Genetic Engineering - Genmanipulation

Mittwoch, 8. Februar 2006

Cook up a storm at the European Commission!

7 February 2006

My name is Geert, I'm a campaigner working to stop genetic engineered foods entering our foodchain. We've had some great victories over the past few years thanks to all the support from you, the Greenpeace activists and friends across the world. Just recently, Switzerland rejected the planting of GE crops for another 5 years in a national referendum, another loss for companies wishing to contaminate our food supply and the environment.

Please sign the online petition here.
http://prefs.greenpeace.org/mail-links/clicks/14304.2304463.5409

In Europe the food industry was forced to take GE products off the shelves following massive consumer rejection and a law that means food companies must label food containing GE ingredients.

But the fight isn't over yet.

Products derived from animals fed on GE feed ­ such as eggs, milk and meat - are excluded from the labelling law.

So consumers don't know if their eggs, milk and meat come from animals fed with genetically engineered feed. This erodes our right to choose what we eat. That's why we are campaigning to close this loophole in the labelling laws and give consumers the complete freedom of choice about the food they eat.

Our aim is to show that there is massive support for GE free food by sending a one million strong petition to the European Commission and demand they close the loophole.

This will ensure we have the choice about GE food and will mean all food products containing GE will be labelled.

Please sign the online petition here. Only with your help we can make a difference.

http://prefs.greenpeace.org/mail-links/clicks/14305.2304463.5409

Thank you for your support,

Geert Ritsema

UPDATE: We now have over 600,000 signatures; please add yours to the growing list.

Sign our online petition now
http://prefs.greenpeace.org/mail-links/clicks/14306.2304463.5409

Dienstag, 7. Februar 2006

Problem der Zwangsbeglückung

07. Februar 2006 18:03

Soll bei Gentechnik gelten, was für Elektrosmog gilt - nämlich nichts?

Von Johanna Ruzicka

Man muss kein Körndlfreak sein, der sich ausschließlich aus dem Bioladen ernährt, wenn einem die weltweiten Vorgänge rund um Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) zuweilen sauer aufstoßen. Und ein bisschen zögerlich wird man als europäischer Konsument wohl noch sein dürfen, insbesondere wenn es um Lebensmittel geht, also etwas, das wir tagtäglich zu uns nehmen.

Trotzdem hat die europäische Haltung eine offene Flanke. Trotz umfangreicher Bemühungen ist es noch immer nicht gelungen, einen wissenschaftlich fundierten Beweis dafür zu erbringen, dass Gentechnisch veränderte Organismen in Lebensmitteln dem Menschen Schaden zufügen oder in der Natur einen Prozess bewirken, der negativ ist.

Die Position Europas, zuzuwarten bis stichhaltige wissenschaftliche Beweise in irgendeine Richtung weisen, und währenddessen auf allen Ecken und Enden halbherzige Hemmschwellen für die Einführung von GVO einzuführen, ist nicht das Gelbe vom Ei. Denn dann müsste man beispielsweise Handys und die dazugehörenden Funkmasten verbieten. Schließlich meinen die Gegner der Mobiltelefonie, dass der "Elektrosmog" Zivilisationskrankheiten wie Krebs verursache - ohne bisher den Beweis dafür erbracht zu haben.

Omega das stimmt nicht. Siehe dazu „Wissenschaft zu Mobilfunk“ unter: http://tinyurl.com/93epp

Gentechnik, darüber muss man sich klar sein, ist nicht aufzuhalten. Nicht in der Pharmaindustrie, wo enormes Potenzial gesehen wird, und auch nicht in der Landwirtschaft. Der Bedarf an GVO ist auch in Europa gegeben und viele Mitglieder bauen bereits GVO-Futtermittel an. Über kurz oder lang werden europäische Lebensmittel auf Genbasis in den Regalen stehen, gekennzeichnet natürlich.

Und wenn der Preis stimmt, werden diese Produkte ihre Käufer finden. Verstärkt wird der Bedarf durch den Willen der EU, auf einen Energiemix zu setzen, der stärker auf nachwachsende Rohstoffe wie Mais oder Raps setzt. Diese Grundmaterialien werden logischerweise GVO-Produkte sein, weil dabei Fehlerquellen und Ausschuss klein gehalten werden können - behaupten jedenfalls die Agrokonzerne, die in ihren Labors entsprechende Konstrukte züchten. Der Bauer als Energielieferant wird auf GVO-Produkte setzen (müssen), will er als Energielieferant gegen die internationale Konkurrenz bestehen.

