Mobile Radio (worldwide) - Mobilfunk (weltweit) Buergerwelle

Mittwoch, 15. März 2006

ASL Info Minute Plainte de l'opérateur Orange contre ASL

Hier mardi 14 mars à 9h30, coïncidence étrange avec le procès d'Etienne Cendrier, l'Association ASL a été convoqué dans le bureau de la Brigade de recherche Judiciaire de la Gendarmerie Nationale de Valence sur commission rogatoire du Procureur du TGI de Nanterre suite à une plainte de l'opérateur Orange France SA pour propos diffamatoires avec constitution de parties civiles suivant des articles de la loi du 29 Juillet 1881 dite LOI sur la LIBERTÉ de la PRESSE. Cette plainte fait suite à une délibération du Conseil d'Administration de l'Association ASL de Crest dans la Drôme dont le Député-Maire est Hervé MARITON. Force est de constater qu'ASL a Lancé une alerte aux autorités sanitaires (INVS et DDASS) concernant les antennes relais de téléphonie mobile, celles-ci n'ont pas réagi à ce jour, par contre, cette alerte n'a pas été du goût de l'opérateur Orange. Après avoir mandater son vice-président pour l'audition comme interlocuteur pour les autorités judiciaires le CA d'ASL va se réunir afin de prendre une délibération destinée à publier tous les éléments concernant cette nouvelle action judiciaire d'un opérateur contre les Lanceurs d'Alertes.

Dienstag, 14. März 2006

O2 back down in phone mast row

SARA HARDMAN
14 March 2006 10:04

Families have breathed a collective sigh of relief after a telecommunications company pulled out of plans to build a mobile phone mast right next to a planned primary school.

Communications company O2 had submitted plans for a 12.5m mast with ground-based equipment in Dussindale Drive, Thorpe St Andrew.

The choice of site caused outrage among people living in the area as it was just yards from a plot of land at Vane Close, off Dussindale Drive, earmarked as the site for a new £4 million 420-pupil primary school.

But today a spokeswoman for Broadland District Council confirmed they had received a letter from the agent working on behalf of O2 to withdraw the application.

Roy Francis, 52, from Vane Close, who started a petition against the mast, said he was delighted: “Common sense prevails,” he said. “And thank you to the Evening News for raising it because when I went round with a petition it was frightening the amount of people who had no awareness of it at all.”

Mr Francis, who works as an aircraft engineer, said he collected 175 signatures against the mast from neighbours in just a couple of streets alone.

“Knocking on doors on a cold winter's night I was amazed at the level of support. Obviously I'm delighted, but I suppose the essence of it is you can't believe it would have gone ahead. There would have been an outcry.”

Another person relieved the mast will not be going up near to the school is Dr Ian Gibson, Norwich North MP. Last month, the Evening News reported how families living near to the site of the proposed mast reacted with anger and disbelief that it could be put anywhere near a school.

Experts have warned of a radiation risk to the brains of young children caused by radiowaves from mobile phone technology with the signal strongest between 50m and 200m from the masts.

The Evening News has campaigned against the installation of mobile phone masts near homes and schools until it is proved they are safe through our Put Masts on Hold campaign.

A spokeswoman for O2 said: “We will be withdrawing this site because there will be a school built in that area. We've consulted with the council and they've informed us it won't be an appropriate site.”

However, the spokeswoman said the company would now be looking for an alternative site in the area.

Are you battling a mobile phone mast application where you live? Telephone Evening News reporter Peter Walsh on (01603) 772439 or email peter.walsh@archant.co.uk

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Mobilfunkantennen beschäftigen die Gemüter

Fachleute, Betroffene und der Wiler Stadtrat informierten eine große Zuhörerschaft

12.03.2006

Ernst Inauen

In der voll besetzten Aula der Lindenhofschule Wil ließen sich besorgte Wiler Bürgerinnen und Bürger sowie auswärtige Besucher über das brisante Thema Mobilfunk und seine möglichen Gefahren aufklären. Gesprächsleiter Daniel Tönz, Busswil konnte als kompetente Referenten den Luzerner Umweltanalytiker Jürg Zimmermann, die Wiler Ärztin Yvonne Gilli und Stadtrat Beda Sartory begrüßen.

