Cuts in Social Welfare - Sozialabbau

Sonntag, 1. Oktober 2006

Die Zukunft der Arbeit: Vollbeschäftigung ist möglich

Ein Gespenst geht um in der Bundesrepublik: das Gespenst der Massenarbeitslosigkeit. Beinahe fünf Millionen Menschen sind ohne Arbeit, so die offizielle Statistik.

http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=d874168346ms12

Freitag, 29. September 2006

BENQ-INSOLVENZ: Börse jubelt, Belegschaft demonstriert

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,439955,00.html

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Einschüchterung: 900 BenQ-Beschäftigte erhalten Post von Siemens

de.internet.com - Germany

... Werner Neugebauer, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, heute in
München: "Siemens hat die Beschäftigten seiner ehemaligen Handy-Sparte
verraten und verkauft ...

http://de.internet.com/index.php?id=2045649&section=Marketing-News



http://freepage.twoday.net/search?q=BenQ

Neue Fairness braucht das Land????

http://tinyurl.com/o4sg7

Donnerstag, 28. September 2006

Siemens fordert Lohnverzicht von Mitarbeitern, aber 30 Prozent mehr für Vorstände

„Die Mitarbeiter des verlustträchtigen Siemens-Bereichs SBS müssen voraussichtlich auf Teile ihres Gehalts verzichten. Zudem sollen die Beschäftigten zwei Stunden pro Woche länger arbeiten. Die IG Metall will den Vorschlag "in seinen Grundzügen" akzeptieren…“ Artikel in der FTD vom 26.09.2006 http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/116854.html

30 Prozent mehr für Vorstände: Siemens-Mitarbeiter revoltieren im Intranet

„Unfähigkeit und Maßlosigkeit werfen Siemens-Beschäftigte ihren Chefs vor, deren Bezüge um 30 Prozent steigen sollen. Vorstandsvorsitzender Kleinfeld bekommt das zu spüren - in seinem internen Blog platzieren Mitarbeiter ätzende Kommentare…“ Artikel von Anne Seith in Spiegel-Online vom
26.09.2006 http://www.spiegel.de/wirtschaft/0%2C1518%2C439346%2C00.html


Aus: LabourNet, 28. September 2006

Hartz-IV-Wahnsinn: Abteilungsleiter soll seinen Job aufgeben

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,439588,00.html

Dienstag, 26. September 2006

Proteste gegen 1-Euro-Jobs

Betriebsratsvorsitzender wegen kritischer Haltung zu 1-Euro-Jobs gekündigt

Rolf Kohn hatte gegen die ständige Ausweitung von 1-Euro-Jobs im städtischen Seniorenheim gekämpft. Mittlerweile kommen 40 (!) "zusätzliche" MAE auf 100 regulär Beschäftigte. Nun wurde Kohn (und zwei weiteren KollegInnen) mit fadenscheinigem Vorwand gekündigt. Das Seniorenzentrum Grullbad ist eine 100%ige Tochter der Stadt Recklinghausen. Der einzige Gesellschafter der - mit "kostenlosen" Arbeitskräften so gesegneten - Einrichtung ist Bürgermeister Wolfgang Pantförder. Der Aufsichtsrat setzt sich aus vom Rat der Stadt Recklinghausen gewählten Mitgliedern zusammen... In Recklinghausen hat sich nun eine Soli-Initiative gegründet, die auf ihrer Homepage http://www.recklinghausen-fuer-rolf-kohn.de

ausführlich über die Kündigung des BR, die anstehende Verhandlung vor dem Arbeitsgericht Herne und die 1-Euro-Jobs informiert.


Recht und Praxis der Ein-Euro-Jobs. Beschäftigungsverhältnisse ohne Arbeitsvertrag nach dem SGB II

Unter diesem Titel erschien gerade ein Handbuch von Günther Stahlmann (Hg.), Uwe-Dietmar Berlit, Renate Bieritz-Harder und Peter Trenk-Hinterberger (424 Seiten, 22 € ohne zusätzliche Versandkosten). Siehe dazu:

Inhaltsverzeichnis (pdf) http://www.ein-euro-job-handbuch.de/stoffsammlung/handbuchinhalt.pdf

Bestellmöglichkeit http://www.grundsicherungsrecht.de/kontakt.htm

Vorwort und als exklusive Leseprobe im LabourNet Germany: Öffentlich-rechtliches Beschäftigungsverhältnis ohne Arbeitsvertrag. Artikel aus dem Kapitel D: Die beschäftigungsrechtliche, sozialrechtliche und steuerrechtliche Stellung bei Ein-Euro-Jobs, I. Die beschäftigungsrechtliche Stellung bei Ein-Euro-Jobs (pdf) http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/handbuch.pdf
Siehe auch die Website zum Handbuch „Ein-Euro-Jobs“ mit Materialien, Rechtsprechung, Nachrichten und Quellennachweisen http://www.ein-euro-job-handbuch.de/