Es war ein kluger Schachzug der GVO-Großmächte USA, Kanada und Argentinien, die Welthandelsorganisation anzurufen und Handelshemmnisse anzuklagen. Nur muss betont werden, dass die Frage "Gentechnik ja oder nein?" nicht auf reine Fragen des Marktzuganges reduziert werden kann, solange die Gefährlichkeit gentechnisch veränderter Pflanzen im Raum steht. Freie Marktwirtschaft hat ihre Grenzen dort, wo es um Gesundheit, um Umwelt und um humanitäre Anliegen geht. Aber kulturelle Sensibilität gegenüber Ländern und deren Einstellungen war noch nie etwas, das die WTO ausgezeichnet hat.

Damit liegt der Ball bei einer EU-Politik, die eine Parallelität von konventioneller Landwirtschaft mit gentechnisch aufgepeppter Agrarindustrie möglich machen muss, und das ist schwierig genug. Der europäische Konsument will beim Lebensmitteleinkauf nicht zwangsbeglückt werden, er lehnt gentechnisch veränderte Lebensmittel mehrheitlich ab. Das ist als politischer Auftrag zu verstehen und birgt auch Chancen.

Die derzeit auf freiwilliger Basis agierenden gentechnikfreien Regionen, die politisch ein gerade noch gelittenes Schattendasein führen, sind ein guter Anfang. Diese Regionen in die politische Diskussion einzubinden, ihnen ein Mitspracherechte zu geben und von ihrem Erfahrungsschatz zu profitieren, ist hoch an der Zeit.

Denn große Fragezeichen bei der Gentechnik-Diskussion stehen auch über den Folgen "wilder" Kreuzungen zwischen GVO-Produkten und ihrem Nicht-GVO-Pendant in der freien Natur. Ein Prozess, der irreversibel ist, wenn er einmal stattgefunden hat. Und das können nicht einmal Gentechnik-Befürworter wollen.

(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 8.2.2006)

http://derstandard.at/?url=/?id=2334359


Nachricht von der BI Bad Dürkheim

GM Ban Long Overdue

http://www.i-sis.org.uk/GMBanLongOverdue.php

Montag, 6. Februar 2006

Verdunklungsgefahr in Sachen Gentechnik

Der Entwurf zur Änderung des Gentechnikgesetzes schränkt die Information über Freilandversuche für die Öffentlichkeit erheblich ein.

http://www.telepolis.de/tp/r4/artikel/21/21926/1.html

Sonntag, 5. Februar 2006

Neuer ödp-Stadtvorstand kritisiert gentechnikfreundliche CSU und startet Petition

Mit einem personell aufgefrischten Vorstand startet die Münchner ödp in das neue Jahr.

Der stellvertretende Vorsitzende Thomas Semonsky präsentiert nach dem Stadtparteitag am Samstag im Bavaria-Bräu wieder einen siebenköpfigen Vorstand. Die Stellvertreter des Vorsitzenden Martin Kraus sind nun der Ernährungsberater Thomas Semonsky und Martin Heigl, Student der Politikwissenschaft. Schatzmeister bleibt der Internist Dr. Anton Wächter. Neu im Vorstand ist der Beisitzer Manfred Schrott, Systemingenieur, der seit letztem November auch den ödp-Kreisverband München Süd anführt. Die Beisitzer Peter Lang, Konstrukteur und Markus Hollemann, Energie- und Umweltprojektentwickler komplettieren wie bisher den Vorstand. Als Kassenprüfer fungieren der 26-jährige Diplom-Betriebswirt Tim Woll und der ehemalige SWM-Personalrat Herbert Brunner.

In seinem Jahresrückblick zog Semonsky ein positives Resümée: „Wir haben neue Mitglieder und Unterstützer gewonnen. Beim Volksbegehren ´Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk!´ haben wir zusammen mit Bund Naturschutz, David gegen Goliath und vielen anderen großartige Aufklärungsarbeit über die Risiken beim Mobilfunk geleistet. Trotz der aufwändigen und teuren Werbemaßnahmen für das Volksbegehren blieb am Ende des Jahres ein kleines Plus in der Kasse. Bei der vorgezogenen Bundestagswahl haben wir erfolgreich die Familienpartei unterstützt. Drei der vier Münchner Bundestagskandidaten waren Mitglieder der ödp.“

Mit Nachdruck wirbt die Münchner ödp für die bayernweite Petition gegen die für 2006 angekündigten Genmais-Felder in Bayern. Mit der Aktion unter dem Motto "Hände weg von unserem Essen" soll erreicht werden, dass die gentechnikfreie landwirtschaftliche Produktionsweise als Ziel der Landesplanung festgeschrieben wird. Ein entsprechender Zusatz soll in das neue Landesentwicklungsprogramm aufgenommen werden, das von März bis Juni im Bayerischen Landtag beraten wird.