Die Hauptziele der Initianten, durch den Informationsabend den Kenntnisstand über das Thema Mobilfunk und seine Gefahren zu erhöhen, die Bevölkerung zu sensibilisieren und die politischen Instanzen zu unterstützen, seien erfüllt worden, meinte ein Besucher der Veranstaltung. ¨

Im Spannungsfeld von wirtschaftlichen Interessen, Gesundheit und Politik sei eine grundlegende Information wichtig. Am Podiumsgespräch beantworteten die Referenten Fragen aus dem Publikum.

Vier Gegenkommitee, keine Betreiber

Schade nur, dass die Problematik nur einseitig beleuchtet wurde, weil Exponenten der Betreiber fehlten. Sie seien zwar eingeladen worden, hätten aber durchwegs abgesagt, gab Gesprächsleiter Daniel Tönz bekannt. Auch Stadtrat Beda Sartory bedauerte, dass die Gegenseite fehlte und daher die Informationen und Stellungsnahmen nur von den Gegnern der Mobilfunkantennen kamen.

Vier Wiler Aktionskomitees gegen Mobilfunkantennen organisierten gemeinsam den spannenden und interessanten Informationsabend. Sie wehren sich gegen die vier geplanten Mobilfunkantennen im Wohngebiet der Stadt. In Wil und in unmittelbarer Nähe der Stadt sind bereits sieben bestehende Anlagen in Betrieb. Nachdem sich schon über 1000 BewohnerInnen Wils einer Unterschriftensammlung gegen den weiteren Ausbau des Antennenwaldes anschlossen, durfte auch für die Informationsveranstaltung mit einem Grossaufmarsch gerechnet werden. In der Tat war denn auch die Aula im Lindenhof voll besetzt.

Risiken des Elektrosmogs

Der Luzerner Umweltanalytiker Jürg Zimmermann befasst sich seit Jahrzehnten mit Elektrobiologie, Elektrosmog und der Strahlungsproblematik. Er zeigte in seinem umfassenden Referat die Auswirkungen von Elektrosmog auf die Gesundheit von Mensch und Tier auf. Bei der hochfrequenten Strahlung einer Mobilfunkantenne betrage die Reichweite bis zu 50 Kilometer.

Die in der Bundesverordnung festgelegten Grenzwerte von 4 bis 6 V/m betrachte er als viel zu hoch. Sensible Personen könnten bereits bei Belastung im Bereich von 0,04 V/m Symptome gesundheitlicher Beeinträchtigung zeigen. Die Aussage von Swisscom „Wir halten die Grenzwerte ein, für die Gesundheit sind wir nicht zuständig“ hätten ihm zu denken gegeben und sagten alles.

Ein Netz würde genügen Zimmermann erklärte die Zusammenhänge des körpereigenen Melatonin- und Serotin-Haushalts. Die Strahlungen würden Licht simulieren und somit zu einer Destabilisierung des Immunsystems führen. Eine ganze Reihe gesundheitlicher Beeinträchtigungen bei Mensch und Tier könne auf den Elektrosmog zurückgeführt werden. Neben den gesundheitlichen Risiken sei auch der Wertverlust von Wohneigentum in der Nähe von Mobilfunkantennen mit 25 bis 50 % bedeutsam.

Der Referent machte auch auf die wirtschaftliche Bedeutung des Mobilfunks aufmerksam. Nirgends werde soviel Werbung betrieben wie bei Handys. Handys für die unbeschränkte Kommunikation, für Spiele, als Wegweiser und vieles andere mehr. Die drei Betreiber Swisscom, Orange und Sunrise hätten im Bereich Mobilfunk 6,7 Milliarden Franken umgesetzt und dabei 2,4 Milliarden Gewinn erzielt. Weil drei Netze betrieben würden, sei eine Abdeckung von beinahe 300 % vorhanden. Eigentlich wäre ein einziges Netz genügend.