Aus: LabourNet, 26. September 2006

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Arbeitsamt und Arbeitszwang

Alltägliche Schikanen > Effizienzsteigerung durch selektive Verfolgungsbetreuung: Schwere Vorwürfe gegen Bundesagentur für Arbeit. Vertraulicher Prüfbericht des Bundesrechnungshofes: „Handlungsprogramm“ zu Jobvermittlung ungesetzlich

„Verpflichtung zu wirtschaftlichem Handeln“

Eine Ergänzung der LabourNet-Redaktion vom 28.9.06, basierend auf Informationen aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/zwang/selektion280906.html


Proteste gegen 1-Euro-Jobs: Betriebsratsvorsitzender wegen kritischer Haltung zu 1-Euro-Jobs gekündigt

Der ver.di-Bezirksvorstand Emscher-Lippe-Nord hat sich in seiner Sitzung am 18.9.2006 ausführlich mit dem Sachverhalt beschäftigt. Folgender Beschluss wurde gefasst:

a) Der ver.di-Bezirksvorstand solidarisiert sich mit Rolf Kohn

b) ver.di unterstützt die für Rolf Kohn gegründete Initiative
( http://www.recklinghausen-fuer-rolf-kohn.de [Siehe unsere Meldung vom 26.9.06)

c) Alle Betriebs- und Personalräte des ver.di-Bezirks werden aufgefordert, ihre Solidarität durch beigefügte Unterschriftenliste (pdf) http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/kohnprotest.pdf
zu bekunden.

Die Redaktion des LabourNet Germany geht davon aus, dass auch Proteste aus anderen Organisationen und anderen Regionen willkommen und benötigt werden… Die Unterschriftenliste beinhaltet auch die Adresse für Proteste, ein Spendenkonto sowie weitere Hintergründe.


Aus: LabourNet, 28. September 2006

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„Stoppt den `Missbrauch von sog. 1-Euro-Jobber/innen`!“ Dokumentation zur Anregung von vergleichbaren Aktivitäten in anderen Städten von der verdi-Erwerbslosen-Arbeitsgruppe Karlsruhe

Die Gruppe stellte am 20.09.2006 Fragen zur Bilanz von 1-Euro-Jobs in Karlsruhe an die Stadt und die ARGE. Die Dokumentation der Anfrage (pdf) http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/euro_ka3.pdf


Aus: LabourNet, 6. Oktober 2006

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Mit Farbe gegen Ein-Euro-Jobs. Die Wuppertaler Beschäftigungsgesellschaft GESA und ihr Geschäftsführer bekamen ungebetenen Besuch von militanten Protestierern. Jetzt ermittelt der Staatsschutz

„Sie kamen in der "Heiligen Nacht" und überbrachten dem Geschäftsführer der Wuppertaler Gemeinnützigen Gesellschaft für Entsorgung, Sanierung und Ausbildung mbH (GESA) Weihnachtsgeschenke der besonderen Art. Den Eingangsbereich des Privathauses von Ulrich Gensch beschmierte der ungebetene Besuch mit Farbe. Zudem legten die Unbekannten noch Baumstämme vor die Tür. Ein paar Tage später zum Jahresbeginn schauten die Aktivisten auch noch beim Holzenergiehof der GESA in der Essener Straße vorbei, zerstachen dort die Reifen mehrerer Lastwagen sowie einer Kehrmaschine. Aus Protest gegen "die unverfrorene Dreistigkeit der evangelischen Sklaventreiber", wie in einem jetzt bei der taz eingegangenen Bekennerschreiben zu lesen ist…“ Artikel von Pascal Beucker in der taz NRW vom 26.1.2007 http://www.taz.de/pt/2007/01/26/a0017.1/text


Aus: LabourNet, 29. Januar 2007

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Kritische Fragen an die ARGE Wuppertal zum Einsatz von ein-Euro-Jobern

„Die Bauarbeiten am „Station am Zoo” sind teurer als geplant. Wer auch immer sich verkalkuliert hat. Stadt und ARGE kommen jetzt auf die Idee, einen Teil der Kosten dadurch einzusparen, indem sie die notwendigen Bauarbeiten kurzerhand zu einem Arbeits- und Integrationsprojekt erklären. Somit könnte die Beauftragung von privaten Firmen nicht notwendig und erhebliche Kosten eingespart werden. Diese Initiative stellt einen Dammbruch beim Einsatz von Ein-Euro-Jobern in Wuppertal dar. Hier werden von Stadt und ARGE das zwingende Kriterium der Zusätzlichkeit missachtet. Die Folge: Reguläre Arbeitsplätze werden verdrängt. Harald Thomé sitzt mit im ARGE-Beirat und stellt in dieser Funktion kritische Fragen. Diese wollen wir der interessierten Öffentlichkeit nicht vorenthalten. Dabei geht es nicht nur um den illegalen Einsatz der Ein-Euro-Jober im Stadion, sondern auch um die Pauschalierung von Heizkosten, die Erreichbarkeitsanordnung und um den Umgang mit Sanktionen…“ Dokumentation der Tacheles Onlineredaktion mit Pressemitteilungen und Hintergründen http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2007/ein_euro_stadion.aspx