„Während in unserem Nachbarland Österreich die Politiker den Landwirten dringend empfehlen, die Finger von genveränderten Organismen (GVO) zu lassen, öffnet die CSU der Genmanipulation durch die Aussaat auf Staatsgütern Tür und Tor“, kritisiert Semonsky den „sogenannten“ Verbraucherschutzminister Seehofer und seine Münchner CSU-Parteikollegen.

„Wie jedermann im Internet nachlesen kann, soll 2006 u.a. in den Nachbarorten Poing und Fürstenfeldbruck auf 12000 qm Monsanto-Genmais MON 810 angebaut werden (veröffentlicht im Standortregister beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit unter http://194.95.226.237/stareg_web/showflaechen.do ).

„Ich danke allen Landwirten, die der Gratissaat-Verlockung der Gentechnik-Konzerne nicht auf den Leim gehen.“, so der Ernährungsberater Semonsky weiter. „Diese verantwortungsvolle Einstellung muss unterstützt werden. Daher ist es allerhöchste Zeit, dass auch die CSU-Politiker den Wünschen der Bürger nach gentechnikfreien Lebensmitteln folgen und sich nicht zum Handlanger der Gen-Konzerne machen lassen."

Sogar Claus Hipp, einer der führenden bayerischen Nahrungsmittelhersteller, hat dieser Tage öffentlich erklärt, dass er künftig nur noch in Österreich und anderen Ländern einkaufen werde, wenn die Entwicklung des GVO-Anbaus bei uns so weitergehe (Süddeutsche Zeitung vom 19.1.2006). Semonsky: „Es kann gut sein, dass angesichts der Ablehnung von genveränderter Nahrung durch die große Mehrheit der Verbraucher auch andere Firmen dem Hipp-Beispiel folgen werden. Das kann nicht im Interesse unserer Landwirte sein".

Die ödp hat daher eine landesweite Unterschriftenaktion zur aktuellen Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) gestartet. Der Entwurf der Staatsregierung, der ab März in den Landtagsausschüssen behandelt wird, soll „um das landesplanerische Ziel einer gentechnikfreien landwirtschaftlichen Produktionsweise in Bayern ergänzt werden“, fordert der stellvertretende ödp-Stadtvorsitzende Thomas Semonsky. Die Unterschriftenliste steht im Internet zum Download bereit unter www.oedp-muenchen.de oder kann telefonisch unter Tel.-Nr.089/45247415 angefordert werden.

Petionslisten und nähere Informationen erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger auch an diesem Donnerstag ab 19.30 Uhr in der Gregor-Louisoder Umweltstiftung, Briennerstr. 46. Dort veranstaltet die ödp-München einen Vortrag zum Thema „Gentechnik in Lebensmitteln - Ein Großversuch mit Verbrauchern und Umwelt“ mit dem Gentechnik-Experten Klaus Müller von der Greenpeace Gruppe München.


Mit freundlichen Grüßen

Markus Hollemann
Regionalbeauftragter
Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)
Stadtverband München
Fon 089/45 24 74 15 ×
Fax 089/244 365 397
E-Mail m.hollemann@oedp-muenchen.de
http://www.oedp-muenchen.de


Veranstaltungshinweise:

Alle Vorträge finden jeweils am zweiten Donnerstag im Monat in den Räumen der Gregor-Louisoder-Umweltstiftung statt: Brienner Str. 46, zwischen U2/U8 Königsplatz und U1/U7 Stiglmaierplatz.

