Militarisierung und die Bundeswehr: Bundeswehreinsatz außen und innen

Militarisierung und die Bundeswehr: Armee der Arbeitslosen

Außendienst der Bundeswehr am Arbeitsamt außer Dienst

„Der zunehmende Druck für Erwerbslose, jeden noch so beschissenen Job annehmen zu müssen, lockt die Bundeswehr, immer offensiver für den "Job" der SoldatIn zu werben. In Kamp-Lintfort biedert sich die Bundeswehr derzeit an, einen Teil der entlassenen BenQ/Siemens MitarbeiterInnen "übernehmen" zu wollen. So wie in fast allen Städten versucht die Bundeswehr bei der Kölner Arbeitsagentur regelmäßig, junge Arbeitslose mit Anzeigen und Werbeveranstaltungen anzuwerben. (…) Am 30. November kamen rund 30 AntimilitaristInnen vor dem Berufsinformationszentrum am Kölner Arbeitsamt zusammen, um die dortige Werbeveranstaltung des Wehrdienstberaters "umzugestalten"…“ Bericht vom 30. November 2006 bei „Bundeswehr wegtreten!“ //www.bundeswehr-wegtreten.tk/

Siehe dazu auch:

Lasst euch nicht verarschen… vor allem nicht beim Preis, den Du, Deine Familie oder andere zu zahlen haben, wenn Du zum Bund gehst!

Flublatt der Initiative „Bundeswehr wegtreten!“ für Bundeswehrinteressierte (pdf) //home.arcor.de/bundeswehr-wegtreten/30112006.pdf


Aus: LabourNet, 5. Dezember 2006

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Proteste bei Werbeveranstaltung am Arbeitsamt am Donnerstag, 25.1. 2007

„30 BundeswehrgegnerInnen erwarteten am 25. Januar vor dem Kölner Arbeitsamt in der Luxemburger Straße SchülerInnen und Arbeitslose, die sich von der Werbung der Bundeswehr haben anlocken lassen. Nach der Schlappe vom November letzten Jahres hat der Wehrdienstberater nun erstmals zu seinem (zukünftig monatlichen) Veranstaltungs- und Beratungstermin ins Berufsinformationszentrum geladen. Doch bevor es zu Werbefilmchen und lockerem Plausch über Teamfähigkeit in erlebnisreichen Arbeitsfeldern bei "anständiger" Bezahlung ging, mussten sich die potenziellen RekrutInnen draußen der Musterung der AntimilitaristInnen unterziehen. Ein Bewerbungs-Sofortbild mit Knochen und Totenkopf vor einer Bergkulisse in Afghanistan sowie ein Fragebogen gehörten zum antimilitaristischen Vorab-Prozedere…“ Kurzbericht und Fotos von den Protesten gegen die Bundeswehr-Werbeshow am Arbeistamt in Köln (25.Jan.07) bei Bundeswehr wegtreten!: //www.bundeswehr-wegtreten.tk


Aus: LabourNet, 29. Januar 2007

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Militarisierung und die Bundeswehr

Einmal Hindukusch und zurück. Bundeswehreinsatz außen und innen

„Akteure der aktuellen politischen Diskussion in Deutschland erfinden freudig zusätzliche Einsatzmöglichkeiten für die Bundeswehr. Seitdem die Verteidigung Deutschlands auch am Hindukusch stattfindet, steht nun auch der erweiterte Einsatz im Inland auf der Tagesordnung. Michael Berndt beleuchtet artikulierte und hintergründige Motive bisheriger und anvisierter Erweiterungen….“ Artikel von Michael Berndt, AG Friedensforschung, vom 4. März 2007 beim Friedenspolitischen Ratschlag //www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Afghanistan/berndt.html


"Krieg im Staat - Staat im Krieg - Wie der neue Kolonialismus den Krieg nach Hause bringt"

Dokumentation des 9. IMI-Kongresses - Analyse des Zusammenspiels zwischen der Militarisierung nach Außen und nach Innen (pdf) //www.imi-online.de/download/februar2007.pdf


Störung von Innen: Bundeswehr am Arbeitsamt

„Am 1. März 2007 besuchten 15 AntimilitaristInnen die Kölner Arbeitsagentur (Luxemburger Str.) schon deutlich vor Beginn der Bundeswehr-Werbeshow. Den MitarbeiterInnen des Arbeitsamts wurde zur Diskussion ein offener Brief gereicht. Darin werden sie aufgefordert, den Rekrutierungsveranstaltungen der Bundeswehr ein Ende zu bereiten. "Trotz (und gerade in) größter Perspektivlosigkeit darf niemand animiert werden, als Zeitsoldat zum Bund und damit zum mittlerweile verpflichtenden Auslandseinsatz zu gehen!" Trotz gelegentlich erteilter Hausverbote konnten rund 70% der Mitarbeiter erreicht werden und hunderte von Aufklebern "Army go raus - aus dem Arbeitsamt" angebracht werden….“ Meldung von bundeswehr-wegtreten vom 02.03.2007 bei indymedia //de.indymedia.org/2007/03/169588.shtml

Siehe dazu:

Vom Arbeitsamt nach Afghanistan? Die Bundeswehr macht mobil zu großen Rekrutierungsoffensive

