Coca Cola und Menschenrechtsverletzungen

Alte Brause in neuen Schläuchen? Interview zur Kampagne gegen den WM-Sponsor Coca Cola

„Kurz vor der Fußball-WM reagiert Coca Cola auf die andauernde Boykottkampagne mit einem scheinbaren Strategiewechsel. Am 24. März diesen Jahres einigte sich der Getränkeriese mit der ILO auf eine unabhängige Kommission, die die Arbeitsbedingungen in den Abfüllwerken von Coca Cola-Kolumbien untersuchen soll. Seitdem vor einigen Monaten in den USA mehrere Universitäten Coca Cola-Produkte aus ihren Kantinen verbannten und der olympische Fackellauf in Italien durch Proteste gegen den Sponsor Coca Cola empfindlich gestört wurde, hatte die weltweite Kampagne deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen. Die Kolumbienkampagne Deutschland, die sich seit Beginn an den Protesten beteiligt hat, kritisiert den jüngsten Schritt von Coca Cola heftig. „Wir haben den Eindruck, dass Coca Cola mit der Initiative auf Zeit spielen möchte, um eine schlechte Presse zur WM 2006 in Deutschland zu verhindern“, schreibt die Kolumbienkampagne in einer Presseerklärung…“ Langfassung des Interviews, ursprünglich erschienen in „ak - zeitung für linke debatte und praxis“ Nr. 506 vom 19.05.2006. Wir danken der Redaktion des ak für die freundliche Freigabe des Interviews! //www.labournet.de/internationales/co/ak_190506.html


Coca Cola und Menschenrechtsverletzungen: Eine Welt Netz ruft zu Beteiligung an Kampagne auf

Die aktuelle Kampagne des Eine Welt Netz //eine-welt-netz-nrw.de/html/kampagnen/cola/index.php

Eine Mitgliedsorganisation im Eine Welt Netz NRW und das Eine Welt Netz NRW selbst baten in Briefen an den DFB um eine Stellungnahme zu den Vorwürfen gegen seinen Sponsor und Partner Coca Cola. Der DFB hat bisher nur teilweise Stellung bezogen. Eine klare Antwort steht noch aus. Daher hier der aktuelle Brief des Geschäftsführers von Eine Welt Netz NRW Udo Schlüter an den DFB vom 28.05.2006 (pdf) //www.labournet.de/internationales/co/cocacola/dfb.pdf


Aus: LabourNet, 29. Mai 2006

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Kolumbien > CocaCola-Kampagne

Brief an die IAO (ILO - International Labor Organisation)

„Sehr geehrter Herr Martinez, Voller Besorgnis haben wir erfahren, dass die IAO eine Mission zur Einschätzung der Situation in den kolumbianischen Coca-Cola Abfüllanlagen plant. Die Mission geht auf einen von Coca-Cola selbst eingereichten Vorschlag zurück. Coca-Cola hat diesen Vorschlag unter der Bedingung gemacht, dass die Universität von Michigan ihren auf Eis gelegten Vertrag mit Coca-Cola wieder aufnimmt. Im Folgenden möchten wir erklären, warum wir nicht mit der geplanten Mission einverstanden sind:…“ Der vollständige Brief auf Deutsch und Spanisch. //www.labournet.de/internationales/co/cocacola/brief_iao.html


ESG Köln: Antrag auf Boykott von Produkten der „Coca Cola Company“ durch die Universität zu Köln

Das Infopaket der Kolumbiengruppe der ESG an der Universität zu Köln mit Unterschriftenlisten und dem Boykottantrag //www.fussballvereinsregister.de/killercoke.htm


Coca-Cola Kampagne in Göttingen

Am Mittwoch, den 7. Juni 2006 wurde mit dem Referenten Raul Zelik aus Berlin eine Veranstaltung zur Coca-Cola-Kampagne und der Situation in Kolumbien veranstaltet - gemeinsam mit der verdi- und DGB-Jugend Niedersachsen/Bremen, Attac Göttingen, Fachschaftrat Biologie und der WASG Göttingen. Der Bericht von der Aktion auf der Seite der ALI //puk.de/ali/index.php?option=content&task=view&id=180


