Cuts in Social Welfare - Sozialabbau

Montag, 26. Juni 2006

Falsche Weichenstellung für viele Jahre

#Die Linkspartei.PDS: Pressemitteilungen

23. Juni 2006

Heute hat der Bundestag das Haushaltsgesetz für das Jahr 2006 beschlossen. Dazu erklärt Dietmar Bartsch, Bundesgeschäftsführer der Linkspartei.PDS und Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages:

Der Haushalt 2006 ist Ausdruck der Merkelschen "Politik der kleinen Schritte" und noch dazu in die falsche Richtung. Der Haushalt 2006 weist die höchste Verschuldung in der Geschichte der Bundesregierung aus. Alle Sparvorschläge der Opposition wurden von der Regierungsmehrheit abgelehnt. Das nenne ich Arroganz der Macht. Der Beschluss geht einher mit dem Entwurf des Steueränderungsgesetzes für 2007, mit dem CDU, CSU und SPD den Bürgerinnen und Bürgern erneut kräftig in die Tasche greifen:

* mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer und der Versicherungssteuern um 3 Prozent,

* mit der radikalen Kürzung der Pendlerpauschale,

* mit der erheblichen Senkung des Sparerfreibetrages,

* mit der Minderung des gesetzlichen Anspruchs auf staatliches Kindergeld um zwei Jahre.

Daran ändert auch eine zusätzliche Besteuerung für Einkommen von Spitzenverdienern nichts, die in einem viel zu geringen Umfang beschlossen wurde. Der Haushalt 2006 geht einseitig zu Lasten der sozial Schwachen, der Gering- bzw. Normalverdiener und Rentner und führt zu sinkender Kaufkraft. Die Linkspartei.PDS lehnt diesen Haushalt ab. Die Richtung der Politik der Großen Koalition ist falsch. Es ist die falsche Weichenstellung für viele Jahre.

http://sozialisten.de/presse/presseerklaerungen/view_html?zid=33101

Der Staat entmachtet sich selbst: über die neue "Kultur" der Selbstbereicherung

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22880/1.html

Mittwoch, 21. Juni 2006

Körperschaftsteuer: Gysi fordert "gerechte Unternehmenssteuern"

21.06.06

Die Links-Fraktion wirft der Bundesregierung Sozialabbau und Steuerungerechtigkeit vor. Trotz des Arbeitsplatzabbaus durch große Konzerne sorge die Regierung nicht für gerechte Unternehmenssteuern, kritisierte Links-Fraktionschef Gregor Gysi am Mittwoch in der Generaldebatte des Bundestages. Stattdessen wolle Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) die Körperschaftsteuer von 25 auf 12,5 Prozent halbieren. Dabei sei die Begründung, Deutschland müsse diese Politik aufgrund der internationalen Steuerkonkurrenz betreiben, unzutreffend, unterstrich Gysi. In der EU habe nur die Slowakei geringere Steuern als Deutschland.

Die ganze Nachricht im Internet: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=13852

Gesundheitsfonds: DAK-Chef kritisiert Umverteilung von unten nach oben

21.06.06

Der Vorstandsvorsitzende der gesetzlichen Krankenkasse DAK, Herbert Rebscher, kritisiert die Regierungspläne zur Gesundheitsreform. Der geplante Gesundheitsfonds werde "von den kleinen und mittleren Einkommen bezahlt", sagte Rebscher dem Magazin "stern". Es solle "von unten nach oben umverteilt werden, ohne dass es einer merkt." Rebscher begründete seine Kritik damit, dass "Normalverdiener für ihre paar Miet- oder Zinseinnahmen künftig Abgaben zahlen müssen, weil sie noch unter der Bemessungsgrenze liegen". Gleichzeitig sei absehbar, dass die Arbeitgeber künftig in den Gesundheitsfonds einen festen Prozentsatz ihrer Lohnsumme überweisen werden. "Der Anteil der Arbeitgeber wird nie mehr steigen", kritisierte der Chef der zweitgrößten deutschen Krankenkasse.

Die ganze Nachricht im Internet: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=13851

Reiche verdoppeln ihr Vermögen

http://www.meta-info.de/?lid=24092

Studiengebühren, Hartz IV oder Lehrerausbildung: die Blaupausen werden entwickelt bei Bertelsmann

Die Tonangeber: die Bertelsmann-Stiftung macht sich stark für neoliberale Reformen in Städten und Regionen
http://www.freitag.de/2006/24/06240501.php

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Studiengebühren, Hartz IV oder Lehrerausbildung: die Blaupausen werden entwickelt bei Bertelsmann
http://news.web-hh.de/index.php?id=&rubrik=&lid=24038&such=&user=&site=metainfo

Auf dem Weg zu Hartz V: Zwischenbilanz und aktuelle Entwicklungen im Arbeitsförderungsrecht

„Nein, das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Nachdem Hartz I–IV – gemessen an den Zumutungen – so gemütlich eingeführt werden konnten, bereiten Sabine Christiansen & Co. ideologisch das Terrain vor für Hartz V. Jürgen Karasch wagt für uns den Blick aus dem Inneren der Bundesagentur für Arbeit zurück und in die Zukunft…“ Artikel von Jürgen Karasch http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/hilfe/karasch.html


Aus: LabourNet, 21. Juni 2006

Dienstag, 20. Juni 2006

Klassen und Kämpfe - Vom Protest zur Revolte?