Abschließend meinte der Referent, dass eine Verbesserung der gesundheitlichen Risikofaktoren sinnvollerweise mit einer massiven Reduktion der Grenzwerte erzielt werden könnte. „Die kritische Sichtung der wissenschaftlichen Literatur lässt keinen Zweifel an den Risiken zu. Die Problematik ist aktueller denn je“!

Gesundheitsstörungen

In einem Dialog mit der Wiler Ärztin Yvonne Gilli berichtete der elektrosensible Theo Keller, Hemberg über seine Erfahrungen. Etwa sechs Wochen nach der Aufschaltung einer Mobilfunkantenne, die 100 Meter von seinem Wohnhaus stehen, hätten die gesundheitlichen Störungen begonnen.

„Besonders wenn am Wochenende der Mobilfunkverkehr anstieg, verstärkten sich auch meine Beschwerden. Sie äußerten sich in Kopfschmerzen, Schweißausbrüchen und Schlafstörungen“, erzählte Keller. Auch seine Frau und ein Kind hätten solche Symptome aufgewiesen. Messungen ergaben einen Wert von 0,52 V/m, bei einem in der Schweiz zulässigen Grenzwert von 5 V/m. Mit kostspieligen Abschirm-Maßnahmen konnten die gesundheitlichen Störungen reduziert werden.

Dr. Yvonne Gilli erwähnte, dass Strahlungen auch unterhalb der festgelegten Grenzwerte Wirkungen zeigen können. Allerdings spiele die Summe aller Einflüsse eine Rolle. „Wenn sich ein elektrosensibler Mensch betroffen fühlt, soll er etwas unternehmen. Die gesundheitlichen Folgen sind nicht zu unterschätzen“, empfahl Frau Gilli.

Stadtrat aktiv Stadtrat Beda Sartory, zuständig für das Ressort Bau, Umwelt und Verkehr, klärte über das Vorgehen des Stadtrates auf. „Wir nehmen das Anliegen einer breiten Bevölkerungsschicht und die Verunsicherung ernst. Wir werden alles unternehmen, um den größtmöglichen Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten“. Das vom Stadtrat erarbeitete neue Baureglement sei vom Parlament genehmigt worden, müsse aber auch noch vom Kanton akzeptiert werden.

Mobilfunkantennen seien nicht vollständig verhinderbar und der Spielraum der Behörde sehr klein. Sartory versprach aber, jede Möglichkeit zu nutzen. Auch werde das Gespräch mit den Betreibern gesucht, um akzeptable Lösungen oder Kompromisse zu finden. Er kündigte ebenfalls Grenzwertkontrollen an.

In seinen sachlichen, überzeugenden Ausführungen befasste sich Sartory auch mit grundsätzlichen Überlegungen. „Die Wirtschaft und die Bevölkerung verlangen in der Kommunikation größtmögliche Mobilität und optimale Verbindungen. Aber niemand will Antennen. Allein in der Stadt Wil sind über 10'000 Handys angemeldet“. Für den Laien sei es sehr schwierig, die Risiken und Gefahren richtig einzuschätzen. Es bestünden keine übereinstimmenden Aussagen. Nach seiner persönlichen Meinung ist die Eigenverantwortung jedes Handy-Benutzers gefordert. Erst die starke Ausbreitung des Mobilfunks und die übermäßige Benutzung haben ja zu einem Ausbauanspruch des Netzes geführt.

© IWP 1999-2006

http://www.infowilplus.ch/%5Fiu%5Fwrite/artikel/2006/KW%5F11/Wil/Artikel%5F5972/

Montag, 13. März 2006

Mast switch off looms after court victory

STEVE DOWNES
13 March 2006 | 09:30

A mobile phone giant could be ordered to switch off a controversial communications mast after backing down in the latest leg of a "David and Goliath" battle.

O2 was set to go head-to-head with Matthew Pennington and his four-year-old son Henry in the High Court in London next month over the mast on North Walsham police station.

The father and son, who live 100 yards from the police station, are taking on the phone firm because of fears about the impact of radiation from the mast on people's health.

But, with solicitors putting the final touches to their cases, O2 has effectively conceded defeat and invited judges to rule in the father and son's favour - as has the Office of the Deputy Prime Minister (ODPM).

