sprecher der Bürgerinitiative Gablitz
Anton Haglgasse 14/1/3, A-3003 Gablitz, Österreich
Tel: 02231 / 68367
E-Mail: marschall@schutz-vor-elektrosmog.at
Homepage: //www.schutz-vor-elektrosmog.at/buergerinitiative-gablitz.htm

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Ärzte und Mobilfunk
//omega.twoday.net/stories/408385/

Ärzteappelle gegen Mobilfunk
//omega.twoday.net/stories/1064751/

Ärztekammern und Mobilfunk
//omega.twoday.net/stories/1104181/

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