Kola Konferenz am 06.07.2006

Aus gegebenen Anlass organisiert die AG „Ethik“ des StuPa und der AStA der UdK eine Kola-Konferenz mit Vertretern des Coca Cola-Konzerns, der Kolumbienkampagne, der ver.di.-Gewerkschaft, des Studentenwerk Berlins und weiteren Gästen, um der Thematik – vor allem während der WM - ausreichend Spielraum zu geben. Das Fazit – sofern es zu einem kommen sollte – hätte Auswirkungen auf den Vertrieb von CC-Produkten und die Bereitstellung von Werbeflächen in der UdK sowie an anderen Universitäten Berlins. Gespräche mit dem Studentenwerk wurden von unserer Seite bereits geführt. Der Einladungsflyer des Asta der Universität der Künste (pdf) //www.labournet.de/internationales/co/cocacola/kolakonferenz.pdf


Aus: LabourNet, 28. Juni 2006

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CocaCola und WM 2006

Offener Brief an Michael Ballack und Oliver Bierhoff: Ermordete Gewerkschafter bei Coca-Cola Kolumbien

„Sehr geehrter Herr Ballack, sehr geehrter Herr Bierhoff, Sie sind Werbepartner der Coca-Cola AG. Unseres Wissens erhalten Sie für diese Werbepartnerschaft erhebliche Summen. Wir möchten Sie davon in Kenntnis setzen, dass in den letzten Jahren in Kolumbien acht Beschäftigte des Coca-Cola-Unternehmens aufgrund ihrer Tätigkeit als Gewerkschafter ermordet worden sind. Ihre Namen lauten Avelino Achicanoy Erazo, José Eleazar Manco David, Luis Enrique Giraldo Arango, Luis Enrique Gómez Granados, Isidro Segundo Gil Gil und seine Frau Alcira del Carmen Herrera Perez, Libardo Osorio Herrera, Oscar Dario Soto Polo und Adolfo de Munera Lopez…“ Offener Brief von Coca-Cola-Kills / Kolumbienkampagne vom
07.07.2006 //www.labournet.de/internationales/co/cocacola/obrief070706.html


Coca-Cola-Kampagne Kolumbien: Grundinformationen der Kolumbien Kampagne und Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal

Conscience COLA

Die Geschichte von Coca-Cola als kleiner Film von Chris Smith //www.youtube.com/watch?v=yw486sLkIvc


„Sinal-waves“ – 2 Tracks für den Sound von Widerstand und Wut

Die Musikband „Bund“ veröffentlicht 2 Stücke die sie den Arbeiterinnen, Arbeitern und ihren Kindern der Gewerkschaft „Sinaltrainal“ gewidmet haben. Zu finden auf der Seite von laborB. Hier exemplarisch die killer-version des Songs //www.n0name.de/bund/sweatshop/sweatshops_sinal-waves_killingvers.mp3


Kolumbien > CocaCola-Kampagne > Pressespiegel

Studis machen Coke nervös

„Wegen Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien wollen Studis an der Uni Köln Coca-Cola boykottieren. Der Konzern reagiert umgehend mit einem Brief an alle Studentenwerke Bonaqua, Fanta und Sprite sollen nicht mehr auf den Tisch. Auch nicht Coca-Cola. Denn die Produkte des gleichnamigen Getränkeherstellers sind an der Kölner Universität unerwünscht: Mit großer Mehrheit hat sich das Studierendenparlament der Hochschule kürzlich für den Boykott des Coca-Cola-Konzerns ausgesprochen…“ Artikel von Dirk Eckert in der taz vom
10.07.2006 //www.taz.de/pt/2006/07/10/a0012.1/text

Studentenvertreter beschließen Coca-Cola-Boykott

Das Kölner Studentenparlament schließt sich Aktionen von US-Unis an und ruft dazu auf, die weltweit bekannteste Limonade zu meiden. Getränkemulti Coca-Cola dementiert die Vorwürfe, die von Ausbeutung über Umweltverschmutzung bis zur Verstrickung in Morde reichen. Artikel im Spiegel vom 29.06.2006 //www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,424330,00.html

