Cuts in Social Welfare - Sozialabbau

Donnerstag, 27. April 2006

Wal-Mart: der hohe Preis der Niedrigpreise

Werden Sie Wal-Mart gefährlich?

Interview von Rolf von der Reith mit Robert Greenwald über Tyrannei als Epidemie und die Macht der Kunden. Anlass ist die Veröffentlichung des Filmes des New Yorker Journalisten »Wal-Mart – der hohe Preis der Niedrigpreise« auf DVD. Die DVD kann im einschlägigen Handel für ca. 10.-Euro gekauft werden. Das Interview im Neuen Deutschland vom 26.04.2006 http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=89448&IDC=3


Aus: LabourNet, 27. April 2006

Schütze Deine Bahn vor „Heuschrecken“-Investoren

Zehn Fragen – zehn Antworten: Schütze Deine Bahn… vor der Zerschlagung
und Privatisierung… vor „Heuschrecken“–Investoren… vor
privatisierungswütigen Managern und Aufsichtsräten

Artikel auf der Seite der Initiative "Bahn von unten" online vom 17.04.2006
http://www.bahnvonunten.de/zehnfragen.htm


Aus: LabourNet, 27. April 2006

Das Ende des Kapitalismus: mehr Beschäftigung braucht eine andere Verteilung

Das Ende des Kapitalismus

Vortrag, den Elmar Altvater Anfang Januar vor dem Berliner Bildungsverein Urania gehalten hat, dokumentiert in der WoZ vom 20.4.06 http://www.woz.ch/artikel/2006/nr16/wirtschaft/13243.html


Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik

„Mehr Beschäftigung braucht eine andere Verteilung“

Memorandum 2006 der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik
(Kurzfassung, pdf) http://www.memo.uni-bremen.de/docs/memo06-kurz.pdf


Aus: LabourNet, 27. April 2006

Perspektiven der Proteste: zurück zu den sozialen Fronten der Globalisierung

Zurück zu den sozialen Fronten der Globalisierung

„Dies ist ein Appell, die Diskussion über Bewegung, Widerstand, Selbstorganisation und Konstitution der revolutionären Subjektivität stärker von der Makroebene der Foren und Forderungen an die sozialen Fronten der unmittelbaren Kämpfe zurückzuholen. Die Erfahrungen aus dem Streik bei Gate Gourmet und seiner Ausstrahlungen ins soziale Terrain sind dafür ein guter Ausgangspunkt…“ Appell von Detlef Hartmann http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/persp_dh.html


Kollektiv: Auf ein Neues!

„Die sozialen Zusammenhänge in einer als gemeinsam erlebten Bewegung wie in den Untergrundszenen der DDR oder in der autonomen Bewegung der 80er in der alten BRD gibt es nicht mehr. Verarmung, Zukunfts- und Existenzangst schlagen viel direkter auf die Einzelnen durch. Das hat nicht nur damit zu tun, dass einzelne sich viel stärker als früher um die individuelle Karriere kümmern. Es hat auch damit zu tun, dass Jobs seltener geworden sind und die Art dieser Jobs die Individualisierung fördert. Der Druck, sich zu behaupten, ist viel größer geworden. Die Konkurrenz untereinander schlägt bis in die politischen Gruppen durch. Die BRD-Linke ist in der sozialen Realität angekommen – aber wie verhält sie sich darin?...“ Artikel erschienen in Wildcat Nr. 76, Frühjahr 2006 http://www.wildcat-www.de/wildcat/76/w76_kollektiv.htm


Fünfzehn Thesen

Fünfzehn Thesen von Werner Rätz und Thomas Seibert zur vorläufigen Beantwortung der Frage, wie man in nahezu aussichtsloser Lage wenigstens eine andere Richtung einschlägt. http://www.nadir.org/nadir/kampagnen/euromayday-hh/de/2006/04/438.shtml


Aus: LabourNet, 27. April 2006

Proteste gegen Ein-Euro-Jobs

Protestball sorgte für Paranoia… Am 25.04.2006 fand im Alstertal-Einkaufszentrum in Hamburg eine Öffentliche Vorführung von Erwerbslosen statt.