Die Mitteilung an die MitarbeiterInnen im A-Amt (pdf) //media.de.indymedia.org/media/2007/03//169590.pdf


Gegen die Militarisierung des Alltags. Warm up G8 - Hinein in die Arbeitsagentur Berlin-Mitte am 22.03.2007, 15h

Siehe das Mobilisierungsflugblatt bei indymedia (pdf) //media.de.indymedia.org/media/2007/02//169354.pdf


Aus: LabourNet, 6. März 2007

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Bundeswehr: Armee der Arbeitslosen

„Wer die Öffentlichkeit sucht, muss sie auch ertragen“. Rekrutierungsoffensive der Bundeswehr am Arbeitsamt

Artikel der Initiative Bundeswehr-Wegtreten zur Situation der U25 Arbeistlosen und den Rekrutierungsbemühungen der Bundeswehr (pdf) //bundeswehr-wegtreten.125mb.com/main/Bundeswehr-Wegtreten.pdf


PR-Strategien der Bundeswehr in Zeiten von Jugendarbeitslosigkeit und "Hartz IV"

„Die Bundeswehr (Bw) spannt ein feines Netz über die ganze Gesellschaft. Ihre Strategien zielen auf mehr oder weniger subtile Beeinflussung aller Menschen im militaristischen Geist. Dabei richtet sich die PR-Arbeit der Bundeswehr keineswegs nur, aber schwerpunktmäßig auf Jugendliche, insbesondere die Arbeiterjugend. Die Bundeswehr bedient sich bei ihrer Einflussarbeit professioneller Apparate aus Forschern und PR-Experten, aber auch "unabhängiger Journalisten", Fernsehstationen, diverser staatlicher und halbstaatlicher Stellen sowie Städten und Kommunen. Dabei geht es allgemein gesprochen um Deutungshoheit über die Auslands- und Kriegseinsätze der Bundeswehr, um ein "normales", positives Image der Streitkräfte und im Speziellen um Nachwuchswerbung, also um Rekrutierung von Kanonenfutter für aktuelle und künftige Kampfeinsätze in aller Welt…“ Artikel von Heiko Humburg bei der Initiative Bundeswehr-Wegtreten (pdf) //bundeswehr-wegtreten.125mb.com/main/PRStrategienderBundeswehr.pdf


Aus: LabourNet, 27. März 2007

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Polizeistaat, Ausnahmezustand oder Kriegsrecht? Eine Diskursanalyse zum Einsatz der Bundeswehr im Innern von 2001 bis 2006

Studie von Michael Haid als IMI-Studie 2007/06 vom 4.4.07 (pdf) //www.imi-online.de/download/MH-Studie-Kriegszustand.pdf


Aus: LabourNet, 5. April 2007

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Erdöl-Interesse oder Friedenssicherung? Bundestag stimmt mit 90 Prozent-Mehrheit für Bundeswehr-Einsatz im Sudan

Die Bundeswehr wird für weitere sechseinhalb Monate Militärbeobachter in den Sudan schicken, um sich an der so genannten "UN-Friedensmission" UNMIS im Süden des Landes zu beteiligen. Das beschloss der Bundestag am 27. April mit großer Mehrheit in Berlin. Für die Verlängerung des Einsatzes votierten 497 Abgeordnete, das sind 90 Prozent der 552 abgegebenen Stimmen. Das bis zum 15. November befristete neue Mandat sieht die Entsendung von bis zu 75 Beobachtern vor, die Kosten werden auf 800.000 Euro veranschlagt. Nach offizieller Darstellung geht es um Friedenssicherung. Zugleich ist von Rohstoffinteressen die Rede. Die Weltmächte konkurrieren im Sudan um das begehrte Erdöl und andere Rohstoffe.

//www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?H=N&Nr=15851



Mitgliederbefragung SPD-Mitglieder skeptisch bei Militäreinsätzen der Bundeswehr

Die SPD veröffentlichte am 27. April die Ergebnisse einer Mitgliederbefragung zum Entwurf für ein neues Grundsatzprogramman. An der Befragung nahmen laut SPD rund 40.000 der insgesamt 560.000 Genossen teil. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte und als einzige Partei in Deutschland habe die SPD eine Mitgliederbefragung zu zentralen programmatischen Weichenstellungen organisiert, heißt es in einer Mitteilung der Partei. Im Februar seien alle Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten angeschrieben worden, um ihre Meinung zum "Bremer Entwurf" für ein neues Grundsatzprogramm zu erfragen. Mit Deutlich zurückhaltender bewerteten die Sozialdemokraten die Beteiligung der Bundeswehr an Militärmissionen, auch dann, wenn er durch ein UN-Mandat legitimiert sei, "der Einsatz dem deutschen Interesse nicht widerspricht" und der Deutsche Bundestag zustimmt. Dieser Aussage der Parteiführung stimmten 24 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden Sozialdemokraten voll zu. 18 Prozent stimmten nicht zu. 57 Prozent der Befragten waren sich unschlüssig, ob sie dieser Linie der Parteiführung folgen wollen. Mit überwältigender Mehrheit lehnen die SPD-Mitglieder Angriffs- und Präventivkriege ab.

//www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?H=N&Nr=15853



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