Now the critical test case is set to go to a new, make or break, planning appeal, more than a year after an inspector appointed by the Deputy Prime Minister, John Prescott, gave the go-ahead to the equipment.

And officers at North Norfolk District Council, which threw out the application before the inspector overturned the decision, could now demand that O2 switches off the mast until the appeal is concluded.

Mr Pennington, who has moved his family to rented accommodation in Trunch, near North Walsham, because of his worries about the mast, was unavailable for comment last night.

But, speaking on Friday, before O2 withdrew from the case, he said: "This Tetra system uses new microwave technology which has never been tested properly. It could be dangerous. There has been lots of concern from people in the area."

The saga began in 2003, when residents complained of nosebleeds, headaches, dizziness, skin rashes and lack of sleep when O2 switched on the Tetra technology, which is used to power the police's radio system.

North Norfolk councillors then rejected a planning application for the equipment, which was an extension to an existing mast. The application had been submitted after it went live.

The council also launched enforcement action to switch it off.

The refusal and the enforcement notice were taken to appeal by O2, and a planning inspector ruled in the phone firm's favour.

Mr Pennington then launched legal action in his son's name, claiming the inspector had not taken into account the evidence of ill health that he said had been caused by the mast.

He also said O2 had not produced sufficient evidence that it had looked for alternative sites for the mast.

Court procedure meant the case was officially brought against O2, the ODPM and district council. But, having turned down the application, North Norfolk did not contest it.

And the ODPM also decided not to pursue it, conceding that there had been a "breach of procedural fairness" towards the Penningtons.

On Friday, O2 wrote to say it was also "submitting to judgment" - legal jargon for conceding defeat.

Roger Howe, planning legal enforcement manager at North Norfolk, said: "This all means that the appeals will go back to the Secretary of State, who will appoint a different inspector.

"The mast was switched on when the inspector ruled in O2's favour. But we may take legal advice, because I think the stop notice now kicks in again.

"My view is that it becomes effective, and the mast should be switched off."

Copyright © 2006 Archant Regional. All rights reserved.

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Sonntag, 12. März 2006

Holz und Glas im Strahlenmeer

12. März 2006,
NZZ am Sonntag

Die Schweizer Mobilfunkanbieter rüsten ihre Antennen laufend auf. Betroffene Anwohner und Behörden wehren sich gegen die Strahlenbelastung. Der Innerrhoder Landammann Carlo Schmid scheut auch vor exotischen Massnahmen nicht zurück. Von Andreas Schmid

Die Methode ist ebenso unkonventionell wie umstritten. Mit gedrechselten Holzfiguren und wasserpfeifenähnlichen Plexiglaskörpern bekämpft der Ägypter Ibrahim Karim den Elektrosmog. «Biogeometrie» nennt der 64-jährige ETH-Architekt und Doktor der Wissenschaften seine Lehre. Die Glasformen werden auf Handyantennen und Sendeanlagen ausgerichtet und sollen so deren Strahlen neutralisieren. «Harmonisieren» nennt es Ibrahim Karim, der mit einem Versuch im sankt-gallischen Hemberg für die einen zum erlösenden Heilsbringer, für die anderen zum gaukelnden Scharlatan wurde.

Nachdem die Swisscom im Kirchturm der Toggenburger Gemeinde im Sommer 2002 eine Handyantenne installiert hatte, beklagten sich zahlreiche Anwohner über Schlafstörungen, Herzrhythmus- und Blutdruckprobleme. Durch persönliche Kontakte zu Karim und die Vermittlung der Ombudsstelle Mobilkommunikation kam 2003 ein biogeometrischer Versuch zustande. Die Swisscom bot Hand, obwohl Kritiker die Formenmethode als wissenschaftlichen Humbug verschrien.