„Um ca. 12:30 betraten ca. 10 Personen des Bündniss gegen Ein Euro Jobs die Öffentliche Informationsveranstaltung der " Die Jobkarawane zieht weiter" und informierten sich erst über die Angebote für Ein Euro JobberInnen und welche Qualifikationsmaßnahmen die verschiedenen Vertreter von Ein Euro Job Trägern anzubieten haben…“ Bericht von Tom vom 25.04.2006 bei indymedia http://de.indymedia.org//2006/04/144756.shtml


Aus: LabourNet, 27. April 2006

Prekäre Arbeit und Prekarisierung

Wenn ein jeder zum Krämer wird

Die Zahl der prekär Beschäftigten wächst. Aber das Prekariat hat nicht dieselben Interessen wie die Industriearbeiterschaft und ist sehr heterogen. Artikel von Enno Stahl in Jungle World vom 26.4.06 http://jungle-world.com/seiten/2006/17/7611.php


Vorwärts, du junge Garde ... Gedanken über die aktuelle Debatte ums Prekariat

Artikel von Susanne Lang und Florian Schneider in Arranca!-Ausgabe 31 http://arranca.nadir.org/arranca/article.do?id=306


Kosten rebellieren II – internationale Versammlung zu Prekarisierung, Migration und Grundeinkommen

Übermorgen ist es endlich soweit, Zeit für letzte Informationen: Im Forum des LabourNet (Grundinformationen zum Kongress) befinden sich Beschreibungen oder Aufrisse zu fast allen im Programm angekündigten Workshops http://www.labournet.de/phpbb/viewforum.php?f=7


Aus: LabourNet, 27. April 2006

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Prekäre Arbeit und Prekarisierungsdebatte > Beiträge zur Prekarisierung allgemein

"Jede Revolution beginnt mit einem Auflauf."

„Macht kommt von machen. Deshalb stellen wir in unserer Macht-Kolumne "Basishelden" Menschen vor, die ihre Trägheit überwunden haben und sich politisch engagieren, um an der Basis etwas zu verändern. Heute füllt Kirsten Huckenbeck vom "Workers Center Rhein-Main" unseren Basishelden-Fragebogen aus. Das "Workers Center" beschäftigt sich vor allem mit den Arbeitsbedingungen von Migranten mit und ohne Papieren in Deutschland und mit ihren politischen und sozialen Rechten…“ Interview von heinrich-geiselberger in jetzt.de vom 21.7.06 http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/324568


Die Tagelöhner der Moderne. Sie sind qualifiziert, arbeiten rund um die Uhr – und sind trotzdem arm dran

Artikel von Simone Schmollack im ND vom 08.08.06 http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=95066&IDC=2


Sommer der Prekären. Italien: Prekäre Arbeitsverhältnisse unter Berlusconi und Sozialdemokrat d’Alema ausgeweitet

Artikel von Toni Stengl in junge Welt vom 15.8.06 http://www.jungewelt.de/2006/08-15/003.php


Aus: LabourNet, 16. August 2006

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Das Monster Prekariat

„Wie es oft bei der Ausbreitung und Entfaltung neuer Begrifflichkeiten der Fall ist, hat auch die explosive Verbreitung des Begriffsfelds Prekarität – Prekarisierung – Prekariat in den letzten Jahren beträchtliche Verwirrung entstehen lassen. So muss es nicht verwundern, dass es im Laufe der Entstehung der sozialen Bewegung, für die dieses Begriffsfeld zur wichtigsten Referenz wurde, immer wieder zu unterschiedlichen Bewertungen der zentralen Begriffe kam, wie auch zu Bedeutungsverschiebungen je nach sozialem, geografischem und zeitlichem Zusammenhang: Selbst in den Mobilisierungkontexten der Euromayday-Bewegung bedurfte und bedarf es noch immer eines intensiven Austauschprozesses, um eine einigermaßen genaue Differenzierung des Begriffsfelds zu gewährleisten...“ Artikel von Gerald Raunig in Nr. 21 der grundrisse http://www.grundrisse.net/grundrisse21/gerald_raunig.htm


Prekarität ist überall

Vortrag von Pierre Bourdieu während der »Recontres européennes contre la précarité«, Grenoble, 12.-13. Dezember 1997. Aus dem Französischen übertragen von Andreas Pfeuffer (pdf) http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/prekaer/bourdieu.pdf


Mehr arbeiten, viel mehr und für viel weniger

„Die dem Buch „Lisbonne revisité" entnommenen Daten über die Entwicklung der Arbeitsplätze während der letzten fünfzehn Jahre in der EU lassen keinen Zweifel offen: Die Zerstörung von Millionen festen und zeitlich unbegrenzten Arbeitsverhältnissen fällt mit der Schaffung von dreizehn Millionen neuen „flexiblen" Arbeitsplätzen überein, das heisst, Teilzeit- oder Zeitarbeitsverträge, zu denen andere, verdeckte Formen ausbeuterischer Arbeitsplätze, wie denen von Stipendiaten, Praktikanten, Praktikums- oder Ausbildungsverträgen, etc., hinzugerechnet werden müssten….“ Artikel von Alicia Stürtze in Linkezeitung vom 28.03.2007 http://www.linkezeitung.de/cms/content/view/2379/32/


Aus: LabourNet, 30. März 2007

Wer über positive Wirkungen von Hartz IV schwadroniert, ist entweder zynisch oder ignoriert schlichtweg die Realität