Aus: LabourNet, 15. Juni 2007



http://freepage.twoday.net/search?q=1-Euro-Jobs

Montag, 25. September 2006

Attac wirbt für "Allianzen gegen neoliberale Politik"

"Pflege von großem Vermögen": Attac wirbt für "Allianzen gegen neoliberale Politik" (25.09.06)

Die globalisierungskritische Organisation Attac wirbt dafür, den "Widerstand gegen den Sozialabbau" mit den Protesten gegen die G8 zu verbinden. In einem Offenen Brief an Funktionsträger in den deutschen Gewerkschaften ruft Attac dazu auf, gemeinsame Perspektiven zu entwickeln, "die über den nationalen Tellerrand reichen und den universellen Anspruch auf soziale und ökologische Rechte ernst nehmen". Deshalb sollten sich die Gewerkschaften, Attac und andere Zusammenhänge dafür einsetzen, dass sich "die unterschiedlichen sozialen und politischen Strömungen des emanzipatorischen Lagers" stärker aufeinander beziehen, "gemeinsame Debatten" und eine "gemeinsame Praxis" entwickeln. Attac werde sich an den für Oktober geplanten Demonstrationen des DGB beteiligen und bereite sie mit vor. Gleichzeitig ruft Attac die Gewerkschaften auf, mit gegen den G8-Gipfel im kommenden Juni in Heiligendamm "zu mobilisieren".

Die ganze Nachricht im Internet:
http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=14403

Einkommen schafft Arbeit: Mehrwert durch Grundeinkommen

Morgen Dienstag 26. September eröffnen wir um 20.30 unsere 12-tägige Veranstaltungsreihe mit dem Podium „Grundeinkommen ein Kulturimpuls“:

Mit Margit Appel, Wien, Christof Dietler, Chur, Martin Lötscher, Zürich, Bodo von Plato, Dornach, Brigitta Gerber, Basel, Daniel Häni, Basel.

Moderation: Enno Schmidt

Das gesamte Programm können Sie hier einsehen und ausdrucken:

Programmheft PDF (2.5MB)
http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/blog/ig_herbsttagung_book1.pdf

Programmflyer PDF (Kurzfassung)
http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/blog/ig_herbsttagung_flyer.pdf

Auf unserer Website
http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/event/index.htm


Sie sind herzlich eingeladen!

Sonntag, 24. September 2006

DAS HARTZ-DESASTER BELEBT DIE DISKUSSION UM EIN GRUNDEINKOMMEN

Das Grundeinkommen ist Schwerpunkt-Thema der taz am 25.9., siehe: http://www.taz.de/pt/2006/09/25.1/ressort.q,TAZ.re,sw

DAS HARTZ-DESASTER BELEBT DIE DISKUSSION UM EIN GRUNDEINKOMMEN Eine große Koalition der anderen Art treibt die Frage um, wie man die herrschende Soziallogik überwinden kann: Bei Union, Grünen und Linkspartei wird jetzt an der Idee der Sozialsicherung für jedermann gebastelt. Thüringens Ministerpräsident Althaus (CDU) wird konkret: 800 Euro für alle

* "Pauschalen schaffen Anreize"
http://www.taz.de/pt/2006/09/25/a0130.1/text
Der FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Kauch möchte eine Basissicherung für alle mit großzügigen Zuverdienstmöglichkeiten, die zur Arbeit anreizen

* "Idee besticht durch Einfachheit"
http://www.taz.de/pt/2006/09/25/a0136.1/text
Der grüne Bundestagsabgeordnete Gerhard Schick möchte das Konzept der Grundsicherung auf den Bereich der Sozialabgaben ausweiten

* Die gefährliche Freiheit
http://www.taz.de/pt/2006/09/25/a0128.1/text
Alle Bundestagsparteien diskutieren über das Grundeinkommen als Alternative zum Zwangssystem Hartz IV - nur nicht die SPD


Quelle: Grundeinkommen-Info

Samstag, 23. September 2006

Aufruf zu den Demonstrationen am 21.10. 2006: Nicht bellen - beissen!

http://www.protest2006.de/aufruf/aufruf/das_geht_nur_ganz_anders.html

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Nicht bellen – beissen!

„Die DGB-Parole für die fünf Demos am 21.10.06 lautet: „Das geht besser. Aber nicht von allein! Für die soziale Erneuerung“. Klingt das nicht wie eine Drohung, wenn man an die Rolle der Gewerkschaften in der Vergangenheit denkt? Haben doch die Gewerkschaftsspitzen den Sozialabbau in Deutschland mit organisiert und gebilligt. Die Agenda 2010 wurde von allen acht Vorsitzenden der Einzelgewerkschaften gegenüber Kanzler Schröder abgenickt…“ Kommentar von Dieter Wegner zur DGB-Demo am 21.10.06 vom September 2006 (pdf) http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/2006/beissen.pdf


Aus: LabourNet, 28. September 2006

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