Was die Hemberger Anwohner dann Monate später erzählten, polarisierte erst recht, weil es sich niemand erklären konnte: Die Geplagten schliefen wieder tief und fühlten sich wohl. Lange nicht mehr gesehene Tierarten seien zudem nach Hemberg zurückgekehrt. Die Swisscom kommentierte das Ergebnis des Versuchs nur bedingt erfreut. Der unerwartete Erfolg der Biogeometrie drängte das Unternehmen erst recht in die Rolle des Sündenbocks. «Am Mobilfunk alleine lagen die Beschwerden der Betroffenen nicht»; die Antenne habe lediglich eine ungünstige Konstellation akzentuiert, betonten die Verantwortlichen.

Was im Toggenburg half, wollten auch die Bewohner des Hirschbergs in Appenzell Innerrhoden. Schliesslich sind sie zugleich den Strahlen des Senders Säntis, den Immissionen militärischer Funkanlagen sowie Handyantennen ausgesetzt. Der Ombudsstelle schwebte ein biogeometrischer Versuch mit wissenschaftlicher Begleitung vor. Ein Unterfangen, das nach monatelangen Verhandlungen scheiterte. Die für Karim vorgesehenen Vertragspartner, die Forschungsstiftung Mobilkommunikation (FSM) der ETH Zürich sowie die Swisscom, scherten aus. «Das Projekt erfüllt unsere wissenschaftlichen Ansprüche nicht», begründet FSM-Geschäftsleiter Gregor Dürrenberger. Zu vieles sei zu unklar und offen geblieben, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten. Für Dürrenberger gibt es keine naturwissenschaftliche Antwort auf die Frage, wie die biogeometrischen Interventionen wirksam sein könnten. Die Forscher wollten das gar nicht erfahren, entgegnet Karim. «Bewusst haben sie Unmögliches wie Doppelblindversuche bei Tieren verlangt.» Die Skepsis der FSM habe schliesslich auch die Swisscom zum Rückzug bewogen. Ein Politiker springt ein

Dennoch wurde der Versuch am Hirschberg Ende 2005 gestartet. Der Innerrhoder Landammann Carlo Schmid verhinderte einen Übungsabbruch. Immerhin forderten die Anwohner von der Kantonsregierung seit Jahren eine Linderung der Strahlenimmissionen. Ein Dienstleistungsvertrag regelt inzwischen die biogeometrische Partnerschaft zwischen Karim und dem Kanton Appenzell Innerrhoden offiziell, die Regierung hat dafür einen Kredit von 20 000 Franken gesprochen. Nicht weil Landammann Schmid - zugleich CVP-Ständerat und Präsident des Nutzfahrzeugverbands Astag - ein feuriger Anhänger unerklärbarer Lehren abseits des Bodenständigen wäre: «Die subjektive Belastung der Leute am Hirschberg war derart, dass wir nun quasi als Ultima Ratio auch eine Massnahme unterstützen, die man durchaus anzweifeln kann.» Die positive Bilanz in Hemberg hat Schmid animiert, das Projekt zu unterstützen. «Wir hätten den Versuch dann nicht fördern dürfen, wenn die Methode nachweislich den Gesetzen der Physik zuwiderlaufen würde.» Das sei aber bis heute nicht geschehen.

Hirschberg-Anwohner Josef Mazenauer will in der Nachbarschaft bereits erste positive Auswirkungen von Karims Tätigkeit festgestellt haben. Die Strahlenplagen - Kopfweh und Übelkeit zum Beispiel - seien bereits wesentlich zurückgegangen. In zehn Häusern hat Karim biogeometrische Formen sowie spezielle Matten und Teppiche gegen Erdstrahlen ausgelegt. Diese «Haussets» habe er vor Wintereinbruch als vorübergehende Lösung eingesetzt, sagt der Ägypter. Im Frühling will er dann ein flächendeckendes System für die ganze Umgebung installieren. Vorerst kümmert er sich jedoch um seine Geschäfte in der Heimat. Dort ist er als Berater von Ministern, in der Forschung und in den Medien ein gefragter Mann, bekannt geworden etwa durch biogeometrische Projekte im Obstbau und in der Geflügelzucht, die in der Vergangenheit für Furore gesorgt haben.