Proteste gegen Ein-Euro-Jobs > Aktionen bei der AWO, Caritas… Gegen
1-Euro-Job-Anbieter

Berlin: Solidarität mit Überflüssigen

„Im Rechtsstreit der Arbeiterwohlfahrt Berlin gegen die Überflüssigen hat sich jetzt der Betriebsrat mit den Überflüssigen solidarisiert. Für ihren Teil des Hausrechts über die Betriebratsräume wurde kein Strafantrag wegen Hausfriedensbruch gestellt. Vielmehr erklären die GewerkschafterInnen ihr Verständnis für die Aktion. Die Überflüssigen quasi als willkommen BesucherInnen…“ Artikel von Tatjana Kunkel vom 20.06.2006 bei indymedia http://de.indymedia.org/2006/06/150561.shtml

Aus dem Text: „…Am Mittwoch stehen die Überflüssigen wieder mal vor Gericht. Der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Berlin, Hans Nisblé, ein SPD-Mann, hatte Anzeige gegen die Überflüssigen erstattet. (…) Am morgigen Mittwoch [21.6.] soll nun wieder ein Versuch unternommen werden, die Überflüssigen einzuschüchtern. Ab 9:45 Uhr wird in Berlin Moabit eine Richterin über die Rechtmäßigkeit der SPD, Überflüssige wegräumen zu lassen und über die Legitimität von Widerstand gegen die Agenda 2010 entscheiden…“

Meldung in letzter Sekunde: Der Prozeßtermin wurde heute auf einen unbestimmten Termin verschoben!


Perspektiven der Proteste

Vom Protest zur Revolte?

„Vielen mag der Unterschied zwischen Protest und Revolte marginal erscheinen und dennoch ist er nicht zu unterschätzen: in der Art der Protestformen (Unterschriftenlisten und Demonstrationen vs. Besetzungen, Regelverletzungen und Verweigerung), in ihren Zielsetzungen und – meist dadurch bedingt – auch in ihrer Wirksamkeit. Bezogen auf die aktuellen Widerstandsbewegungen gegen die Hartz-Gesetze und die Agenda 2010 liegt ihr momentan zu konstatierendes Scheitern m.E. in genau diesem Unterschied, den ich im Folgenden an einigen Beispiel aufzeigen möchte…“ Artikel von Mag Wompel http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/aktionen/protestwompel.html

Es handelt sich um einen – exklusiven – Auszug aus dem Buch „Klassen und Kämpfe“, herausgegeben von der jour fixe initiative berlin. Das Buch, gerade erschienen im Unrast-Verlag Münster (ISBN 3-89771-438-8), beinhaltet u.a. Beiträge von Sergio Bologna, Daniel Bensaïd, Moishe Postone. Siehe weitere Informationen und Bestellmöglichkeit beim Verlag http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,200,13.html


Aus: LabourNet, 20. Juni 2006

Montag, 19. Juni 2006

Attac bezeichnet Köhler als "Arbeitgeberpräsidenten"

"Bewerbungsmarathons": Attac bezeichnet Köhler als "Arbeitgeberpräsidenten" (19.06.06)

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die Forderung des Bundespräsidenten nach mehr Druck auf Arbeitslose scharf kritisiert. "Köhler geriert sich wieder einmal als Arbeitgeberpräsident," meint Peter Wahl von Attac. "Im Grundgesetz ist das Mandat des Bundespräsidenten klar definiert", so Wahl, "von Einmischung in die Tagespolitik ist da nicht die Rede. Eigentlich würde die vielzitierte Würde des Amtes daher eine so einseitige Parteinahme verbieten." Das Problem ist nach Auffasung von Attac nicht mangelnder Druck auf die Arbeitslosen, "sondern das Versagen eines Wirtschaftssystems, bei dem der Profit vor den Menschen kommt sowie eine Regierungskoalition aus unfähigen und unwilligen Politikern".

Die ganze Nachricht im Internet: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=13832

1-Euro-Jobs und andere Zahlenspielereien

Sozial ist, was Arbeit schafft, Teil 2: Kostenexplosionen und andere Mythen
http://www.telepolis.de/tp/r4/artikel/22/22899/1.html

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