Genetische Vorschädigung schuld an Impfschäden?

Studie vertreibt Impfängste

Zusammenfassung aus dem Englischen Axel Berendes

Befürchtungen, dass Impfungen bei Kindern zu Gehirnschäden und Krampfanfällen führen können, sind durch eine Untersuchung von Forschern aus Melbourne gegenstandslos geworden.

Die Forscher hatten eine Gruppe von Kindern untersucht, die innerhalb von drei Tagen nach einer Impfung Krampfanfälle entwickelt hatten und in der Folge auch unter geistiger Behinderung litten. Wie sie herausfanden, lag bei 80 % der Kinder eine genetische Mutation vor, was dafür sprechen würde, dass die geistige Behinderung auf jeden Fall aufgetreten wäre, unabhängig davon ob man die Kinder geimpft hätte, oder nicht.

Diese Ergebnisse könnten die Jahrzehnte lange Kontroverse über die offensichtlichen Zusammenhänge zwischen Impfungen und Gehirnschäden beenden, die dazu geführt hat, dass einige Eltern, Erziehungsberechtigte und Angehörige medizinischer Berufe Impfmaßnahmen bei Kindern abgelehnt hatten.

Diese genetische Mutation, die eine schwere Form der kindlichen Epilepsie mit Namen "Dravet Syndrom" hervorruft, macht sich bei bis dato gesund scheinenden Kindern vor dem ersten Geburtstag bemerkbar.

Als erstes Symptom kommt es zu einem langen Krampfanfall, der in der Regel durch Fieber ausgelöst wird; im Laufe der folgenden 3 - 4 Jahre entwickelt das Kind unterschiedliche Arten von Anfällen wie Blickkrämpfe, schwache Zuckungen und sogenannt "Drop Attacks". Die geistige Entwicklung, die bis zum ersten Anfall normal verlaufen ist, kommt zu Stillstand und führt zur Behinderung des Kindes. Wie Fieber können auch Impfungen den ersten Anfall auslösen, sind aber nicht Ursache des Zustandes. Wie die Studie gezeigt hat, ist dafür die genetische Veränderung verantwortlich.

Wie die Leiter der Studie, die Professoren Sam Berkowitz und Ingred Scheffer sagen, wäre nun klar, dass alle Kinder, bei denen dieses Problem unmittelbar nach einer Impfung auftrete, früher oder später auch ohne Impfung erkranken würden.

"Diesen Menschen ist es vorbestimmt, am Dravet - Syndrom zu erkranken. Die Impfung war entweder zufällig oder kann auch den ersten Anfall ausgelöst haben, aber wie wir glauben, wäre das ohnehin passiert, nur nicht in diesen 48 Stunden," erklärt Professor Berkovic. Die Untersuchung wurde vom Epilepsy Research Centre der Universität Melbourne durchgeführt und am 19 April 2006 in "The Lancet Neurology" veröffentlicht.

Etwa 8 % der Zweijährigen in Australien sind nicht vollkommen immunisiert, unter ihnen etwa 6,7 % Kinder der Provinz Victoria. In einem Prozent der Fälle wurde die Impfung aus Gewissensgründen unter- lasen.

Nach Meinung Professor Berkovics erhöht eine inkomplette "Durchimpfung" aller Kinder das Risiko schwerer und verhütbarer Erkrankungen wie Keuchhusten oder Masern.

hier weiterlesen: //www.theage.com.au/news/national/study-quashes-vaccine-anxiety/2006/04/20/1145344222970.html

The Age, Australia, April 21, 2006


Kommentar von Barbara Loe Fisher ( //www.nvic.org )
(Übersetzung aus dem Englischen: Axel Berendes)

Diese "Studie" und der begleitende Medienbericht, sie könne "Impfängste vertreiben" wäre lächerlich, wenn es sich nicht um einen so jämmerlichen Versuch handelte, Impfstoffe von dem Vorwurf freizu- sprechen, sie könnte zu Schädigungen des Gehirns führen und die Schuld den Impfopfern und ihren schlechten Genen unterzuschieben. "Schuld hat das Opfer", ist schon immer die beliebteste Taktik der Interessengruppen gewesen, die im Wunschdenken befangen sind, die Injektion von im Labor veränderten Viren und Bakterien, giftigen Schwermetallen und Chemikalien würde keinen Schaden anrichten können - und das erst recht nicht bei Kindern!

Genetische Veränderungen des Menschen, die zum Teil auch durch Umweltgifte hervorgerufen wurden, können Einzelne durchaus für Impfschäden empfänglicher machen. Aber diese retrospektive Untersuchung, die sich mit 14 Patienten beschäftigt, bei denen es nach einer Impfung zu Krampfanfällen gekommen war, geht nur von der Annahme aus, das die Betroffenen ohnehin eine Gehirnschädigung erlitten hätten, ohne diese Annahme auch zu beweisen. Der einzige Beweis für die Richtigkeit dieser Hypothese wäre ein Vergleich der gesundheitlichen Ergebnisse vieler Personen mit und ohne dieser genetischen Variante, die geimpft wurden oder ungeimpft geblieben sind. Zudem wäre es angemessen, den Zustand der Chromosomen vor und nach der Impfung zu bewerten, um erkennen zu können, ob die Impfstoffe für Chromosomenbrüche und genetische Mutationen verantwortlich sind. Diese Studie schert sich auch nicht um die Tatsache, dass der Pockenimpfstoff bei einer von 5.000 Personen zu einer akuten disseminierten Enzephalomyelitis (ADEM, eine entzündliche entmarkende Erkrankung des Zentralnervensystems) führt und das Tollwutserum sogar in einem von 400 Fällen eine Enzephalitis auslöst. Diese Studie schweigt auch darüber, dass Forscher schon mehr als 60 Jahre lang den Pertussis-Impfstoff verwendet haben, um bei Labortieren unab- hängig von deren genetischen Variationen vorsätzlich eine experimentelle Autoimmun - Enzephalitis zu provozieren.

Der gebildete Konsument medizinischer Leistungen, der zum Zeugen der verdrehten Schlussfolgerungen einer minderwertigen Wissenschaft wird, die sich als rechtmäßige Erforschung der Zusammenhänge von Gehirndysfunktion und Impfung tarnen, ist nicht beeindruckt.


Kommentar: Ergänzend zum Kommentar von Barbara Loe Fisher ist darauf hinzuweisen, dass die Interpretation der Studienergebnisse auf dem schulmedizinischen Dogma der Monokausalität basiert. Der unerschütterliche Glaube, für Erkrankungen sei in der Regel immer eine einzige Ursache verantwortlich, hat fatale Auswirkungen auf die medizinische Praxis. Darüber hinaus wird auch den Kritikern von Impfstoffen unterstellt, ihrerseits zu glauben und zu behaupten, Impfstoffe seien die monokausale Ursache von neurologischen Erkrankungen und Vorschädigungen würden keine Rolle spielen. Auf diese Weise landet die wissenschaftliche Forschung und Diskussion, soweit sie überhaupt ehrlich gemeint ist, geradewegs in einer Sackgasse. Auch wenn Impfungen wohl nur in seltenen Fällen allein für neurologische Schäden verantwortlich gemacht werden können, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht einer der wesentlichen Faktoren sind, die im Zusammenspiel mit anderen Vorschädigungen (die sich in genetischen Veränderungen ausdrücken können) diese Schäden anrichten können. Als solche müssen sie konsequent erforscht und als Risikofaktoren ausgeschaltet werden!


Aus: impf-report Newsletter Nr. 19/2006

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