Noch viel mehr als auf Karims Rückkehr warten in der Schweiz die Fachleute, Behörden und Elektrosmog-Betroffenen auf die Resultate einer Studie der Forschungsstiftung Mobilkommunikation zur Strahlenbelastung durch Handyantennen. Rund zwei Dutzend Schweizer Gemeinden haben ein Moratorium für den Bau von UMTS-Anlagen verhängt, bis dass deren Einflüsse auf die Umgebung genau untersucht sind. Einst auf Ende 2005 in Aussicht gestellt, stehen die Ergebnisse der Studie weiterhin aus. Weil die aufwendige wissenschaftliche Prüfung durch ein Fachjournal noch nicht abgeschlossen sei, begründen die Verantwortlichen.

Die Verzögerung löst bei Antennen- Kritikern Unmut aus. Sie befürchten eine zwischenzeitliche Einflussnahme der Mobilfunkanbieter. Diese haben die 720 000 Franken teure Forschungsarbeit zu 40 Prozent finanziert. Dass die Industrie einen Beitrag zur Abklärung der offenen Fragen leistet, findet FSM-Geschäftsleiter Gregor Dürrenberger eher fair als problematisch: «Zumal die Geldgeber keinerlei Einfluss auf den Publikationsprozess haben.» Die FSM treffe alle Forschungsentscheide unabhängig von ihren Geldgebern. Indessen stellt der Strahlenmessexperte Peter Schlegel die ketzerische Frage, warum die Schädlichkeit überhaupt weiter erforscht werde. «Sie ist bereits evident durch die vielen durch Antennen verursachten Krankheiten», sagt der ETH-Ingenieur. Immer neue Sender

Die Mobilfunkanbieter Swisscom, Sunrise und Orange geben sich hinsichtlich allfälliger Folgen der FSM-Studie gelassen. Man warte gespannt ab, sagt Swisscom-Sprecher Jürg Studerus. Unbesehen der Resultate, so Michael Burkhardt von Sunrise, lasse sich bereits jetzt sagen, dass die Bedeutung der Studie überbewertet werde. «Insbesondere hat sich die politische Einschätzung weit von der wissenschaftlichen entfernt.» Orange-Sprecherin Therese Wenger glaubt nicht an einschneidende Konsequenzen und sähe sich von neuen, für die Anbieter ungünstigen Erkenntnissen überrascht.

Wenig bekümmert forcieren die Firmen weiterhin den Bau von leistungsfähigen UMTS-Anlagen, den Handyantennen der dritten Generation. Diese können wesentlich grössere Datenmengen übertragen als die früheren GSM-Antennen - und dies erst noch viel schneller. Swisscom-Sprecher Studerus hält aber fest, dass die international vergleichsweise strengen Immissionsgrenzwerte der Schweiz den gesundheitlichen Schutz der Bevölkerung stets garantierten: Die Anlagen müssen für jeden möglichen Betriebszustand die Vorschriften der Verordnung einhalten.

Den Einwohnerinnen und Einwohnern von Ebersecken (LU) und Bottenwil (AG) sind solche theoretischen Überlegungen einerlei. Sie leben ohne Angst vor den Strahlen von Handyantennen und ungestört durch Anrufe auf Mobiltelefone. Sie haben keinen Empfang. In der 800-Seelen-Gemeinde Bottenwil verhinderte bisher privater Widerstand den Bau einer Handyantenne, Ebersecken mit seinen 400 Einwohnern wurde von den Anbietern erst gar nicht als Standort in Erwägung gezogen. Der Frieden wird vorläufig andauern, eine Antennen-Anlage ist weiterhin nicht geplant.

Diesen Artikel finden Sie auf NZZ Online unter: http://www.nzz.ch/2006/03/12/il/articleDNLYI.html

Copyright © Neue Zürcher Zeitung AG

Samstag, 11. März 2006

Next-up News 11 Mars 2006

http://www.omega-news.info/next_up_news_11_mars_2006.htm

U-turn over mobile phone mast

By Faye Casey

Mar 11, 2006

Campaigners in Lichfield braced to fight revived plans to put a mobile phone near school buildings in their community have forced a U-turn by a mobile giant.

T-Mobile appealed to the Planning Inspectorate after its bid to put up a 15-metre mast on land near Ryknild Street and Tamworth Road was refused by councillors in January.