Do., 09. Feb. 2006, 19.30 Uhr "Gentechnik in Lebensmitteln - Ein Großversuch mit Verbrauchern und Umwelt" Referent: Klaus Müller, Greenpeace Gruppe München

Do., 09. März 2006, 19.30 Uhr "Die gar nicht so schlechte rot-grüne ökologische Steuerreform - Rückblick und Ausblick" Referent: Dr. Anselm Görres, Förderverein Ökologische Steuerreform

Do., 13. April 2006, 19.30 Uhr "Biokraftstoffe in der Praxis - vom Pflanzenöl zum solaren Wasserstoff" Referent: Marcus Reichenberg, mobil ohne fossil

Do., 11. Mai 2006, 19.30 Uhr "Die 12 Salze des Lebens - Mit Schüßlersalzen gesund durch das Jahr" Referentin: Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg, Heilpraktikerin und Buchautorin

Do., 08. Juni 2006, 19.30 Uhr "EU-Feinstaubrichtlinie - zahnloser Papiertiger?" Referent: Dr. Stefan Taschner, Mobilitätsexperte, Green City

Do., 13. Juli 2006, 19.30 Uhr "Die Welt vor einer neuen Energiekrise? - Solare Zukunft ohne Erdöl und Atomenergie?" Referent: Dr. Herbert Kuhn, Ingenieur, Energieberater

Do., 10. Aug. 2006, 19.30 Uhr "Limbische Wahrheiten – Gehirnforschung, Marketing und Ökologie" Referent: Günther Hartmann, Berater im Stadt- und Regionalmarketing

Do., 14. Sep. 2006, 19.30 Uhr "Pflegenotstand - Keine Perspektive im Alter?" Referentin: Christiane Lüst, Dipl.-Soz. Päd., Initiatorin des Münchner Pflegestammtischs

Do., 12. Okt. 2006, 19.30 Uhr "Ein Jahr nach der Bundestagswahl - Wo steht Deutschland heute?" Referent: Prof. Dr. Klaus Buchner, ödp-Bundesvorsitzender

Do., 09. Nov. 2006, 19.30 Uhr "Das 1,5-Liter-Auto ist machbar - Entwickler berichten" Referent: Uli Sommer, Chefentwickler Loremo-Projekt

Donnerstag, 2. Februar 2006

Indian Cotton Farmers Betrayed

http://www.i-sis.org.uk/IndianCottonFarmersBetrayed.php

Neue Form von Versklavung: Malis Bauern lehnen die Einführung genveränderter Pflanzen ab

http://www.telepolis.de/tp/r4/artikel/21/21906/1.html

Mittwoch, 1. Februar 2006

Protest gegen Gentechnik-Mais

Aktions-Mittel gentechfreier Mais: Protest gegen Gentechnik-Mais in Brandenburg (01.02.06)

Mit einem riesigen Maiskolben haben Gentechnikgegner am Dienstag auf einem Feld bei Strausberg (Brandenburg) gegen den Anbau von Genmais demonstriert. Auf dem Feld beim Strausberger Ortsteil Ruhlsdorf ist nach Angaben des Aktionsbündnisses gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin-Brandenburg der Anbau von Genmais geplant. Der Eigentümer habe vier Felder mit insgesamt 20 Hektar Fläche ins Standortregister eintragen lassen. Die Felder liegen den Angaben zufolge im Naturpark "Märkische Schweiz", in einem europäischen Vogelschutzgebiet und in unmittelbarer Nähe zu einem Naturschutzgebiet und den Feldern eines Ökobauern.

Die ganze Nachricht im Internet: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=12824

Mali Farmers Reject GM Crops as Attack on Their Way of Life

Farmers in Mali, the fourth poorest country in the world, have told their government they do not want to see genetically modified crops being grown on their land, after Africa's first "farmers' jury" debated the issue.

http://www.truthout.org/issues_06/013106EB.shtml

Dienstag, 31. Januar 2006

Industry-Government Strategy to Approve Terminator Seeds is Confirmed at UN meeting

January 2006
Please distribute widely – http://www.banterminator.org

The industry-governments strategy to end the existing de facto moratorium on Terminator technology at the United Nations has been confirmed by the actions of Australia, with support from New Zealand and Canada, at a meeting of the Convention on Biological Diversity (CBD) in Granada Spain January 23-27. Intensified action from every region of the world is now needed to ensure that the moratorium can be upheld and strengthened at the major UN meeting in March in Brazil
(March 20-31). Please take action with the International Ban Terminator Campaign.