#Die Linkspartei.PDS: Pressemitteilungen

27. April 2006

Zur aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt erklärt der Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch:

Natürlich freue ich mich mit allen Arbeitslosen, die im vergangenen Monat einen Arbeitsplatz gefunden haben. In diesem Sinne ist die so genannte Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt die alle Jahre wieder stattfindet - positiv zu bewerten. Diese Freude vernebelt mir aber nicht den Blick auf die 4,79 Millionen statistisch bei der Bundesagentur erfassten Männer und Frauen, die nach wie vor keine Arbeit haben. Und wenn man weiß, dass in der Realität natürlich viel mehr Arbeitslose einen Arbeitsplatz suchen, dann erst wird die wahre Dimension der strukturellen Probleme deutlich. Weit und breit kann ich keine Lösungsvorschläge für die Überwindung dieser Strukturkrise entdecken, unter der nach wie vor ganz besonders Ostdeutschland zu leiden hat. Alle die, die jetzt aus der alljährlichen Frühjahrsbelebung und aus den Wachstumsprognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute bereits positive Anzeichen für den Arbeitsmarkt herauslesen, sind in meinen Augen nichts anderes als notorische Gesundbeter. Und wer gar in diesem Zusammenhang über positiven Wirkungen der Hartz-Gesetze schwadroniert, ist entweder zynisch oder ignoriert schlichtweg die Realität. Alle Experten sind sich einig, dass wir in den kommenden Jahren mit mindestens 4,5 Mio. arbeitslosen Männer und Frauen rechnen müssen. Zur Erinnerung, vor Hartz IV lag Arbeitslosigkeit in den Jahren 2003 und 2004 jeweils bei 4,38 Mio. Die Linkspartei.PDS ist nach wie vor die einzige Partei, die fordert: Hartz IV muss weg, weil dieses Gesetz auf der Illusion basiert, eine bessere Vermittlung durch die Bundesagentur für Arbeit könne gegen die strukturelle Arbeitslosigkeit helfen. In ganz Ostdeutschland und in vielen strukturschwachen Gebieten Westdeutschlands gibt es jetzt und in den kommenden Jahren einfach nicht genügend Stellen, auf die wenigstens die Hälfte der gegenwärtig Arbeitslosen vermittelt werden könnten. Deshalb befürchtet z.B. das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg zu Recht, das die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland in den kommenden Jahren sogar noch leicht steigen wird. Es bleibt also bei unserer Forderung: Da nach Überzeugung aller Experten auch in einem wie auch immer gearteten Wirtschaftsaufschwung nicht die Stellen geschaffen werden, die die Massenarbeitslosigkeit zumindest deutlich verringern würden, brauchen wir öffentlich geförderte Beschäftigung, um das drohende Desaster beim weiteren Sozialabbau und bei der Verarmung breiter Bevölkerungsschichten aufzufangen.

http://sozialisten.de/presse/presseerklaerungen/view_html?zid=32567

Hartz IV: Abkassieren im Krankheitsfall

http://www.mdr.de/exakt/2759196.html

Dienstag, 25. April 2006

Umverteilung von unten nach oben: Steuergeschenke an Wirtschaft und Besserverdiener

"Umverteilung von unten nach oben": DGB kritisiert "Steuergeschenke an Wirtschaft und Besserverdiener" (25.04.06)

Nach Darstellung der wirtschaftspolitischen Abteilung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) betreibt die Bundesregierung eine "Umverteilung von unten nach oben". Eine Untersuchung der Steuervorhaben der großen Koalition durch die wirtschaftspolitische Abteilung des DGB kam zum Ergebnis: "Die Bundesregierung will die Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Verbraucher für Steuergeschenke an Wirtschaft und Besserverdiener aus der vergangenen Legislaturperiode zur Kasse bitten." Die Berechnungen wurden nach Angaben des DGB auf der Grundlage einer Dokumentation des Bundesfinanzministeriums erhoben. Wenn die Wirkungen der bereits beschlossenen, im Entwurf befindlichen oder geplanten Steuergesetze addiert würden, müssten Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Verbraucher knapp 36 Milliarden Euro mehr für die Finanzierung der öffentlichen Haushalte aufbringen.

Die ganze Nachricht im Internet: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=13444

Ausbeutung auf höchstem Niveau

„An der Universität Hamburg forschen arbeitslose Soziologen für einen Euro die Stunde. Selbst der Dekan ist alarmiert, weil er schleichende Verdrängung fester Stellen durch die Ein-Euro-Jobs befürchtet. Jetzt prüft die Wirtschaftsbehörde…“ Artikel von Eva Weikert in der taz-nord vom 25.04.2006 http://www.taz.de/pt/2006/04/25/a0275.1/text


Aus: LabourNet, 25. April 2006

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