But the firm has now withdrawn its appeal and the inspectorate has closed the file.

The scheme caused outrage among neighbours and more than 1,600 signed a petition objecting to the mast, with letters also sent to Lichfield District Council.

Campaign organisers Boley Park Action Group, said they were concerned for pupils at King Edward VI High School and the play group at Boley Park Community Centre because of claims radiation could affect health.

They were delighted when Lichfield District Council threw out T-Mobile's application in January but expected to fight again. Now they hope to relax.

Alan Begley, action group spokesman, said: "T-Mobile have withdrawn the appeal because of the weight of evidence put forward.

"I am very pleased - the strength of the people has carried this through.

"The people have won the day.

"I am very pleased, and grateful, for their support.

"This news protects Boley Park as an amenity, the schools, and a Grade II listed building in the vicinity."

Mr Begley said the group would remain vigilant over phone masts.

He urged residents to contact the group if they receive letters notifying them of applications.

Mr Begley has also written to the city's MP, Michael Fabricant, to gauge his opinion.

For more information on the action group log on to http://www.boleyparkaction.org.uk
[ http://myweb.tiscali.co.uk/boleypark/index.htm ]

A spokesman for T-Mobile said the company had withdrawn the appeal to review the situation.

But he insisted coverage was needed for the area and that the company would look to try again elsewhere.

© Express & Star Ltd, 1997-2006

http://www.expressandstar.com/articles/news/es/article_87998.php

Freitag, 10. März 2006

Next-up News 10 Mars 2006

http://www.omega-news.info/next_up_news_10_mars_2006.htm

Sele Farm protestors' phone mast victory

http://tinyurl.com/mvb8x

Ballygunner residents meet over mobile mast

By Jennifer Long

Friday, March 10, 2006

RESIDENTS of Ballygunner are holding a public meeting this Thursday night, March 9th, to discuss the situation regarding a controversial mobile phone mast in their area.

The meeting, at The Woodlands Hotel at 8pm, is being organised by a group of residents and parents of children attending the local national school, who maintain they’re still “hugely concerned” over the location of the mast.

The Meteor mast has been operational on Ballygunner GAA Club’s grounds, which are beside the school, for several months now but a planning application — for retention — was only lodged at the end of January.

Before the deadline for public submissions on Tuesday last (Feb. 28), a total of 23 objections/submissions were lodged with the City Council in respect of the application.

In addition to private residents of Ballinakill Court, Berkely Court, The Moorings, Bishopscourt and other estates who have children attending the school, submissions were lodged by the Parents’ Association at St. Mary’s National School as well as by school principal Michael White. A decision will be made by the local authority on March 21.

The controversy erupted only last week when local residents began to learn of the mast’s existence and the application to retain it.

But despite the outcry, chairman of Ballygunner Hurling Club Pat O’Sullivan told the Waterford News & Star that there could be no going back.

He said Meteor had assured the club that the mast did not pose a health risk but in any case, contracts were now signed for it between both parties so there could be no u-turn on the part of the club.

The matter was aired extensively on Deise Am on WLR last Wednesday and Thursday and because of the adverse publicity, the club released a statement.

Signed by club secretary Charlie Lapthorne, it read that the club had become “aware” of the concern expressed by some parents in regard to the location of a mobile phone base station on their grounds. “Under no circumstances would the club have agreed to the project if it posed the slightest threat to the health of children who play on our fields or who attend the schools in Ballygunner.

We have been assured that no such threat exists.”

Omega this is not true. See under:
http://omega.twoday.net/topics/Wissenschaft+zu+Mobilfunk/
http://omega.twoday.net/search?q=Cancer+Cluster
http://www.buergerwelle.de/body_science.html


Yesterday (Tuesday), Charlie Lapthorne said that a delegation from the parents’ association had been told that a Meteor representative could meet with them on Thursday but no response had been received to date. It’s understood the meeting in The Woodlands tomorrow night is just for residents to discuss the matter amongst themselves.

© Waterford News & Star, 2006.

http://www.waterford-news.ie/news/story.asp?j=21107

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