Uni Köln boykottiert Coca-Cola

„Das Studenten-Parlament der Universität Köln hat einen Boykott sämtlicher Getränke des Coca-Cola-Konzerns in den Mensen und Cafeterien der Hochschule beschlossen. …“ Artikel im Kölner Stadtanzeiger vom 29.06.2006 //www.ksta.de/html/artikel/1151557747594.shtml

»Wir fordern den Boykott von Coca-Cola«

Dem Hersteller der braunen Brause wird vorgeworfen, daß er über Leichen geht. Proteste an vielen Universitäten. Frage: „Das Studentenparlament der Universität Köln hat einen Boykott von Coca-Cola-Getränken in allen Mensen und Cafeterias der Hochschule beschlossen. Was ist der Hintergrund?...“ Ein Interview von Ralf Wurzbacher mit Andrés Kohlert in junge Welt vom
06.07.2006 //www.jungewelt.de/2006/07-06/065.php

"Coca-Cola weiß seit Jahren Bescheid"

„Bei den Abfüllern von Coca-Cola in Kolumbien werden weiter Gewerkschafter verfolgt, sagt Schriftsteller Raul Zelik Frage: taz: Herr Zelik, Coca-Cola gibt sich gerade sehr gesprächsbereit. Stellt sich das Unternehmen endlich der Kritik an seinem Geschäftsverhalten?...“ Interview von Dirk Eckert taz NRW vom 10.7.2006 //www.taz.de/pt/2006/07/10/a0018.1/text


Aus: LabourNet, 10. Juli 2006

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UdK pfeift auf Coca-Cola

„An der Universität der Künste (UdK) wird es möglicherweise bald keine Coca-Cola-Produkte mehr zu kaufen geben. Das Studierendenparlament der UdK hat einen Boykott der Produkte beschlossen - wegen massiver Anschuldigungen gegen den Konzern in Arbeits- und Menschenrechtsfragen. Auf einer "Kola-Konferenz", die vergangene Woche an der UdK stattfand, hätten Vertreter von Coca-Cola die Vorwürfe nicht aus der Welt räumen können, so Pablo Hermann vom Asta der UdK. Auch wie der Konzern in Zukunft mit der Problematik umgehen wolle, hielten die Studierendenvertreter für unzureichend. Der Sprecher des Studentenwerks hatte auf der Konferenz zugesagt, einen Boykott einzuhalten, falls er von den Studierenden beschlossen werde. Zustimmen muss nun noch die Leitung der UdK. In Berlin bieten nur noch zwei von 33 Mensen und Cafeterien des Studentenwerks überhaupt noch Cola-Cola-Produkte an.“ Meldung in der taz Berlin lokal vom 14.7.2006 //www.taz.de/pt/2006/07/14/a0201.1/text.ges,1


Antrag für einen Boykott aller Coca-Cola-Produkte an der UdK

Der Antrag an die Studierendenparlamentssitzung der UdK-Berlin vom
12.07.06 von Pablo Hermann im Auftrag der AG – Ethik (pdf) //www.labournet.de/internationales/co/cocacola/udk.pdf


Coca-Colombia

„…Ich habe am vergangenen Donnerstag die „Kola-Konferenz“ an der UdK Berlin besucht und hatte am darauf folgenden Freitag die Gelegenheit mit dem „Director of Public Affairs and Communications“ der Coca-Cola Company, Pablo Largacha, zu reden; Auszüge aus dem Gespräch sind in diesem Artikel zu lesen und zu hören…“ Umfangreicher Artikel von Johnny auf der Seite von Spreeblick. Im Artikel sind viele Links. Das Interview mit Pablo Largacha ist auf Deutsch zusammengefasst und als mp3 im Original verlinkt. //www.spreeblick.com/2006/07/10/coca-colombia/


CocaCola-Kampagne > Coca-Cola und WM 2006

Offener Brief an Michael Ballack und Oliver Bierhoff: Ermordete Gewerkschafter bei Coca-Cola Kolumbien

Weitere Unterzeichner sind hinzugekommen und damit der offene Brief aktualisiert! //www.labournet.de/internationales/co/cocacola/obrief070706.html


Aus: LabourNet, 17. Juli 2006

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