Welternährungsgipfel 2009: Weltskandal Hunger beenden

Positionspapier des Forums Umwelt und Entwicklung Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung (pdf) //www.fian.de/fian/downloads/pdf/ran/positionweg_fue.pdf


"Gipfel muss Welternährungspolitik demokratisieren"

„Die Menschenrechtsorganisation FIAN erwartet von dem heute in Rom beginnenden Welternährungsgipfel eine selbstkritische Analyse und einen Kurswechsel in der Welternährungspolitik. 1996 hatten die Regierungen eine Halbierung des Hungers bis 2015 versprochen. "Der Anstieg der Anzahl chronisch unterernährter Menschen über eine Milliarde ist ein beispielloser Skandal der Weltpolitik", erklärt Flavio Valente, Generalsekretär von FIAN International. "Die Staatengemeinschaft muss ihr Versagen unmissverständlich anerkennen und die Ursachen klar benennen. Welternährungspolitik muss demokratisiert, durch eine gestärkte UNO koordiniert und am Menschenrecht auf Nahrung ausgerichtet werden."..“ Pressemitteilung von FIAN Deutschland vom 16.11.2009 zum Welternährungsgipfel //www.fian.de/fian/index.php?option=content&task=view&id=664


Hungerkrise weltweit - Hat die internationale Staatengemeinschaft versagt?

FIAN- Dokumentation vom November 2009 (pdf) //www.fian.de/fian/downloads/pdf/ran/fian_hungerkriseweltweit_2009.pdf


Hungernde Bauern

Der bevorstehende Welternährungsgipfel in Rom müsste die Weichen für eine andere Weltagrarpolitik stellen. Eine Analyse zu den Ursachen der Ernährungskrise. Artikel von Stephane Parmentier in Le Monde diplomatique vom 13.11.2009 //www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/hungernde-bauern/


"Schlag ins Gesicht der Hungernden"

„Die Menschenrechtsorganisation FIAN hat die Abschlusserklärung des Welternährungsgipfels als "Dokument des Stillstands" kritisiert. "Weder die Anerkennung des Rechts auf Nahrung ist neu, noch die Erkenntnis, dass die Landwirtschaft im Süden mehr gefördert werden muss", erklärt Ute Hausmann, Geschäftsführerin von FIAN Deutschland. "Wir vermissen neue und verbindliche Zusage über Entwicklungsgelder für eine nachhaltige ländliche Entwicklung. Und wir vermissen vor allem Antworten auf brennende Ursachen des Hungers wie den ungerechten Welthandel, Landnahmen durch ausländische Unternehmen und Staaten, Spekulation an den Rohstoffbörsen und die öffentlich geförderte Expansion von Energieplanzen für Agrartreibstoffe", so Hausmann…“ Pressemitteilung FIAN Deutschland vom 17.11.2009 (pdf) //www.labournet.de/diskussion/wipo/allg/hunger_fian09.pdf


Aus: LabourNet, 16/17. November 2009

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18. November 2009

30 Euro für ein Leben verweigert

Mehr als 1 Milliarde Menschen hungern. Fachorganisationen hatten dem heute in Rom beendeten "Welthungergipfel" vorgerechnet, dass sie mit dem Einsatz von 30 Milliarden Euro im Jahr in die in die Lage versetzt würden, den Hunger auf der Welt zu überwinden. Das wären 30 Euro für jedes gerettete Menschenleben. Zum Ergebnis des Welternährungsgipfels von Rom erklärt das Mitglied des Parteivorstandes Helmut Scholz (MdEP):

Es ist ein Skandal, dass die Vertreter der Staaten der Welt und vor allem die der Industriestaaten sich geweigert haben, diese konkrete Summe bereit zu stellen. Ein Menschenleben ist ihnen keine 30 Euro wert, nachdem sie gerade ganz andere Summen in die Rettung von Banken und deren Managern gesteckt haben. DIE LINKE unterstützt die Forderungen von Nichtregierungsorganisationen, vor allem durch Beratung und Unterstützung von Kleinbauern einem Großteil der Weltbevölkerung zu Ernährungssicherheit zu verhelfen. Ein Trend zur industriellen Agrarproduktion auf Landflächen in Entwicklungsländern, die von Konzernen wie Daewoo oder der Saudischen Regierung langfristig gepachtet werden, birgt die akute Gefahr, den Hunger nur weiter zu vergrößern. Die geplante Nahrungsmittelausfuhr in großem Stil aus Ländern, in denen weite Teile der Bevölkerung Hunger leiden, um von durch Börsenspekulation in die Höhe getriebenen Preisen profitieren zu können, widerspricht völkerrechtlich eingegangenen Absprachen und sollte de facto als Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewertet werden.

//www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/artikel/30-euro-fuer-ein-leben-verweigert/



//freepage.twoday.net/search?q=Hunger

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