Klimaschützer der ganzen Welt müssen den Druck deutlich erhöhen

4. Dezember 2009

Das Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE und umweltpolitische Sprecher, Prof. Dr. Wolfgang Methling, erklärt zum bevorstehenden Klimagipfel in Kopenhagen:

Der Klimawandel ist in vollem Gange. Das dürfte inzwischen jeder Mensch erkannt haben. Es ist auch unumstritten, dass dafür der Mensch mit seinem Raubbau an den natürlichen Ressourcen, mit ungeminderten klimaschädlichen Emissionen die Schuld trägt. Katastrophen sind vorprogrammiert, ja bereits heute an der Tagesordnung. Es gehört zur Ironie der Geschichte, dass die Entwicklungsländer, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, bereits heute am stärksten davon betroffen sind - durch lange Dürreperioden und andererseits verheerende Überschwemmungen. Wie groß die Auswirkungen auf die gesamte Erde werden, hängt davon ab, ob die politischen und wirtschaftlichen Eliten dieser Welt auch zukünftig nach dem Motto verfahren: "Wir machen weiter wie bisher, denn nach uns die Sintflut!" Vor dem Kopenhagener Klimagipfel steht die drängende Aufgabe, hochgesteckte Ziele bei der Emissionsreduzierung verbindlich festzuschreiben. Die Industrieländer des Nordens müssen dabei vorangehen, dann werden die Schwellenländer auch folgen. Für Deutschland erfordert das den völligen Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Rohstoffe bis 2050. Davon sind wir noch weit entfernt. Die Klimakanzlerin Angela Merkel war als Tiger gestartet und ist als Bettvorleger gelandet. Sie zeigt mit Fingern auf Obama und die USA, dabei ist sie genau wie er vor der Industrie- und Energiewirtschaftslobby auf die Knie gegangen. Es gibt nur eine Chance, dass Kopenhagen sein Ziel erreichen kann: Klimaschützer der ganzen Welt müssen den Druck deutlich erhöhen. Auch deshalb fahre ich im Auftrag des Parteivorstandes nach Kopenhagen und nehme an den Protesten teil.

//www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/artikel/klimaschuetzer-der-ganzen-welt-muessen-den-druck-deutlich-erhoehen/

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Red alarm in Copenhagen

“Thousands of red LED lamps will mark a 7-meters water rising during the COP15 climate summit. The art happening Sevenmeters.net is a visualisation by Jens Galschiot, about how Copenhagen will look like, when all the ice of Greenland has melted away…” Siehe dazu die Aktionsseite //www.aidoh.dk/new-struct/Happenings-and-Projects/2009/7m/GB-Alarm.htm und die Bilder der Aktion //sevenmeters.net/index.php?option=com_content&view=article&id=185%3Aled-lights&catid=35%3Apictures&Itemid=77


Vor dem Klima-Gipfel

„Die Energie- und Klimawochenschau: Industriestaaten wollen vertagen, die Schwellenländer sich gemeinsam dagegen wehren und in der Ostantarktis tauen die Gletscher. Nächste Woche ist es so weit, dann beginnt in Kopenhagen der diesjährige [extern] UN-Klimagipfel. Zwei Wochen werden Vertreter so ziemlich aller Länder miteinander über die Fortschreibung der Klimaschutzverträge verhandeln. Über 85 Staats- und Regierungschefs haben sich angekündigt. Das ist ungewöhnlich, denn normaler Weise wird auf der Ministerebene verhandelt. Die erste Woche gehört den Beamten, die Minister treffen dann ab dem Montag oder Dienstag der zweiten Woche ein, wenn die Gespräche in die heiße Phase gehen…“ Artikel von Wolfgang Pomrehn in telepolis vom 02.12.2009 //www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31630/1.html


Kopenhagen – Seattle der Klimabewegung? Wie stark ist sie wirklich? Der kommende UN-Gipfel könnte zum Lackmustest für die Bewegung werden

„Die dänische Polizei rüstet auf. Seit Wochen schüren Medien und Politiker Angst vor Krawallen der sogenannten Klimaaktivisten, die Kopenhagen, Gastgeber des UN-Gipfels, angeblich in Schutt und Asche legen wollen. Wer sind eigentlich diese Klimaaktivisten? Kann man schon von einer Klimabewegung sprechen und wollen sie wirklich mit Gewalt das Klima retten?..“ Artikel von Susanne Götze im ND vom 02.12.2009 //www.neues-deutschland.de/artikel/160330.kopenhagen-8211-seattle-der-klimabewegung.html


Naomi Klein zum Klimagipfel: "Eine Bank hätte man längst gerettet"

Artikel von Naomi Klein in der FR vom 02.12.2009 //www.fr-online.de/top_news/2116832_Naomi-Klein-zum-Klimagipfel-Eine-Bank-haette-man-laengst-gerettet.html


Klimaschutz ist Menschenrechtsschutz

„Der Klimawandel hat bereits heute negative Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Menschenrechte auf Nahrung und Wasser. Aus den internationalen Menschenrechtsverträgen ergibt sich daher für Staaten die Pflicht, effektive Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen zu ergreifen sowie die besonders gefährdeten Menschen umfassend bei der Anpassung an nicht mehr vermeidbare Klimaänderungen zu unterstützen. Zugleich müssen die getroffenen Maßnahmen menschenrechtskonform sein. Dies ist die zentrale Botschaft einer neuen Studie, welche die Menschenrechtsorganisation FIAN anlässlich des Weltklimagipfels in Kopenhagen veröffentlicht…“ Fian-Pressemitteilung zum Weltklimagipfel vom 3.12.2009 //www.fian.de/fian/index.php?option=content&task=view&id=667&Itemid=79

Siehe dazu: Menschenrechte im Klimawandel

Anforderungen an die deutsche und internationale Klimapolitik. Schwerpunkt: Menschenrecht auf Nahrung und Wasser. Studie von Teresa Schulze, Hanna Wang-Helmreich, Wolfgang Sterk vom November 2009 (pdf) //www.fian.de/fian/downloads/pdf/fian_menschenrechte_im_klimawandel_2009.pdf


Substanz oder Greenwash-Show? Die Zeit für Halbheiten ist vorbei

Hintergrundpapier von Germanwatch zum Klimagipfel vom 6.12.09 (pdf) //www.germanwatch.org/klima/c15bp.pdf

Siehe dazu auch: UN-Klimagipfel in Kopenhagen 2009 - Sonderseite bei Germanwatch //www.germanwatch.org/klima/klimagipfel.htm

Aus: LabourNet, 7. Dezember 2009



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