- Please endorse the campaign – visit www.banterminator.org to sign your group in time for the March meeting of the CBD

- Take action nationally to pressure your government - for more information see http://www.banterminator.org/take_action

Ban Terminator Campaign and ETC Group News Release 27 January 2006 http://www.etcgroup.org http://www.banterminator.org

Granada's Grim Sowers Plow up Moratorium on Terminator, Clear the Path for its Approval at UN

Terminator Opponents Prepare for Battle at COP8 in Curitiba, Brazil March 20-31, 2006

Indigenous peoples were betrayed and Farmers' Rights trampled at a UN meeting this week when the Australian, New Zealand and Canadian governments - guided by the US government and a brazen cabal of corporate Gene Giants - took a major step to undermine the existing moratorium on Terminator technology (i.e., plants that are genetically modified to produce sterile seeds at harvest). The damaging recommendations from the meeting in Granada, Spain, now go to the upcoming 8th biennial meeting of the UN's Convention on Biological Diversity (CBD) in Curitiba, Brazil, March 20-31.

The CBD's "Working Group on Article 8(j)" that met in Granada this week was established to protect the traditional knowledge, innovation and practices of Indigenous peoples and peasant farmers. Civil society groups and Indigenous peoples watched in disbelief however as governments ignored the profoundly negative social, economic and environmental impacts of "suicide seeds" highlighted in numerous CBD studies as well as in official submissions from Indigenous peoples and farmers' organizations. The outcome now threatens biodiversity and the future of seed-saving and locally adapted agriculture worldwide.

"Terminator poses a threat to our welfare and food sovereignty and constitutes a violation of our human right of self-determination," said Mariano Marcos Terena of Brazil on behalf of the International Indigenous Forum on Biodiversity.

Although the meeting "reaffirmed" the fragile UN moratorium on Terminator, new recommendations adopted in Granada now may be used to block the CBD's precautionary approach when governments meet in March in Brazil. Not only did the meeting fail to condemn Terminator as immoral and anti-farmer, Australia and the United States falsely claimed that Terminator, which creates sterility, would "increase productivity."

With a US government official consulting at her side, the Australian negotiator insisted on deleting reference to the "precautionary approach" and used this as a bargaining chip to win controversial wording for a "case-by-case risk assessment" of Terminator. "The new reference to case-by-case assessment is shocking and extremely damaging because it suggests that national regulatory review of Terminator is possible - it undermines the CBD moratorium, opening the door to Terminator approval," warns Hope Shand of ETC Group.

"Australia's brazen move confirms that an alarming government- industry strategy is in play to overturn the UN moratorium on Terminator," said Lucy Sharratt of the Ban Terminator Campaign. "The process and outcome dismiss the contributions of Indigenous peoples and local communities."

Despite the unscrupulous push by a handful of rich countries to put industry profits before Farmers' Rights, the majority of governments at the meeting remain solidly opposed to Terminator technology and committed to the existing moratorium. In her welcoming address the Spanish Minister of the Environment acknowledged the dangers of Terminator technology. During the meeting, the African Group, Egypt and the Philippines made impassioned speeches about the potentially devastating impacts of Terminator on biodiversity and food security and the need for national bans. Norway, Pakistan, Kenya and the European Union defended the existing moratorium. India and Brazil both referred to their national laws prohibiting genetic seed sterilization technology. Despite this strong opposition to Terminator, Australia's extreme position and its determination to block consensus left governments little room to negotiate.

In the Halls of Shame: Despite public pledges not to develop Terminator technology, Gene Giants Syngenta and Monsanto lobbied aggressively on Terminator throughout the week. Harry Collins of Delta and Pine Land, the world's largest cotton seed company which is now testing Terminator plants in greenhouses, attended under the auspices of the International Seed Federation. Monsanto's Roger Krueger moonlighted as a representative from the International Chamber of Commerce. They were joined in the corridors by CropLife International, a pesticide lobby group representing the "plant science industry."

Outside the UN meeting Spanish people of all ages gathered to remind governments of the strong public resistance to Terminator technology. Ecologistas en Accion organized public events, street protests, and educational street displays throughout the week as part of the International Ban Terminator Campaign (http://www.banterminator.org). When news of the Granada outcome reached the plenary of the World Social Forum in Caracas Venezuela last night there were shouts of anger from thousands of assembled farmers.

"Allowing 'case by case' approval of Terminator means a slow death for farmers 'coffin-by-coffin' " explained Silvia Ribeiro of ETC Group speaking in Caracas.

The Ban Terminator Campaign will work with groups and movements across the world to strengthen the global resistance to stop Terminator. The fight now moves to the COP8 meeting in Brazil March
20-31.

A transcript of the Draft Recommendation submitted by the Working Group can be read on ETC Group's web site at: http://www.etcgroup.org/documents/8jWorkingGroupRecommendations.pdf

World-News

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